BiAn
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2019

Peterskapelle oberhalb von Leifers - für uns heute nur eine kurze "Zusatzaufgabe" - aber allein wegen dem grandiosen Ausblick jedenfalls immer einen Besuch wert!

27.04.2019 - Leiferer Höhenweg - Süd

 

In Innsbruck ist, wie vorhergesagt, der Winter zurückgekehrt - na ja - zumindest fast! Daher sind wir schon zeitig am Weg Richtung Bozen! Nach einem Abstecher beim Unterganznerhof in Karneid und dem obligatorischen Kaffee im Rathaus Cafe von Karneid geht es weiter nach Leifers, denn wir wollen heute den Leiferer Höhenweg erkunden - zumindest dessen südlichen Abschnitt. Das Wetter ist wie erhofft traumhaft schön und so starten wir vom großen Parkplatz beim Friedhof,  durchqueren Leifers und erreichen so den Eingang der Brantentalschlucht. Hier sticht uns das kleine Peterskirchlein ins Auge, welches am gleichnamigen Köfele hoch über Leifers thront. Also machen wir einen kurzen aber sehr lohnenden Umweg dorthin ehe wir unseren Weiterweg in die Schlucht fortsetzen. Allein die Brantentalschlucht  an sich ist beeindruckend, erheben sich doch links und rechts von uns mächtige senkrechte Porphyrfelsen. Beim Gasthaus Schwabhof steigen wir dann in den Leiferer Höhenweg ein, welcher unerwartet schön und sehr gekonnt durch die steilen Hänge und Felsen wieder talauswärts führt - wirklich ein "lässiges" Steiglein. Nach einer Stunde abwechslungsreichem Wanderns erreichen wir wieder die "Zivilisation" und folgen dem 11er Steig hinunter zum Ausganspunkt nach Leifers. Nach einem feinen Glas Weisswein geht es dann wieder retour in das inzwischen doch wieder "ertragbare" Nordtirol. Fazit: Traumhafte Höhenwanderung in wunderschöner, derzeit einsamer Landschaft bei frühlingshaften Temperaturen, und das Beste - wir haben wieder viele neue Ideen für mögliche weitere Unternehmungen entdeckt!

der Tag beschert uns eine weitere Frühlingswanderung bei feinen Temperaturen - auch die "kleinen" Geschöpfe freut das!

31.03.2019 - EggerGrub Alm

 

Der dritte Tag im schönen Passeiertal beschert uns neuerlich traumhaftes Frühlingswetter. Wir starten heute wieder direkt vom Hotel, diesmal aber Richtung Norden hinauf bis zur ersten Kehre der Jaufenstrasse. Hier folgen wir dem Europäischen Weitwanderweg E5 in Richtung Stuls. In der angenehmen Morgensonne führt uns der Weg durch herrliche Wiesen und Wälder immer weiter aufwärts und so erreichen wir kurz vor Mittag Stuls. Bereits von hier heroben ergeben sich herrliche Blick auf die großen Ötztaler, angeführt von Hochwilde und Seelenkogel. Da unser Ziel die Eggergrubalm ist wandern wir noch weiter aufwärts bis zur Morx Puite und an dieser vorbei. Ab ca. 2.000m müssen wir dann die restlichen Kilometer auf Teilstücken über Eis- und Schnee bewältigen - noch hat sich der Winter hier heroben selbst bei intensiver Sonneneinstrahlung nicht gänzlich zurückgezogen. Auf der Eggergrubalm ist dann überraschender Weise gar nicht viel los und so ergattern wir einen schönen Platz auf der Terrasse. Nach einer feinen Stärkung geht es retour nach Stuls. Dort nimmt uns der Kleinbus mit nach Moos und von hier dessen "großer Bruder" retour nach St. Leonhard. Mit dem Auto dann über den Jaufenpass und den Brenner nach Innsbruck endet ein Wahnsinns Wochenende für uns, welches nach vielen, vielen Wiederholungen schreit!!

eine "Meranerin" am Meraner Höhenweg - wir spielen: Kennst Du Deine Heimat - :-)

30.03.2019 - Meraner Höhenweg - St. Leonhard - Riffian

 

