BiAn
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2018

lange mussten wir heuer auf diese beeindruckenden Geschöpfe warten, am Weg zum Schlüsseljoch war es dann endlich soweit

22.04.2018 - Schlüsseljoch

 

Dem Schnee wollten wir entkommen, zugegebener Maßen derzeit in der näheren Umgebung ein gewagtes Unterfangen, und es sollte auch nicht sein. Wir starten kurz vor Kematen im Südtiroler Pfitschertal, unser Ziel: das Schlüsseljoch. Schon beim Start kommen erste Zweifel auf ob wir den Anstieg zum ca. 2.200m hohen Joch ob der Schneelage schaffen werden, aber im Tal und auch der sichtbare Bereich scheint schneefrei, also dann - nichts wie los. Gemütlich und bei herrlich feinen Temperaturen wandern wir der Forststrasse entlang in einigen Serpentinen unserem Ziel entgegen, alles schneefrei. Dann ändert sich das Bild aprupt - während wir vorher noch im trockenen den Staub aufgewirbelt hatten, heißt es ab jetzt im tiefen Schnee stapfen, und teilweise liegt der Schnee noch meterhoch. Wir kämpfen uns weiter, an aufgeben wollen wir noch nicht denken und wirklich, weiter oben werden die Verhältnisse aufgrund der optimalen Sonneneinstrahlung wieder besser, aber ca. 200Hm unterhalb des Joch ist dann doch entgültig Schluss - nicht zuletzt weil uns die vom Gipfel der Daxspitze herunter donnernden Lawinen vor zuviel Ehrgeiz warnen. Also rasten wir an einem schönen schneefreien Platzl und geniessen die Sonne und den herrlichen Ausblick. Die Donner der Lawinen geben die Würze zu diesem romantisch kitschigen Naturtag dazu - einfach nur herrlich! Retour geht es dann denselben Weg (zugegeben mit ein paar Abkürzungen querfeldein) und dann wartet ein kühles Bier und eine Suppe im feinen Simeler Hof oberhalb von Wiesen auf uns - ein herrlich uriger Gasthof und eine richtige alternative zum bekannten Pretzhof.

Tirol - ein Land voller Möglichkeiten, Schönheiten und Überraschungen - Stubaitalbahn, Patscherkofel und Europabrücke - drei Highlights auf einem Bild

21.04.2018 - Telfes - Innsbruck - Laufen

 

Vielleicht schaffen wir es ja wieder einmal eine wunderbare Laufüberschreitung zu machen - "Scharnitz - Hochzirl" sind immer noch als Highlight in unseren Köpfen - aber das ist schon sehr lange her -:( ! Heute sind wir von Innsbruck-Wilten mit der Strassenbahn nach Telfes gefahren und von dort (sehr gemütlich) retour gelaufen. Einfach ein wunderschönes Erlebnis, die 15km konnten wir recht gut bewältigen (kein Wunder, denn es geht ja fast nur sanft bergab) und das gibt Verlangen nach mehr! Der Weg selbst ist einfach perfekt für eine Laufrunde - noch perfekter wäre natürlich ein Lauf von Innsbruck nach Telfes und wieder retour - davon sind wir aber derzeit zuweit entfernt - DERZEIT WOHLGEMERKT!!!

das Sauschloss weit oben am Eingang zum Etschtal - den eigenwilligen Namen verdankt die Ruine einer Sage!

07.04.2018 - Ruine Greifenstein - Rundwanderung

 

