BiAn
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2019

im Winter herrscht oft Platznot - heute gehört der Gipfel uns allein!

31.08.2019 - Pirchkogel

 

Ein im Winter sehr gut besuchter Gipfel sol lheute unser Ziel sein - der Pirchkogel! Im Sommer kaum gewürdigt stellt dieser Gipfel im Winter ein Mussziel für jeden Skitourengeher dar! Und dadurch ist dieser Gipfel besonders im Sommer für uns so reizvoll - denn zu dieser Zeit ist dort mit Sicherheit sehr wenig los. Wir starten in Kühtai, und wärend ca. 99,99 Prozent der Wanderer Richtung Süden aufbrechen begeben wir uns nördlich in die absolute Ruhe. Erst geht es steil bergauf bis wir auf der Bergstation der Lifte ankommen. Ab hier wandern wir schön terrassiert weiter und ein schöner Bergsee nach dem anderen begrüßt uns und lässt uns vor Staunen den Mund offen halten - das werden wohl viele Skitourengeher so nicht kennen - diese Gegend hat auch im Sommer so einiges zu bieten. Der letzte Steilanstieg ist bald überwunden und nach einem kurzen Abstieg stehen wir am Gipfel der Pirchkogel. Mit herrlichen Ausblicken ins Inttal, aus die Mieminger, Wetterstein, Lechtaler und und ..! Nach einer Weile machen wir uns wieder an den Abstieg - wir nehmen den Aufstiegsweg - eine Rundwanderung über Marlstein würde sich zeitbedingt nicht mehr ausgehen. Über die steile Skipiste erreichen wir dann direkt unseren Ausganspunkt. Wer glaubt das im Kühtai im Sommer viel los ist braucht nur einmal statt nach Süden Richtung Norden aufbrechen - Einsamkeit ist hier garantiert!

an einem Tag wie heute und diesem Gipfel ist traumhafte Aussicht garantiert!

18.08.2019 - Haneburger

 

Laut Vorhersage wird der heutige Tag wettertechnisch ein Traumtag. Um diese seltenen Situationen voll auszukosten starten wir sehr zeitig hinein ins Voldertal zum Parkplatz Nösslach. Etwas unterhalb vom Parkplatz führt uns der Steig, vorbei an der Sternbach Alm durch den Wald hinauf zur Markis Alm und zum Sternbach Hochleger. Nach einer lustigen Unterhaltung mit dem rüstigen Almhirten vom Sternbach Hochleger wandern wir durch typisches Zirbengelände weiter aufwärts Richtung Haneburger. Bald erreichen wir die Abzweigung zum Malgrübler, welcher rechts flach weiterführen würde - wir aber müssen weiter und teilweise auch ziemlich steil aufwärts, immer direkt auf den Gipfel des Haneburger zu. Der Schlußanstieg bis zum vorgelagerten Sattel ist dann extrem Steil, aber trotzdem fein zu gehen. Vom Sattel sind es nur noch wenige Höhenmeter bis zum schönen Gipfel der uns eine herrliche Aussicht in alle Richtungen bietet. Direkt am Gipfel ist kaum Platz für zwei und so machen wir es uns kurz unterhalb gemütlich. Den Plan für die Gratüberschreitung zum Malgrübler lassen wir fallen - dafür haben wir heute nicht die richtige Ausrüstung dabei (Schuhe). Die Gedanken hier heroben kreisen (wie auch bei vielen anderen Gipfeln) um den Halltaler, der leider viel zu früh von uns gehen musste uns aber mit seinem Blog und seinen darin enthaltenen Gedanken und Impressionen immer inspiriert hat. Besonders seine Tour auf den Haneburger und der Weiterweg zum Malgrübler ist ein wahrer Genuss zu lesen, wer will - hier der Link: http://halltaler.net/?p=3359. Retour geht es dann Richtung Largoz zu einem kleinen See und von dort quer durch den Wald wieder zur Markis Alm. Von hier erreichen wir über den Aufstiegsweg den Ausgangspunkt im Voldertal. Ein wunderbarer Tag in einer sehr einsamen und wunderschön ruhigen Gegend endet langsam und wir haben das Gefühl heute am Gipfel des Haneburger nicht allein gewesen zu sein - obwohl wir ihn für uns alleine hatten.

in solche einer Kulisse aufwachsen zu dürfen/können gebührt endloser Dankbarkeit - wem auch immer!!!