Das Auto bleibt heute in der Garage! Direkt vom Hotel geht es hinunter zur Passer und über die Brücke und vorbei am Brückernwirt südlich hinauf zum Norrensteig. Von dort weiter über herrliche Wiesen aufwärts bis zum Christlhof. Hier erreichen wir den Meraner Höhenweg, welchem wir Richtung Meran folgen, Ziel haben wir keines, wir wollen einfach diesen wunderbaren Höhenweg "erkunden", und sobald wir keine Lust mehr haben, absteigen ins Tal und mit dem Bus retour nach St. Leonhard fahren. Und so geht es in vielen Auf und Ab's und mittels Querung etlicher kleiner Seitentäler endlos weit Meran entgegen. Das Klammental fordert uns dann ziemlich, denn hier muss man weit ins Tal hinein um dann auf der anderen Seite wieder hinaus wandern zu "dürfen". Trotzdem halten wir bis Vernuer durch, denn die Aussicht ist einfach herrlich und der Weg bis auf die Strassenkilometer ebenfalls wunderschön! Beim Weiler Vernuer steigen wir dann nach Riffian ab und nach einer Erfrischung in einer Bar geht es gemütlich mit dem Bus retour zum Hotel. So einsam und ruhig wie heute wird man den Meraner Höhenweg selten antreffen, bis auf zwei entgegenkommenden Wanderer haben wir keine Menschenseele getroffen. Unser erster Teil vom Meraner Höhenweg ist damit Gesichte, weitere werden folgen!

jetzt ist der Frühling endgültig da - das wissen auch die Blumen!

29.03.2019 - Pfandler Alm - Lazinser Alm

 

Das derzeit schöne Wochenendwetter schreit geradezu nach einem Kurzurlaub. Und nachdem die Arbeitswochen ziemlich intesiv sind, packen wir die Gelegenheit beim Schopf und quartieren uns kurzer Hand in St. Leonhard, im großartigen Hotel Bad Fallenbach ein! Bereits bei der Anfahrt haben wir ein Ziel - die "berühmte" Pfandler Alm - der letzte Zufluchtsort vom Tiroler Nationalhelden - Andreas Hofer. Von St. Martin im Passeier fahren wir hinauf zum Pfandler Hof. Kurz davor parken wir auf einer großen Fläche bei einer Kehre. Von hier aus geht es vorerst sehr steil aufwärts bis wir den - von uns umbenannten - "Andreas-Hofer-Kreuzweg" erreichen. Kreuzweg ist vielleicht etwas übertrieben, aber irgendwie scheint uns die Inszenierung hier sehr nahe am Leidensweg Jesu orientiert - aber das muss jeder für sich selbst beurteilen - informativ ist es allemal! Auf der idyllisch gelegenen Pfandler Alm angekommen, entscheiden wir uns unsere Wanderung bergwärts fortzusetzen,  ziellos  dem Europäischen Weitwanderweg E5 Richtung Hirzerhütte folgend. Die Schneedecke ist inzwischen geschlossen und aufgrund einer Wegsperre im Bereich der Rifflspitze wählen wir den Felsenweg als Alternative. Nach einer feinen und flachen Querung folgt ein eisiger schneebedeckter Steig. Das Gelände fällt an dieser Stelle teilweise ziemlich steil ab. Trotz dieser "Warnungen" muss man(n) (=Andi ;-)) vom Ehrgeiz gepackt weiter - gekommen bin ich aber nicht weit, denn bei einer Aussichtsplattform und dem eigentlichen Felsenweg ist dann auch für mich Schluss. Also geht es wieder retour zum Auto und Bini, und nachdem wir das traumhafte Wetter einfach in der Natur genießen möchten, wechseln wir nach Pfelders, denn auch dieser Fleck im Passeier Tal fehlt noch auf unserer Destinationsliste. Von Pfelders geht es, umgeben von prächtigen Gipfeln wie Seelenkogel und Hochwilde, zur Lazinser Alm bei welcher wir einkehren. Nach einem feinen Päuschen  beziehen wir unser feines Domizil oberhalb von St. Leonhard und  genießen auf unserer Zimmerterrasse den herrlichen Sonnenuntergang!

ein unerwarteter Anblick bietet sich einem beim Besuch des Rutzkraftwerkes - das Gebäude könnte auch als "Herrensitz" einer Adelsfamilie durchgehen

23.03.2019 - Innsbruck-Telfes (Radlrunde)

 