Um dem Schnee zu entfliehen, aber auch um einen besonderen Wein vom Weingut Unterganzner abzuholen, geht es wieder Richtung Süden nach Bozen. Nachdem wir das lang ersehnte Ereignis (die Weinabholung) hinter uns gebracht haben, fahren wir weiter zum Parkplatz vom Krankenhaus Bozen - Ausgangspunkt unserer Frühlingswanderung. Wir wandern ca. 400m der Moritzinger Straße entlang Richtung Westen, vorbei an der 
schönen kleinen Kirche und ein paar beeindruckenden Gehöften. Bald weist uns ein Schild den Weg zum Noafer (11B) rechts aufwärts durch ein kleines Weingut. Jetzt geht es sehr steil aufwärts, aber in der warmen Frühlingssonne und bei dem immer schöneren Blick über das Bozner Umland, macht es einfach nur Spaß, hier dahingehen zu dürfen. Die Vegetation an diesem Südhang wirkt schon sehr mediterran, geht es doch vorbei an Ohrenkakteen, Palmen und anderen Gewächsen, welche sonst nur weiter südlich anzutreffen sind. Bald haben wir den Viper Bauer erreicht (hoffentlich sagt der Name nichts über eventuell hier vorkommende Reptilien aus - :-) ) und ab jetzt folgen wir einem Forstweg etwas flacher aufwärts bis wir in ein schmales Tal eintauchen und nach einem weiteren kurzen steileren Streckenabschnitt den wunderbaren Gasthof Noafer bei Glaning  erreichen. Die Einkehr dort zeigt: die 500Hm bis hier herauf waren es wert und so werden wir bestens verpflegt, was auch mein Bruder Stefan gerne an nimmt - für ihn sind die 500Hm wirklich eine großartige Leistung! Weiter geht es dann leicht abwärts Richtung Westen zur Ruine Greifenstein - auch als Sauschloss bekannt. Der Legende nach wurde die Burg belagert und als kein Essen mehr vorhanden war, warfen die Burgherren den letzten Proviant eben eine Sau von der Burg. Als die Belagerer dies sahen, dachten sie dass in der Burg noch genügend Essensreserven vorhanden seien und somit die Belagerung noch sehr lange dauern würde. Sie entschieden sich daher für den Rückzug. Eine Legende, wie gesagt, aber den Namen Sauschloss hat sich die Ruine dadurch eingefangen! Die Ruine steht auf einem senkrecht abfallenden Felsen, der Besuch ist jedenfalls sehr empfehlenswert, aber Achtung! - der Einstieg zur Ruine ist gar nicht so einfach, ein bisschen gelenkig sollte man schon sein!
Retour nach Bozen folgen wir dem Weg Nr.11 hinunter zum Schwefelbad bzw. Richtung Siebeneichen. Im Tal angekommen erwartet uns noch eine wunderschöne Wanderung  durch die weiten Obstfelder. In ständigem Zick - Zack geht es zum Ausgangspunkt retour, einfach herrlich wie hier bereits alles sprießt und blüht! Heute haben wir alles bekommen was wir uns erwartet hatten - einen "speziellen" Wein, eine traumhafte Rundwanderung und Stefan hat für sich selbst Höchstleistungen vollbracht!

bei dieser traumhaften Rundwanderung wird man mit solchen Tiefblicken belohnt - diese Runde ist sehr empfehlenswert, und ohne Schnee auch für Kinder geeignet, gibt es doch so einiges zu entdecken!

01.04.2018 - Kohlern - Titschen - Rundwanderung

 