17.08.2019 - Sendersrunde

 

Im Wissen dass wir uns in einen Bienenschwarm von Wanderern begeben fahren wir auf die Kemater Alm - diese hat neue Pächter (die ehemaligen Wirtsleute von der Potsdamer Hütte) und wir wollen schauen wie es Ihnen in Ihrer neuen Umgebung geht. Vor der Einkehr gibt es aber noch eine wunderschöne Rundwanderung hinein ins Senderstal und kurz vor dem Talabschluss dann dem Südhang hinaus zum Sonntagsköpfl. Die Kalkkögel präsentieren sich von diesem Gratblick aus in voller Schönheit und man wird bei jedem Blick an seine Kindheit erinnert und erkennt wieder einmal in welch herrlichem Stück Erde wir geboren wurden und leben dürfen! Nach dem Sonntagsköpfl begeben wir uns dann hinunter zur Kemater Alm - "in die Massen" sozusagen - :-) . Trotz gut besuchter Terrasse finden wir einen Platz und werden bestens bewirtet. Dem Michael ist die Freude und der Spass an der neuen Herausforderung sichtlich anzukennen und dass vor allem sehr viele Einheimische die Alm besuchen freut ihn sehr. Also nichts wie auf zur Kemater Alm, leider kommt man an einer Auffahrt mit dem eigenen Auto bis zur Alm kaum vorbei, ausser man will aufgrund des regen Autoverkehrs beim hinein wandern gehörig Staub schlucken. Hier wäre aus unserer Sicht ein Shuttledienst der Gemeinde statt der Maut für die Befahrung viel besser und würde dieses wunderbare Tal extrem entlasten. Gleichzeitig wäre es ein Zuverdienst für die lokalen Taxiunternehmen! Aber um so etwas umzusetzen müsste jemand Verantwortung übernehmen und genau das  scheint in der heutigen Zeit das Problem zu sein!

auf der Issl zwischen Kaserstatt Alm und Starkenburger Hütte - ein sehr ruhiges Platzl

15.08.2019 - Issl

 

Heute geht es zu einem unscheinbaren und ziemlich versteckten "Gipfelziel" - der Issl. Eigentlich ein Winterberg, so ist es hier aber auch im Sommer fein und der Gipfel immer für eine kurze Wanderung gut! Am Retourweg beschenkt uns der Wald dann noch mit Unmengen an Pilzen, sodass auch das Abendessen ein Erlebniss verspricht - :-).

 

wieder ein Gipfel in nächster Nähe und trotz Traumwetter und Urlaubszeit vollkommen ruhig und einsam!

11.08.2019 - Angerbergkopf

 

Wie so oft sind wir wieder sehr spät aufgebrochen - also bleibt nur eine "Kurztour". Wir entscheiden uns für den Angerbergkopf vom Fotschertal aus. Vom Parkplatz beim Fotscher Bergheim geht es hinauf zur Furggesalm und hier weiter Richtung Schafleger. Etwas oberhalb der Alm verlassen wir den markierten Weg und steuern über schöne Almwiesen und Hänge unser Gipfelziel an. Schön kuppiert erreichen wir den Grat mit herrlichem Blick zu den Kalkkögeln und von hier in wenigen Schritten sind wir am Gipfel des Angerbergkopf. Es bläst ein gehöriger Wind hier heroben, aber in einer kleinen "Nische" lässt es sich gut aushalten! Retour geht es dann kurz Richtung Schafleger und dann wieder weglos hinunter zur Furggesalm bei welcher eingekehrt wird! Als gebürtiger Grinziger muss man sich hier einfach wohl fühlen - keine Show, keine überschwängliche / falsche Höflichkeit erwartet einen hier, sondern "nur" natürliche Freundlichkeit - also alles was wir uns von einer feinen Bewirtung erwarten. Dem Aufstiegsweg folgen wir dann wieder retour zum Ausgangspunkt - und das muss leider auch gesagt werden - ohne einer Einkehr beim Fotscher Bergheim, welches (leider) schon von verschiedenen Seiten nicht gerade gut bewertet wurde - wir hoffen das wird sich doch noch ändern!