Bei diesen Frühlingstemperaturen bietet sich ein erster Ausflug mit dem Radl geradezu an, aber diese Tour sollte sich nicht allzu in die Höhe "strecken" denn weiter oben liegt noch Schnee. Also fahren wir von Pradl über den Bergisel nach Natters und von dort weiter nach Mutters. Diesen Weg befahren/belaufen/bewandern wir sehr oft, denn er führt wunderschön terrassiert hinauf ins Mittelgebirge und man touchiert immer nur ganz kurz viel frequentierte Bereich, die meiste Zeit befindent man sich im Wald auf schönen Wegen und Steigen. Nicht umsonst ist hier auch Bischof Stecher auf "seinem" Quo Vadis Weg immer wieder nach Maria Waldrast gepilgert! Ab Mutters folgen wir der Straße bis nach Kreith um dort am Ende des Dorfes auf den Forstweg zu den Telferwiesen ab zu biegen. Die schattigen Bereiche sind teilweise noch von eisigem Untergrund bedeckt und da ist vorsichtiges Fahren oder Schieben sehr ratsam. Ab den Telfer Wiesen jedoch hat die Sonne perfekte Arbeit geleistet und über trockenes Gelände durchradeln wir die bereits frühlingshaften Wiesen. In Telfes suchen wir dann nach dem Weg hinunter in das "Zwischental" bei der Ruetz bzw. zum Gasthof Kirchenbrücke und finden diesen auch, da der Weg sinnvoller Weise als Kirchenbrückenweg bezeichnet wurde! Unten bei der Brücke angekommen folgen wir dem flachen Tal der Rutze entlang hinaus Richtung Stefansbrücke. Nach einem kurzen Aufschwung zum Gallhof und von dort noch etwas weiter hinauf, erreichen wir eine Abzweigung. Hier könnten wir wieder hinauf zu den Telfer Wiesen, wir aber wollen zur Stefansbrücke. Über einen Weg und zum Schluß steilen Steig (in teilweise schlechtem Zustand) erreichen wir wieder die Talsohle beim beeindruckenden Gebäude des Ruetzkraftwerks. Jetzt noch nach Unterberg und von dort weiter zur Stefansbrücke. Der Brennerstrße entlang geht es dann zum Sonnenburgerhof und von dort wieder retour zum Ausgangspunkt. Das war heute eine traumhafte Frühlingsradltour mit - für uns - so mancher Überraschung bzw. Entdeckung!

Bini versucht sich heute als Hüttenwirtin - :-)

16.03.2019 - Altfasstal

 

Auch heute möchten wir dem Winter entkommen und fahren deshalb wieder Richtung Süden! Doch diesmal schlägt der Versuch fehl denn unser Ziel - das Altfasstal hat noch einigen Schnee konserviert, das Wissen wir aber zum Glück vorher nicht! Also fahren wir nach Brixen und von dort hinein ins Pustertal bis nach Mühlbach, dort hinauf nach Meransen und zum Parkplatz am Eingang zum Altfasstal. Hier wird schon klar dass es 
ohne Schnee heute keine Wanderung geben wird und so müssen wir uns einfach damit abfinden, und wandern dem Weg entlang hinein zur Grossberghütte. Nachdem der Weg sehr gut gespurt ist und auch weiter ins Tal schon ein breiter Steig in den Schnee gestapft wurde, wandern wir an diesem herrlichen Tag einfach weiter - fast bis zum Talschluss. Hier - bei der (fast) letzten Hütte machen wir dann ein Sonnenbad und hören voller Genuss dem Schnee beim Schmelzen zu - so ist's richtig und fein!! Retour geht es dann unspektakulär durch dieses lange Tal wieder hinaus zum Parkplatz. Heute waren wir im hinteren Talbereich komplett allein, das ist im Sommer leider nicht so, denn dann ist dieses Tal - wie auch das parallele Valsertal komplett überfüllt! Doch lange wird es bis zum ausapern nicht mehr dauern (ausser es kommt noch viel Schnee dazu) und dann haben wir vor wieder zu kommen, denn es gibt vom Tal aus unzählige Gipfel, Seen und andere Ziele zu erreichen - und diese für uns noch unbekannte Gegend wollen wir natürlich "erforschen"!

unsere Suche nach dem Frühling hat uns nach Bozen geführt - gefunden haben wir dort allerdings den Sommer (zumindest fast!)

10.03.2019 - Schloss Raf(v)enstein

 