Am heutigen Ostersonntag besuchen wir erstmalig den Hausberg von Bozen - Kohlern bzw. die höchste Erhebung der Südtiroler Hauptstadt - den Titschen! Nachdem es in Nordtirol wettermäßig nicht gerade einladend ist, fällt uns die Entscheidung - eine Fahrt nach Bozen in Kauf zu nehmen - nicht schwer. Von der Ausfahrt Bozen Nord/Eggental folgen wir der Staatsstraße noch kurz Richtung Bozen ehe es beim ersten Kreisverkehr direkt zum Parkplatz der Kohlern Bahn geht. Allein die Fahrt mit dieser Bahn ist schon ein Erlebnis für sich, immerhin ist sie die älteste Seilschwebebahn der Welt und der Aufstieg nach Kohlern erfolgt fast senkrecht! Schon bald erhalten wir dadurch einen schönen Blick über Bozen und nach kurzer Auffahrt haben wir auch Kohlern erreicht. Von der Seilbahnstation geht es hinauf nach Bauernkohlern und von dort folgen wir dem gut beschilderten Weg Richtung Titschen bzw. Titschenwarte. Nach einem wenig schweiß treibenden Aufstieg über einen feinen Weg/Steig mit noch noch teilweise eisigen Abschnitten, erreichen wir die Titschenwarte (1510m). Diese bietet uns einen prächtigen Ausblick zum Schlern und den Dolomiten. Nach einer kurzen Pause geht es weiter zur höchsten Erhebung - dem Titschen (1610m), markiert mit einem kleinen Kreuz! Auf der Hochebene des Titschen findet man verstreut einige Ruinen. Dabei handelt es sich um Flakgeschützstellungen zur Flugabwehr aus dem 2. WK. Richtung Süden geht es weiter, hinunter zum Toten Moos einem schönen Weiler auf ca. 1500m Seehöhe - derzeit immer noch unter Schnee bedeckt. Von hier wandern wir kurz retour um bald zur Rotwand abzuzweigen - und auch dieser Umweg ist die "Mühen" wert. Am Rand der steil abfallenden Rotwand (1534m) breitet sich der Blick über das komplette Südtiroler Unterland aus - sehr beeindruckend. Mendel und Penegal grüßen von der anderen Seite herüber und in weiter Ferne lassen sich Bergketten wie Adamello/Paganella und die Ortlergruppe blicken. Die Runde machen wir komplett indem wir weiter zu den Schneiderwiesen wandern und nach einer feinen Einkehr und einem Sonnenbad auf der Terrasse wieder nach Kohlern retour kommen. Jetzt noch ein Besuch auf dem beeindruckenden Aussichtsturm, welcher einem einen atemberaubenden Rundblick bietet - früher hatte er eine wichtige Funktion als Feuerwache bzw. Wachturm. Beendet wird diese Wanderung mit einer neuerlichen Fahrt mit der Kohlern Bahn wieder hinunter nach Bozen - beeindruckender Tiefblick mit inbegriffen!

ein schöneres Wetter und einen besseren Ort hätten wir uns für den heutigen Geburtstagsausflug nicht wünschen können!!

24.03.2018 - Pinnisalm

 

Schon wieder Pinnisalm? Jawohl, denn es gibt etwas zu feiern und das Geburtstagskind bringt Mann und Kinder mit - :-) ! Welches Ziel könnte also für uns heute besser passen als die Pinnisalm - keines! Bini und ich starten wie üblich vom Beginn der Rodelbahn am Eingang des Pinnistals während unsere Freunde erst etwas später mit den Elferliften von Neustift aufsteigen um dann die erste Rodelpartie am heutigen Tag bis zur Issangeralm zu absolvieren - ein Spass für Groß und vor allem Klein! Wir sind früh dran und so wandern wir vorerst zur Pinnisalm hinein und dann mit den Rodeln wieder retour zum Treffpunkt bei der Issangeralm zu rodeln . Kurz vor 12:00Uhr treffen wir uns alle dann wie vereinbart dort um ein weiteres "Highlight" des heutigen Tages erleben zu dürfen - die Schlittenfahrt zu Pinnisalm. Eine besondere Schlittenfahrt, denn der Wirt der Pinnisalm - der Christian - holt seine Gäste mit dem Auto und 3 angehängten Schlitten von der Issangeralm ab und zieht sie ganz gemächlich hinein in das wunderschöne Pinnistal. So hat jeder Zeit die prächtige Kulisse der umliegenden Berge zu geniessen und den Kindern bleibt die monotone Wanderung bis zur Alm erspart - im Gegenteil für alle ist es ein Riesenspass! Auf der Alm werden wir dann von Christian und seiner Mama aber sowas von perfekt und herzlich umsorgt das sich unser Geburtstagskind schon fast wie zuhause fühlt - von dieser Seite aus nochmals vielen Dank für die perfekte Bewirtung, auch dies hat zum heutigen Traumtag beigetragen. Retour wird dann gerodelt, oben noch moderat, ab der Issangeralm dann rasant und fantastisch perfekt bis zum Auto. Ach ja - noch einer hat heute für uns geschuftet - Petrus - auch ihm sei Dank für dieses Traumwetter bei dem sich ein Geburtstag noch besser anfühlt als er sowieso schon ist!

eines der vielen Highlights auf dieser tollen Langlaufstrecke - der Drei Zinnen Blick

02.03.2018 - Cortina D'Ampezzo - Toblach - Langlauf

 