 

Gipfelfoto vom Schafmarebenkogel - wie sagt Bini immer: "irgendwann kommen sie alle dran" - :-)

04.08.2019 - Schafmarebenkogel

 

Letzten Herbst haben wir beim Besuch des Sonnkarköpfel dieses bunt leuchtende Gipfelkreuz erstmals bewundert. Damals war der Weg dort hinauf bereits zu vereist um den Gipfel des Schafmarebenkogel besuchen zu dürfen - doch heute ist es soweit. Zeitig in der Früh parken wir (wie bereits viele weitere) auf der Pfaffenhofener Alm und starten bei herrlichem Wetter und feinen Temperaturen (fast schon herbstlich) in den Tag. Vorerst geht es steil hinauf bis zur Abzweigung - Neuburger Hütte/Oberhofer Melkalm - dieser Weg ist auch jetzt schon gut besucht! Ab der Abzweigung wird es dann ruhiger und wir erreichen bald die nächste "Stufe" der Einsamkeit - die Scharte zum Sonnkarköpfl. 99% der Wanderer haben das Köpfl als Ziel, also wird es ab hier ruhig und den einzigen denen wir am weiteren Aufstieg begegnen sind die sehr gefährlichen Schafe :-) - doch wir haben Glück und kommen an allen unbeschadet vorbei. Der Weg hinauf zum Gipfel ist perfekt 
gewartet und einfach nur ein Traum für jeden Wanderer. Oben am Gipfel treffen wir auf einige Gleichgesinnte, diese verlassen den Gipfel jedoch bald und so wird es still hier heroben und Ausblick und Gipfel gehören nun uns allein. Nach einer ausgiebigen Rast geht es dann retour zum überfüllten Sonnkarköpfl, und von dort rasch weiter hinunter zur Oberhofener Melkalm! Die Einkehr dort ist dann ein weiteres Highlight - wahnsinnig nette Wirtsleute, perfekter Service und ebenso perfektes Essen. Gut gestärkt wandern wir dem schönen Bettlersteig entlang zum Ausgangspunkt retour. Ein herrlicher Tag auf einem eher unbekannten Gipfel der Sellrainer Berge endet hier - doch wir haben neue Ideen für diese schöne Gegend!!!

 

nicht nur uns hat es auf der Maisalm sehr gut geschmeckt!

14.07.2019 - Maisalm

 

Die Maisalm (Moasalm) liegt wunderschön oberhalb von Roppen mit herrlichem Blick ins Inntal und auf den Tschirgant! Hier startet auch der Forchheimer Weg, welcher die Wanderer über den kompletten Geigenkamm hinein bis zur Hohen Geige selbst führt!
Wir haben aber nur die feine Alm als Ziel, auch wenn es verlockend wäre noch weiter zu wandern, aber das Wetter spielt heute nicht wirklich mit. Und so wird es eine feine Wanderung mit sportlich flottem Aufstieg und einer angenehmen Einkehr auf der Alm!

 

unter strengster Beobachtung dürfen wir die Valli di Comacchio erkunden

03bis07.07.2019 - Po Delta - Valli di Comacchio

 

Heute wollen wir mehr über die Flora und Fauna in dieser Gegend erfahren, aber auch das Leben der Menschen und ihre Art zu fischen, bei welcher die Kanäle und Schleusen eine nicht unbedeutende Rolle spielen wird uns bei einer schönen Bootsfahrt durch die Valli di Comacchio näher gebracht. Und ein Tier beeindruckt bei all den Erzählungen am meisten - der Aal. Welch faszinierendes aber leider auch vom Aussterben bedrohtes Wesen der Aal ist lässt sich hier nachlesen und bestaunen:

 

https://de.wikipedia.org/wiki/Europ%C3%A4ischer_Aal .


Aber auch das Po Delta wird heute Ziel unserer Entdeckungsreise und wir dringen bis zum rechten Arm des Po vor! Alles in allem eine schöne Gegend, touristisch (noch) wenig verdorben!

beeindruckendes Mausoleum von Theoderich (der Große) - König der Ostgoten und Vorbild für die germanisch, mittelalterliche Heldendichtung "Dietrich von Bern"

04.07.2019 - Ravenna

 