So sehr wir uns jedes Jahr bzw. jeden Sommer auf den Schnee und den Winter freuen, Ende Februar/ Anfang März ist es für uns dann aber genug der kalten und feuchtnassen Substanz, unter uns gesagt: Wir können keinen Schnee mehr sehen!!! Bei uns in Nordtirol ist das derzeit aber nicht ganz einfach und so fahren wir nach Bozen unschlüssig wohin genau, aber das ist auch egal, hauptsache kein Schnee! Während der Fahrt finden wir dann auch ein feines Ziel - es wird eine schöne Rundwanderung im Bereich von Schloss Rafenstein (auch Ravenstein) am Eingang zum Sarntal. Wir parken direkt bei der Talstation vom netten "Bahnele" (original südtirolerisch - :-) - zu deutsch: Seilbahn) nach Jenesien und wandern dem markierten Weg hinauf zum hoch über uns liegenden Schloß.
Der Weg ist extrem steil, wenn auch asphaltiert und für eine Wanderung mit z.B. Kinderwagen kaum geeignet. Jedenfalls kommen wir bis zum Schloß ganz schön ins Schwitzen wovei die Sonne ihren Teil dazu beiträgt. Also lassen wir uns vom Schlosswirt verlocken und genehmigen uns auf der Sonneterasse eine "weiselige" Erfrischung. Nach der Besichtigung vom Schloß (frei zugänglich) wandern wir flach weiter zum Ort St. Georgen mit dem kitschigen Kirchlein auch einem kleinen Hügel. In der Mittagsonne ist die Wanderung jetzt von einer Frühlings- ind eine fast Sommerwanderung umgeschlagen - uns soll's recht sein! Von St. Georgen führt der Weg (leider wieder extrem Steil) hinunter zum Ausgangspunkt. Unser Fazit: wunderschöne Wanderung, leider durch die steilen Wege nur begrenzt für eine Familienwanderung geeignet - und wir haben den Frühling gesucht aber den Sommer gefunden!

durch Glück wandern wir heute auf diesen einsamen Gipfel - nicht selbstverständlich wie uns die Bilder der umliegenden Nachbargipfel zeigen

03.03.2019 - Padauner Kogel

 

Der Padauner Kogel - Gott wie langweilig!! - werden jetzt viele von Euch sagen. Stimmt vielleicht auch, doch es war eine traumhafte Tour und die Vorgeschichte, wie es dazu kam, zeigt das Alternativen nicht immer "zweitrangig" sein sollten/müssen. Denn unser Ziel war heute eigentlich der Niedererberg, ein unscheinbarer und kaum besuchter Gipfel gleich hinter dem Sattelberg (bei letzterem hatten wir zurecht schon eine gute Vorahnung bezüglich "Überfüllung"). Angekommen in Vinaders mussten wir feststellen, dass der Parkplatz oberhalb der Kirche bereits voll war, und auch die unzähligen geparkten Autos links und rechts der Hauptstrasse gaben nicht viel Grund zur Hoffnung auf einen Platz zum Parken. Auch der zusätzliche Parkplatz am Ende des Ortes war , diesmal schon von uns erwartet, voll! Was tun? Jedenfalls hinaus nach Gries und dann wird uns schon etwas einfallen. und wie wir so beim hinausfahren nach Gries sind und über mögliche Alternativziele diskutieren und dabei immer wieder auf den Padauner Kogel blicken - Halt, ja genau der Padauner Kogel - den wollten wir doch immer schon von der Grieser Seite aus "erklimmen" - bravo, unser Gipfel ist gefunden. Vorher gilt es aber noch den Weg zum Bahnhof zu finden (ist aber gut beschildert, sowohl am nördlichen und südlichen Ortsende). Nach der kurzen Auffahrt parken wir komplett allein auf dem kleinen Parkplatz oberhalb vom Gries und hier startet auch der gut beschilderte Weg zum Padauner Kogel. Erst führt uns der Weg durch die Bahnunterführung, und dann weiter vorbei an einer kleinen Siedlung bis zum Beginn eines Fortstweges, welchem wir weiter folgen. Ab einer Wildfütterung sind dann die Schneeschuhe "angesagt" und der Weg führt ab nun steil durch teilweise dichtem Wald hinauf Richtung Kogel. Verkürzt wird der Aufstieg durch kleine Schilder welche an den Bäumen angebracht sind und so manch "weisen" Spruch von sich geben oder auch einfach nur lustig sind. Weiter oben lichtet sich der Wald und wir betreten herrliches Almgelände. Und damit sind wir auch dem Grat zum Padauner Kogel schon sehr nahe und münden ein in den Normalanstieg welcher vom Padauner Sattel hier herauf führt. Eigentlich haben wir mit "Massen" an Wanderen ab diesem Punkt gerechnet, zu unserem Erstaunen lassen sich aber im leicht angezuckerten Schnee keine frischen Spuren erkennen, und dies heute, bei eigentlich perfektem Wetter! Uns soll das nur recht sein, denn so kommen wir zur seltenen "Gelegenheit" den Padauner Kogel nur für uns allein zu haben! Diese seltene Glück kosten wir dann auch ausgiebig aus und auch beim Retourweg treffen wir auf keinen aufsteigenden Wanderer, offensichtlich sind heute alle auf der Vennspitze versammelt - die Bilder deuten jedenfalls darauf hin! Über dieselben Almwiesen wie beim Aufstieg geht es retour zum Ausgangspunkt und wir beide sind glücklich nach einer anfangs frustrierenden Parkplatzsuche eine so schöne Wanderung gefunden zu haben und dass wir ein lang gehegtes Vorhaben dabei endlich durchziehen konnten!