Heute wird endlich ein lang ersehnter Traum von uns wahr - ein Skatinglauf von Cortina D'Ampezzo über die alte Bahntrasse nach Toblach. Schon einmal haben wir das Vorhaben in Angriff genommen, damals in umgekehrter Richtung, mußten aber kurz nach dem Cimabancha (Gemärk) "Pass" abbrechen, da die restliche Strecke wegen Lawinengefahr gesperrt war. Wir fahren mit dem "Dolomitenexpress" Bus nach Cortina und von dort geht es in leichtem Anstieg unterhalb der Südwände vom Monte Cristallo Massiv wieder retour Richtung Toblach. Wir durchqueren eine Traumkulisse und die Loipe führt uns durch mehrere Tunnel und über ein Eisenbahnbrücke überqueren wir eine tiefe Schlucht - wenn Skilanglauf Spass macht, dann in solch einer Umgebung! Vom Pass (Cimabanche) folgt dann der lange Rückweg nach Toblach mit dem Drei Zinnen Blick als Highlight. In Toblach angekommen wird am Toblacher See auf dieses Erlebnis angestossen - die ca. 30km waren kaum anstrengend - einfach nur wunderschön - eine Wiederholung ist bereits fix!!!

Dreischusterspitze - ein sehr beeindruckender Koloss als Talschluß

01.03.2018 - Innerfeldtal - Dreischusterhütte

 

Der Zufall führt uns heute in ein wunderbares Tal welches normalerweise, aufgrund seiner Nähe zu den 3 Zinnen vollkommen überlaufen ist, heute allerdings nicht. Eigentlich war unser Ziel Auronzo und so verlassen wir das schöne Gsiesertal um über den Kreuzbergpass in das nahegelegene Belluno zu gelangen. Am Weg nach Sexten parken wir am Parkplatz ins Innerfeldtal, wir möchten diesen schönen Wintertag ja nicht ausnahmslos im Auto verbringen. Abwechselnd über die Strasse und einen schönen Waldsteig führt das Tal (anfangs unspektakulär) Richtung Südwesten - den 3 Zinnen entgegen (sind aber niemals zu sehen!). Weiter hinten öffnet sich das vorerst enge Tal zu einem herrlichen Talschluß mit der alles dominierenden und beeindruckenden Dreischusterspitze als krönenden Abschluss. Nach einer kurzen Talschlussrunde und einer Einkehr in der Dreischusterhütte geht es mit Leihrodeln wieder retour zum Auto. Heute durften wir ein wunderbares Tal entdecken und hatten das Glück dieses in seiner Stille zu erleben - in der Hauptsaison dürfte das anders sein, wenn man allein die vielen Parkplätze am Taleingang sieht!

endlich hat Petrus erbarmen mit uns und die Zentralheizung wieder auf Frühlingstemperatur gestellt!

28.02.2018 - Lutterkopf - Durakopf

 

Bei unserer Anreise haben wir am Weg zur Taistner Alm diese schöne Rundwanderung entdeckt, und heute passen Wetter und auch die Temperaturen um diese traumhafte Schneeschuhwanderung in Angriff zu nehmen (und auch genießen zu können). Los geht es wieder am Parkplatz oberhalb vom Mudlerhof/Taisten nur diesmal nicht Richtung Osten(Taistner Alm) sondern dem Forstweg entlang nach Westen. Schon nach wenigen Metern zweigen wir auf den Waldsteig ab, welcher uns durch einen herrlichen Wald und 
über schöne Wiesen auf das Hochplateau des Lutterkopf führt. Hier am Gipfel erhalten wir einen perfekten Blick auf die Rieserfernerberge sowie auf die Dolomiten im Süden. Das Pustertal lässt sich von Brixen bis nach Lienz überblicken, einfach herrlich! Die Wanderung geht ab jetzt gemütlich weiter, erst müssen wir ein paar Höhenmeter in einen Sattel absteigen um dann flach dem "Grat" entlang Richtung Durakopf weiterzuwandern. An dessen Gipfelaufbau geht es dann kurz etwas steiler hinauf zum Kreuz (wenige Höhenmeter sind dabei zu überwinden). Auch hier geniessen wir den Ausblick und das feine Wetter. Vom Gipfel führt uns der weitere Weg Richtung Nordosten hinunter zum nächsten Sattel und von diesem über flache verschneite Hänge hinunter zur Taistner Alm. Nach der Stärkung in der Alm geht es mit einer Leihrodel (sind hier kostenlos!!) retour zum Ausgangspunkt der Wanderung. Eine relativ kurze und einfache aber sehr lohnende Wanderung mit tollen Ausblicken - sehr zu empfehlen!

Blick von der Uwald Alm zum Spielbühel - selbst die Kälte hat uns nicht abgehalten dort hinauf zu wandern

27.02.2018 - Spielbühel - Uwald Alm

 

Wer gedacht hat das es gestern mit -20°C im Tal schon kalt war - der irrte! In der Früh zeigt das Thermometer im Tal -22°C und weiter oben dürfte die Temperatur noch tiefer abgesunken sein! Aber wir sind nicht ins Gsiesertal gefahren um über die Kälte zu philosophieren, nein - wir wollen die schöne Gegend erkunden und es einfach fein haben. So geht es diesmal an der östlichen Seite vom Tal eine weitere Rodelbahn hinauf zur wunderbar gelegenen Uwald Alm mit herrlichem Ausblick über/durch das komplette Tal. Der Wind von gestern hat aufgehört und so lässt sich die Kälte viel besser ertragen, obwohl es heute noch  "eisiger" ist! Also verstauen wird bei der Alm unsere Raketen und wandern noch ca. 200Hm weiter hinauf zum Spielbühel. Von hier hat man einen schönen Rund-/Ausblick auf die umliegende Bergwelt und Richtung Dolomiten. Am Retourweg wird kurz in der Alm aufgewärmt ehe es wieder sehr flott mit den Raketen hinunter ins Tal geht. Auch heute konnten wir der Kälte trotzen, dennoch freuen wir uns schon auf den morgigen Tag, denn ab morgen soll es wieder wärmer werden, und nach dem Erlebten sind wir schon für "nur" -10°C sehr dankbar - :-)!

Sibirische Kälte hat das Gsiesertal erreicht - gut eingepackt lässt es sich trotzdem aushalten

26.02.2018 - Pfinn Alm

 

Der Wetterbericht hatte dann doch recht! Über Nacht ist die sibirische Kälte ins Land gezogen und das Autothermometer zeigt in der Früh bereits eisige -16°C an - und wärmer wird es heute nicht mehr! Nach einem feinen Frühstück wollen wir gut eingepackt  
trotzdem raus in die schöne Natur und hier erweist sich unsere Destination (das Gsiesertal) als perfekter Ausgangspunkt bei dieser Kälte, denn es finden sich rund um St. Magdalena unzählige bewirtschaftete Almen welche als "Aufwärm-"ziel nach einer schönen Wanderung geeignet sind! Wir entscheiden uns heute auf die Pfinn Alm zu wandern und dann bei der knapp darunter liegenden Ascht Alm uns für die folgende Rodelpartie ins Tal aufzuwärmen. Wir starten am Talschluss beim Lift und wandern dem Pistenrand entlang bis zur "Bergstation". Von hier führt die Rodelbahn dann sanft ansteigend weiter zur Ascht Alm, welche wir vorerst trotz Kälte einfach ignorieren. Die Rodeln ziehen wir weiter mit aufwärts zur Pfinn Alm obwohl hier der Weg nicht mehr präpariert wurde, doch der Schnee ist so hartgepresst dass auch hier ein perfektes Rodeln möglich sein sollte. Je näher wir der Pfinn Alm kommen umso stärker wird auch der Wind und so geben wir auch die Hoffnung auf weiter hinauf zur Pfinn Scharte zu wandern - es wird einfach (gefühlt) viel zu kalt. Bewundernswert all jene über uns, welche trotz dieser eisigen Kälte und Wind den Weg Richtung Scharte und Hohen Mann auf sich nehmen! Wir machen uns aber bei einem Hüttl auf der Pfinn Alm für die Rodelpartie fertig und dann geht es überraschend rasant über unpräpariertes Gelände hinunter zur Ascht Alm. In der urigen Alm wird natürlich eingekehrt und sowohl innen als auch aussen aufgewärmt und gestärkt geht es mit unseren Raketen weiter hinunter ins Tal. Trotz der Kälte ein wunderbarer Ausflug, lediglich auf den Wind hätten wir gerne verzichten können!

was heutzutage so alles in einem Kinderüberraschungsei Platz hat - :-)

25.02.2018 - Taistner Alm

 