 

für viele Wanderer/Rodler ist bei der Larstig Alm Schluß - dadurch wird es ab hier für uns eine ruhige Weiterwanderung bis zur Schweinfurter Hütte

24.02.2019 - Schweinfurter Hütte

 

Nachdem wir letzten Herbst vom Gleirschtaler Rosskogel auf die Schweinfurter Hütte hinunter geblickt haben, wollen wir heute diese mit unseren "Raketen" besuchen. Vom unerwartet gut gefüllten Parkplatz in Niederthai folgen wir der Rodelbahn flach hinein 
bis zur Larstig Alm. Hatten wir bis hierher regen Verkehr und viel zu tun beim Überholen ( :-) ), so sind wir nun - bis auf wenige Skitourengeher - allein. Links und rechts des Weges haben sich die steilen Hänge bereits von den Schneemassen mittels Lawinenabgängen 
entladen und so kommen wir auch sicher zur Schweinfurter Hütte. In der kleinen Hütte ist dann extrem viel los, aber wir finden ein feines Platzl und die freundlichen Wirte lassen sich von dem Andrang einfach nicht aus der Ruhe bringen und jeder wird perfekt bedient!
Retour geht es dann fein mit unseren Rodeln, bis zur Kleinhorlachalm sogar ziemlich rasant!

Lüsens - es ist und bleibt eines unserer Lieblingstäler

17.02.2019 - Lüsens

 

Heute können wir Euch zeigen was wir im Winter so machen, wenn Ihr keine Bilder vom Wochenende von uns auf der Webseite findet! Das sind wir mit hoher Wahrscheinlichkeit im Lüsens Tal beim Langlaufen. Und da ich (Andi) aus gesundheitlichen Gründen derzeit etwas leiser treten muss bleibt mir die Möglichkeit diese Unternehmung bei Prachtwetter zu dokumentieren. Bini hat die Gelegenheit genutzt und ist (ohne mich) natürlich viel
länger und weiter gelaufen als es mit mir als Begleitung möglich wäre - :-)!

von Norden führt kein Blick vorbei an diesem beindruckenden Dolomit - dem Peitler Kofel!

09.02.2019 - Maurerberg

 

Das Würzjoch ist für gewöhnlich ein Bereich den wir meiden - zuviel Trubel ist an diesem viel befahrenen Pass - normalerweise!! Denn im Winter ist der Übergang geschlossen und man erreicht die Passhöhe nur  von St. Martin in Thurn aus. Also wollen wir uns heute den Peitler Kofel einmal vom Norden aus ansehen und starten so vom Parkplatz kurz unterhalb vom Würzjoch Richtung Maurerberg. Bei Traumwetter folgen wir dem flachen Forstweg hinauf zur Maurerberghütte und haben dabei immer ein "Ungetüm" names Peitler Kofel im Rücken - der Anblick ist herrlich!! Flach, aber endlos lang geht es dann weiter zum Gipfelkreuz vom Maurerberg. Von hier lässt sich fast das komplette Pustertal überblicken und im Norden erheben sich die Großen Zillertaler. Wir saugen die An- und Ausblicke bei einer ausgiebigen Rast tief in uns auf, schließlich heißt es morgen wieder abreisen - der Kurzurlaub ist leider schon wieder zu Ende! Am Retourweg wählen wir dann den Steig welcher uns über mehrere Almen hinunter zum Ausgangspunkt bringt. Beim Gasthaus am Würzjoch lassen wir uns dann noch "verwöhnen" und entdecken dort auch den eigentlichen Grund für die Wintersperre am Würzjoch. Die Passstraße wird auf  Brixner Seite nämlich als Langlaufloipe (ähnlich wie am Stallersattel) genutzt - eine super Idee und ein Highlight das wir in der nächsten Wintersaison unbedingt ausprobieren wollen!

wir betreten heute eine faszinierende Welt - und dürfen diese in aller Stille erleben - keine Selbstverständlichkeit in den Dolomiten!