Den Wettervorhersagen nach wird unser heuriger Winterurlaub kein "Leckerbissen" werden, sollen doch Temperaturen um die -20°C aus Sibirien Anfang der Woche bei uns eintreffen. Wir lassen uns davon aber nicht abschrecken und fahren voller Freude auf die kommende Woche über den Brenner und das Pustertal nach Welsberg/Taisten. Hier zweigt Richtung Norden das Gsiesertal ab, in welchem wir uns ganz hinten in St. Magdalena bis Donnerstag "einnisten" dürfen. Bevor wir unsere Unterkunft beziehen 
machen wir an diesem schönen Tag aber noch einen Abstecher zur Taistner Alm, welche sehr schön oberhalb von Taisten gelegen, uns einen wunderbaren Blick auf die Dolomiten ermöglicht. In der Eile lassen wir die Rodeln im Auto, eigentlich schade denn die 
Rodelbahn ist in bestem Zustand. Trotzdem wird es ein schöner, wenn auch kurzer Ausflug und somit selbst die Anreise schon ein halber Urlaubstag und einem Vorgeschmack auf die schöne Gegend in der wir uns die nächste Woche aufhalten dürfen! 

beobachtet von "dubiosen" Gestalten wandern wir ins Gleirschtal hinein

17.02.2018 - Neue Pforzheimer Hütte

 

Die Pforzheimer Hütte hat wieder die Wintersaison eröffnet und wie jedes Jahr statten wir der Hüttenwirtin Ingrid und Ihrem netten und hochmotivierten Team einen Besuch ab. Vom überraschend leeren Parkplatz in St. Siegmund ziehen wir unsere "Raketen" hinein ins Gleirschtal, es ist windstill und die Sonne behauptet sich noch gegen den Wolkenansturm von Westen. So geht es vorbei an der Gleirschalm und der Rieglkapelle durch eine prächtige Schneelandschaft hinauf bis zur Materialseilbahn. Hier werden die Rodeln geparkt und wir "schneeschuhen" noch die letzten Höhenmeter hinauf zur Hütte. Dort erhalten wir dann eine feine Stärkung ehe es für uns auch schon wieder Zeit wird, den Retourweg anzutreten. Beim Abstieg haben auf wir unsere Rodeln natürlich nicht vergessen und schon kurz nach dem ersten Flachstück, können wir sie teilweise ziemlich rasant hinunter ins Tal sausen lassen. In der Zwischenzeit hat die Schlechtwetterfront gesiegt und es beginnt jetzt herrlich zu schneien. Nach einer kurzen Gehstrecke bis zur Gleirschalm geht es von dort bei starkem Schneefall zum Ausgangspunkt retour. Wir kommen immer wieder gerne hier herein ins Gleirschtal, denn im Gegensatz zu so manch anderem Tal ist es hier immer besonders ruhig, vor allem ab der Gleirschalm taleinwärts!

der Winter 2018 ist einfach nur schön - auch in Südtirol hat sich die weiße Pracht ausgebreitet

10.02.2018 - Schrüttensee - Lorenzischarte

 