08.02.2019 - Medalges Alm - Kreuzjoch

 

Wir hatten uns schon erhofft hier in Campill eine ruhige und schöne Zeit inmitten prächtiger Dolomitenlandschaft zu bekommen, aber das was uns hier geboten wird übertrifft unsere Erwartungen um ein vielfaches. Gut ausgeschlafen geht es heute bei prächtigstem Wetter vom Parkplatz Pares die bestens präparierte Rodelbahn entlang hinauf Richtung Medalges Alm. Vorerst noch im Schatten und damit ziemlich frostig, sind wir dann auch froh den Punkt zu erreichen ab dem uns die Sonne "wieder lieb hat". Aber eigentlich ist es egal ob Sonne und warm, oder Schatten und damit entsprechend kalt, die Landschaft ist unbeschreiblich und die Bilder können das leider nur zum Teil wieder geben. Wer anfangs glaubt, dass hier der Peitler Kofel die dominierende Gestalt sein würde der irrt. Es ist die Gesamtheit, die Einzigartigkeit jedes einzelnen Gipfels und die dennoch vorherrschende Verbundenheit welche die Dolomitenwelt so außergewöhnlich macht. Hier, in diesem doch engen Tal bekommt man das hautnah und sehr intensiv zu spüren! Aber genug des Schwärmens über die schöne Landschaft, unser Weg führt uns bis zur Ütia Ciampciôs, wo wir eine kurze Pause in der feinen Sonne machen. Bald geht es aber mit den Schneeschuhen weiter hinauf zur Medalges Alm und von dort die wenigen Meter hinauf zum Kreuzjoch - dem Übergang ins Villnössertal. Die Blicke in alle Richtungen entschädigen für die beinahe NICHT vorhandenen Mühen des Aufstiegs - :-). Wir wären bei diesem Traumwetter auch gerne ein zweites Mal heraufgestapft falls es hätte sein müssen. Nach einer Weile wandern wir dann retour zur Ütia Ciampciôs wo wir unsere Raketen "satteln" und überraschend rasant hinunter ins Tal gleiten! Ein traumhafter Tag darf aber nicht so abrupt enden und so fahren wir noch nach St. Martin in Thurn um dort das Ladinische Museum im Schloss zu besuchen - diesen Einblick in die Geschichte und Kultur der Ladiner sollte man sich ebenfalls nicht entgehen lassen!

wir sind im Bergsteigerdorf Campill - Ruhe und traumhafte Bergwelt findet man hier garantiert

07.02.2019 - Campill - Mühlental

 

Nach einer kurzweiligen Autofahrt quer durch Südtirol erreichen wir unser "stilles Örtchen" -:) - Campill, genauer und etwas weiter oben im Viles Seres unsere Unterkunft in der feinen Pension Odles. Nach einem kurzen Check-In geht es voller Neugier auf zur ersten Erkundung und wir stellen bald fest: Es wird sehr sehr ruhig in diesem Seitental vom Gadertal und die Bergkulisse ist einfach nur grandios. Im Norden wird dieses schöne Tal vom Peitler Kofel "bewacht", im Süden und Westen zieht der Kamm der Puez-Geisler Gruppe seine Linie und im Osten buhlen die senkrechten Wände der Heiligkreuzkofel Gruppe um unsere Blicke - eines ist fix: wir befinden uns inmitten der faszinierenden "Dolomitenwelt", denn so "kitschig" kann sonst kaum eine Landschaft auftreten!

den Gipfel haben wir nicht ganz erreicht - aber es war auch so ein herrliches Erlebnis und ein traumhafter Tag!

06.02.2019 - Äußerer Schafkopf

 

Der dritte und letzte Tag im Langtauferer Tal führt uns direkt vom Hotel Richtung Norden hinauf zum Äußeren Schafkopf, wobei wir aber weiter oben, in sehr steilem Gelände aufgrund der Lawinenstufe 3 umkehren. Direkt hinter unserem Hotel beginnt die Tour zum viel frequentierten Glockhäuser. Auch wir folgen anfangs dieser Route bis zur Hochebene "Auf Melag". Hier zweigen wir vom "Normalweg" ab und steigen weglos bergwärts - vorerst bis zur Äußeren Schäferhütte. Von dieser geht es dann in mehreren Steilstufen aufwärts. Nachdem wir die Gegend nicht sehr gut kennen und auch die Lawinensituation nicht optimal ist beenden wir bei ca. 2.500m unsere Abenteuerwanderung Richtung Schafkopf und kehren um. Die steilen Hänge geht es retour hinunter zur Schäferhütte und diese lädt geradezu ein, bei diesem Traumwetter auf der Liege die Sonne zu genießen. Das tun wir auch ausgiebig! Nach einer feinen Rast wandern wir wieder retour nach Melag und von dort weiter dem schönen Winterweg entlang hinein zur Melager Alm. Nach einer feinen Stärkung in der Alm geht es wieder retour zum Hotel und es heißt für uns leider schon wieder alles zusammenpacken, denn morgen "übersiedeln" wir in eine komplett konträre Landschaft - es geht in die Dolomiten, genauer ins Gadertal und dort in ein unscheinbares Seitental - nach Campill! Langtaufers wird uns aber im Sommer wiedersehen, denn wir haben hier sehr viele Touren und Gipfel gesehen, welche beradelt und begangen wollen werden!

Stille ist im (versteckten) Planeiltal garantiert - Wanderziele und Tourenmöglichkeiten gibt es viele!

05.02.2019 - Planeil Alm

 

Das Wetter ist heute traumhaft und so entscheiden wir uns für eine Wanderung auf die Planeiler Alm. Wir fahren dazu aus dem Langtauferer Tal hinaus zum Reschensee und von dort nach Mals. Kurz vor der Ortseinfahrt führt dann eine Straße hinauf zum kleine Ort Planeil. Aus Platzgründen gibt es hier nur einen kleine Parkplatz vor dem Ort - heute ist es kein Problem einen Platz zu finden, an Wochenenden kann das sicher schwieriger sein! Quer durch den urigen Ort gelangen wir zum Weg Richtung Planeil Alm. Leider kommt die Sonne derzeit noch nicht über den Berggrat im Süden und so wandern wir eine zeitlang im schattigen Gelände hinein in dieses ungemein lange Tal. Irgendwann treten aber auch wir in die feinen sonnenbeschienenen Bereiche und nach einer kurzen Rast bei einer kleinen Hütte, geht es dann die letzten Höhenmeter hinauf Richtung Alm. Dieser letzte Abschnitt hat es aber in sich, denn wir müssen alles selbst spuren und der Schnee ist großteils feinster Pulver und so sinkt man schon hin und wieder hüfthoh ein. Aber zum Jammern haben wir keine Zeit und Lust - es ist einfach zu schön heute und ein Privileg an so einem Tag frei haben zu können und in dieser Gegend unterwegs sein zu dürfen. Bald ist die Alm erreicht, das heißt fast - denn die Hangquerung wenige Meter vor der Alm treiben Sorgenfalten auf die Stirn. Wir belassen es mit einem Blick zur Alm und unweit davon mit einer Rast und herrlichen Ausblicken auf die umliegende Bergwelt. Retour geht es dann teilweise abkürzend querfeldein zu besagter kleinen Hütte. Nach einer neuerlichen Minirast starten wir den Heimweg nach Planeil, dort ist der Gasthof "Gemse" leider geschlossen und so kehren wir zu unserem Hotel im Langtauferer Tal zurück um auf diese "erfolgreiche" und wunderschöne Wanderung mit einem Glas Prosecco anzustoßen!

 

Urlaub ist immer etwas Schönes - wenn aber Landschaft, Wetter und Unterkunft so wie hier im Langtauferer Tal sind wird's gleich doppelt schön!

03-04.02.2019 - Ochsnerberg Alm - Melag

 

Unseren Winterkurzurlaub dürfen wir heuer wieder im schönen Langtauferer Tal verbringen - zumindest die erste Hälfte der Woche. Bei der gemütlichen und kurzen Anreise machen wir kurz vor Melag einen Abstecher zur Ochsnerberg Alm und merken uns diese gleich für den Sommer vor - sie liegt in einem versteckten Hochtal - traumhaft schön. Von Kapron starten wir der frisch gespurten Rodelbahn hinauf zum Hochtal und zur Alm - leider spielt das Wetter noch nicht mit und vieles lassen die Wolken nicht zum Vorschein kommen, hin und wieder gibt es aber doch einen Blick auf die Bergwelt und so können wir erahnen in welch schönem Gebiet wir uns befinden. Nach einem Besuch in der kleinen Kapelle bei der Ochsnerberg Alm geht es dann mit den Rodeln retour zum Ausgangspunkt und von dort mit dem Auto weiter in unsere Unterkunft im schönen Hotel Alpenjuwel in Melag. Am nächsten Tag geht es dann bei prächtigem Wetter auf die Langlaufloipe und nach ein paar Runden noch mit den Schneeschuhen dem Hang hinterm Hotel hinauf in die feine Nachmittagssonne. Bald lockt dann das Suppenbuffet und das feine Abendessen - zubereitet von Herrn Köllemann und seiner Tochter. Der Urlaub hat schon einmal fein und entspannt begonnen  - es kann und soll in dieser Tonart weitergehen!

lustig und farbenfroh war's auf der Pinnisalm - immer ein feines Platzl für Familien und für Kinder gibt es viel zu erkunden!