In Nordtirol ist trübes Wetter vorhergesagt, also fahren wir heute (vor dem Ansturm der Deutschen Urlauber) über den Brenner nach Brixen/Vahrn und von dort weiter hinein in das wunderbar "verlassene" Schalderertal. Nach einigen "Fehlversuchen" erreichen wir dann doch den Parkplatz bei Steinwend, man muss eigentlich nur durch Schalders durchfahren und etwas oberhalb vom Ort dann links weiter taleinwärts abbiegen, das ist alles gut beschildert, uns hat nur ein Wegweiser am Dorfanfang in die Irre geführt! Vom Parkplatz starten wir Richtung Süden kurz flach ehe wir den Forstweg (wäre eine bequeme Art den Anfangsaufstieg zu bewältigen) verlassen und in ziemlich steilem Gelände und bei herrlichem Tiefschnee die ersten Höhenmeter aufwärts stapfen. So schnell auf Touren gekommen erreichen wir weiter oben wieder den Forstweg vom Tal und folgen diesem kurz Richtung Westen. Bald erreichen wir die Abzweigung zu den Schrüttenseen und ab jetzt geht es durch einen Märchenwald im stetigen Auf und Ab Richtung Osten. Nach einer Felswand unter welcher uns der Weg vorbeiführt geht es dann wieder steiler nach oben und bald erreichen wir die schöne Hochebene vom Schrüttensee. Vom See selbst ist nichts zu sehen, dieser "schläft" unter einer dicken Eis- und Schneedecke. Am Seerand entlang wandern wir Richtung Westen hinauf auf einen schönen Grat und folgen diesem Richtung Süden ohne zu erkennen das der eigentliche Steig (natürlich unter einer meterhohen Schneedecke verborgen) bereits zu Beginn des Grates flach zur Lorenzischarte führen würde. Die "Gratwanderung" ist wunderschön und erst an dessen Ende erkennen wir dass wir von hier kaum eine Möglichkeit finden werden um relativ sicher zur Lorenzischarte zu gelangen. Also heißt es durch steiles Gelände an der westlichen Seite vom Grat einen sicheren Abstiegsweg zu finden - das gelingt uns auch - um dann dem "verborgenen" Steig entlang Richtung Süden zu folgen bis wir auf die Skispur vom Normalanstieg zur Scharte treffen. Von hier noch ein paar Höhenmeter hinauf und wir haben unser zweites Ziel erreicht - die Lorenzi Scharte. Von hier kann man in eine andere Welt blicken, während im Schalderer Tal alles eng und steil ist, breitet sich im Süden das Eisack-/Etschtal vor uns aus, auch der Blick zu den Dolomiten ist grandios. Lediglich eine Wolke welche beharrlich vor der Sonne "klebt" und ein eiskalter Nordwind (dieser ist allerdings auch der Grund wieso es hier schön ist während Nordtirol von Wolken bedeckt ist) entpuppen sich als Spielverderber. Trotzdem machen wir eine kurze Rast, denn hin und wieder kommt die wärmende Sonne dann doch hinter der nervigen Wolke hervor! Nach einer Weile treten wir den Rückweg über den Normalaufstieg zur Lorenzischarte an und beenden am Parkplatz eine wunderbare Schneeschuhrundwanderung in diesem herrlich ruhigen Tal. In Schalders wird dann noch beim Mesnerwirt eingekehrt (die Schalderer Krapflen mit 
Kartoffelcremesuppe waren genial!!!) ehe es auf der überraschend leeren Autobahn wieder retour in das immer noch wolkenverhangene Nordtirol geht. Ein traumhafter Tag in einem Eldorado für Ski- und Schneeschutourengeher - wer abseits der Massen lässige Ziele und Bedingungen sucht ist derzeit im Schalderertal genau richtig.

Tirol in voller Pracht

04.02.2018 - Westfalenhaus

 

Was für ein Tag in unserem wunderbaren Tirol. Und was für ein Anblick als wir beim Parkplatz in Lüsens aus den Auto steigen. Der Lüsener Fernerkogel präsentiert sich in seinem schönsten Winterkleid, die "Mauer" zum Lüsener Ferner ist weiß wie selten und die Schneedecke ist mehr als beeindruckend. Mit diesen wunderschönen Impressionen wandern wir gemütlich hinein zum Talschluß und dort rechts weiter aufwärts in schöne Längental. Hier dann bald wieder in der Sonne die letzen Meter hinauf zum Westfalenhaus. Nach einer wie immer feinen Einkehr im Westfalenhaus mit perfektem Service durch Wirt Rinaldo geht es wieder dem Aufstiegsweg retour zum Auto. Das was wir heute gesehen haben und erleben durften IST Winter - wir beneiden diejenigen welche mit Tourenski auf dem "Längentaler" waren.

 

die Kapelle bei der Issangeralm - das Pinnistal ist besinnlich und ruhig, vor allem ab hier taleinwärts

03.02.2018 - Pinnisalm

 

Wir sind gerne in diesem Tal! Kaum verlässt man den Neustifter Ortsteil Neder taucht man in eine unglaubliche Stille ein und wird überragt von mächtigen Felstürmen. Das Highlight sind dann direkt bei der Pinnisalm die impossanten Wände vom Kirchdach an 
deren vereisten Hängen so mancher Eiskletterer zu sehen ist. Die Einkehr und das Essen ist "stubai-typisch" ungemein gastfreundlich und durch das trübe Wetter war es heute auch nicht übervoll! Die Rodelpartie ist im oberen Teil bis zur Issangeralm nicht der Rede 
wert. Deshalb geht man auch nicht ins hintere Pinnistal. Ab der Issangeralm geht es jedoch rasant dahin. Heute war es durch den frischen Neuschnee sehr griffig und damit eine tolle Talfahrt! 