27.01.2019 - Pinnisalm

 

Schon wieder Pinnisalm werden jetzt einige von Euch denken! Und JA - das stimmt auch, aber wir haben zumindest 3 gute Gründe dafür: Erstens scheint diese Rodelpartie mit guten Freunden zu einer Art Tradition zu werden (zumindes solange es den beiden Mädels Spaß macht), zweitens sind Wirt Christian und seine Mama immer einen Besuch wert und drittens ist das Tal einfach einzigartig schön! Wir starten am Beginn der Rodelbahn 
im Ortsteil Neder (Neustift) zusammen mit Brüderchen Stefan, der der "Verlockung" Elferlift widerstanden und sich entschlossen hat mit Bini und mir den Weg bis zur Issanger Alm zu Fuß zu bewältigen - bravo!! Und so wandern wir zu dritt der perfekt präparierten Rodelbahn hinauf zur Issanger Alm wo dann bald unsere Freunde - von der Elferhütte herunter rodelnd - zu uns stoßen. Und auch Wirt Christian steht  schon mit seinen Schlitten bereit um uns die restlichen Kilometer mit dem Auto, bequem auf den großen Schlitten sitzend, hinein zu Pinnisalm zu ziehen - jedesmal eine Riesenhetz für Groß und vor allem Klein! Auf der Alm werden wir dann vom Hüttenteam perfekt und freundlichst umsorgt (Vielen Dank nochmals!!) und so geht es dann gut gestärkt in die umliegende Gegend und die Mädels können sich im Tiefschnee so richtig austoben - ok - nicht nur die Mädels, auch die alten Herren hatten Ihre Gaudi dabei - :-)! Auf der perfekten und derzeit wirklich rasanten Rodelbahn (va im unteren Teil) geht es dann retour zum Ausgangspunkt - wir freuen uns schon auf die nächste  gemeinsame Unternehmung - spätestens im nächsten Jahr!!

am Weg zur Juifenalm - nicht mehr lange und wir treten aus der Nebelsuppe in den Sonnenschein

26.01.2019 - Juifenalm

 

In Innsbruck schneit es heute was das Zeug hält und das gibt uns die Hoffnung das wir heute die Juifenalm erreichen können ohne dort oben Massen an Skifahrern und Rodlern zu begegnen. Also starten wir Richtung Lüsens und siehe da, ab Gries wird es zunehmend schöner und hier hat es auch kaum geschneit - wieder einmal ein Nordstau, so wie es aussieht! Und so starten wir vom Parkplatz zur Alm über die frisch verschneite Rodelbahn (ca. 2cm) hinauf zur Juifenalm. Je höher wir steigen umso besser wird das Wetter und 
kurz vor der Alm treten wir dann aus der Wolkensuppe hinein in strahlenden Sonneschein - einfach herrlich! Auf der Alm ist dann doch einiges los, aber die Wirtsleute verstehen Ihr Handwerk und so bekommt jede/r ihren/seinen Platz und ihre/seine Stärkung. Besonders freut es uns auf die ehemalige Wirtin der Pfarrachalm (Irmgard Strieder) hier heroben zu treffen, sie hilft Ihren Verwandten beim Service aus - von hier aus nochmals schöne Grüße an Sie und vielen Dank für gute Bewirtung über all die Jahre auf der Pfarrachalm. Nach einer feinen Stärkung werden wir noch vom Hüttenhund verabschiedet, ehe es - durch den frischen Neuschnee ziemlich gemäßigt - wieder hinunter ins Tal geht, natürlich mit unseren Raketen!

man muß nicht immer weit fahren um schöne, einsame Plätze zu erreichen - vor allem nicht bei uns in Tirol

19.01.2019 - Raitiser Alm

 

Das neue Jahr hat uns bereits wieder fest im Griff und nach viel Arbeitsstress kommt auch langsam wieder die Lust und Zeit um Fotos von unseren Unternehmungen zu machen und diese wieder ins Album zu stellen. Am heutigen Traumtag beschließen wir eine sicher und einsame Tour auf die Raitiser Alm zu unternehmen. Wir parken beim Feuerwehrhaus in Kreith und wandern direkt von dort mit den Schneeschuhen hinauf, über herrliche Wiesen vorbei an mehreren Höfen bis wir die Waldgrenze erreichten. Hier geht es dann bald hinein in den tief verschneiten Wald - eine solch grandiose Landschaft wird man wohl selten erleben, ausser man ist nach einem großen Schneefall sehr früh am Weg. Bald erreichen wir die (leider nicht mehr bewirtschafete) Raitiser Alm und - wie erwartet - haben wir die Hütte für uns allein. In aller Stille tanken wir so viel Kraft in der schon wärmenden Sonne ehe es einem Forstweg entlang wieder hinunter zu den Pulverscheewiesen geht und dort retour zum Ausgangspunkt. Eine kurze Tour, aber bei der derzeitigen Lawinensituation und dem trauhaft schönen Wetter eine sichere und gleichzeitig einsame Tour zu einem schönen Platz in der Nähe von Innsbruck!