 

ein Juwel, verborgen im Viggartal, eingebettet in totaler Stille und das unweit von Innsbruck!

27.01.2018 - Meissner Haus

 

Eine Rodelpartie vom Feinsten! Vom Parkplatz beim Mühltal folgen wir dem Bach entlang relativ steil aufwärts hinein ins ruhige Viggartal. Trotzdem die Sonne das vorerst enge Tal nicht erreicht ist es nicht kalt und wir erkennen auch bald das die "Rodelbahn" in perfektem Zustand ist und die natürlichen Schneewände eine rassige Talfahrt zulassen werden. Voher geht es aber noch tief hinein in das Viggartal, vorbei an der Kapelle, einem Kreuz und einer Mühle. Erst ganz hinten weitet sich das Tal und hier liegt wunderschön in die Landschaft eingebettet das architektonisch sehenswerte Meissner Haus. Soviel Schnee wie derzeit haben wir hier selten zu Gesicht bekommen - die Landschaft ist komplett von der weißen Pracht überzogen. Nach einer feinen Stärkung im Haus, genießen wir die Sonne vor dem Meissner Haus. Nach einer ausgiebigen Rast wartet dann noch eine spassige Rodelpartie auf uns, lediglich der letzte untere Teil ist mit Vorsicht zu befahren, da es hier schon etwas zu vereisen beginnt! Eine angenehm ruhige Alternative zu den derzeit heillos überfüllten Rodelbahnen rund um Innsbruck - wer Stille sucht wird hier fündig werden!

 

einiges los auf der Patscher Alm - für den Aufstieg haben wir aber einen sehr ruhigen Weg gewählt

14.01.2018 - Patscher Alm

 

Von Tarzens aus zur Patscher Alm aufzusteigen (oder auch auf den Patscherkofel) ist für uns eine der schönsten Varianten dorthin zu gelangen. Oberhalb von Tarzens, bereits im Wald sind immer genügend Plätze zum Parken vorhanden und so starten wir von der Kehre dem Forstweg entlang zur Kehrer Bladaure. Von hier geht es durch einen wunderschönen Wald hinauf zu einem im Winter wie im Sommer herrlichen Platz - der Plechiss. Zum Schluß dann dem Forstweg entlang steiler aufwärts und über die Almwiesen erreichen wir dann die Patscher Alm. Nach einer gemütlichen Einkehr geht es dann wiederum querfeldein durch eine traumhaft schöne  Winterlandschaft retour zum Auto - alles ohne Lärm oder Massenauflauf - einfach nur pure Natur!

 

im Sommer wie im Winter ein wunderbar schönes Platzerl - die Archbrand Hütte

01.01.2018 - Archbrand Hütte

 

Wir begrüßen das Jahr 2018 spät -:) aber mit einer sehr schönen, einsamen Tour hinauf zur Archbrand Hütte. Beim Weiler Hof, oberhalb von Inzing starten wir unsere Wanderung, vorerst entlang des ungemein eisigen Forstweges. Bei der ersten Kehre nehmen wir dann den Sommersteig, denn hier liegt kaum Schnee und Eis ist gar keines vorhanden. Bei "Hoarlig" mit seinen schönen Wiesenhängen ziehen wir die Schneeschuhe auf und ab jetzt geht es ganz schön schweißtreibend fast direkt hinauf zur Archbrand Hütte. Dort oben liegen ca. 70cm Schnee, ziemlich überraschend da wir ja fast schneefrei losgegangen sind. Nach einer feinen Rast in dieser Stille geht es über die steilen Hänge retour zum Ausgangspunkt. Das neue Jahr hat begonnen und hat uns gleich bei der ersten Tour ordentlich zum Schwitzen gebracht! Wir hoffen auf noch viele weitere solche Unternehmungen - Neues Jahr, sei herzlich willkommen!!