Heute geht es nach Ravenna - eine Stadt von der Einwohnerzahl her etwas größer als Innsbruck und zwischen 400-500 n.Chr. war sie sogar Kaiserstadt! Was uns dorthin drängt sind die unzähligen bedeutenden Bauwerke mit ihrem oft noch originalen Mosaikenschmuck aus dem 5. bis 7. Jahundert welche zum Unesco Weltkulturerbe zählen. Eigentlich wollten wir per Bici (mit dem Fahrrad) und der Fähre von Comacchio nach Ravenna fahren, doch die derzeitige Hitze hält uns von dieser Unternehmung ab - in den Lagunen wird die Hitze derzeit teilweise unerträglich! In Ravenna angekommen erkunden wir dann die schöne Altstadt mit ihren herrlichen Kirchen und Gebäuden und deren Mosaikgemälde sind mehr als ein Kulturerbe - beeindruckend wie aufwendig und 
detailreich hier gearbeitet wurde - und dies vor so langer Zeit. Wir besuchen auch noch das Mausoleum von König Theoderich und das Grabmal mit den Gebeinen von Dante Alighieri der mit seiner "Göttlichen Komödie" die europäische Literatur bedeutend beeinflusste. Die Zeit vergeht bei all den Besichtigungen sehr schnell und nach ein paar Stunden und überwältigt vom Prunk der Vergangenheit geht es wieder retour nach Comacchio.

es muss nicht immer Venedig sein - wer Ruhe abseits der Touristenströme sucht wird in Comacchio fündig

03bis07.07.2019 - Comacchio

 

Unser Kurzurlaub führt uns in eine heutzutage (fast) vergessene Gegend Italiens - in die Nähe des Po-Deltas. Sie wird als Urlaubsziel oft übersehen, kein Wunder liegen doch Grössen wie Venedig im Norden oder die unzähligen Badeorte im Süden in direkter Nähe und sind somit bevorzugtes Urlaubsziel der meisten Touristen. Aber auch die Gegend im Bereich des Po Deltas hat so einiges zu bieten, abgesehen von Geschichte vor allem eine großartige Flora und Fauna. Commachio liegt heute im Schatten von bekannten Städten wie Ravenna oder Ferrara, hat selbst aber eine sehr belebte Geschichte zu erzählen und verfügte im Frühmittelalter über eine der größten Kriegsflotten der Nordadria. Wohlstand erreichte die Stadt damals hauptsächlich durch die Salzgewinnung. Für uns bildet dieses kleine Städtchen einen perfekten Ausgangspunkt um das Po- Delta, die Lagunen (Valli di Commachio) und Kulturstädte wie Ravenna oder Ferrara zu erkunden! Comacchio verbreitet heute noch einen Hauch "Venedig" war es doch bis zum Anfang des 19. Jahrhunderts einen reine Lagunenstadt und wie Venedig nur über Brücken erreichbar oder eben auf dem Wasserweg. Heute durchziehen schöne Kanäle das kleine ruhige Städtchen und die Einwohner scheinen noch nicht touristisch "verdorben" zu sein - wenn man in die italienische Lebensart eintauchen möchte ist man hier am richtigen Platz. Ach ja - eine Spezialität der Region ist Aal - eine Kostprobe sollte man sich daher nicht entgehen lassen!

die Sonne taucht jetzt alles in Orange-Rot - herrliche Morgenstimmung am Becherhaus

29.06.2019 - Becherhaus - Maiern

 

Nach einem geselligen, lustigen Abend und einer darauf folgenden erholsamen Nachtruhe, kann ich es ab 04:30Uhr kaum mehr erwarten, den Sonnenaufgang am Becher zu erleben. Die Zeit vergeht zwar sehr langsam, aber irgendwann beginnt dann dieses eindrucksvolle Schauspiel, bei dem sich der glühend rote Horizont in grelles Gelb und dann helles Weiss verfärbt und die Sonne gleichzeitig über die weit entfernten Bergspitzen blinzelt. Wie immer mache ich dabei viel zuviele Fotos - doch das ist in diesem Moment einfach egal! Nach einem sehr feinen Frühstück geht es an die Verabschiedung - gar nicht so einfach, denn während wir es uns hier heroben einfach nur gut gehen lassen, ist Erich und sein Team wieder voll bei der Arbeit. Es wird geputzt und alles für den nächsten Ansturm des heutigen Tages vorbereitet - Respekt vor diesem Eifer und der Arbeitsmoral aller im Team. Der Tag verspricht wieder bestes Wanderwetter und so wird der Weg retour wie auch schon der Aufstieg zum Becherhaus ebenfalls zu einem schönen Erlebnis - allerdings bei weitem nicht so anstrengend - :-) . Riccardo begleitet uns heute beim Abstieg - er ist gebürtiger Sizilianer, lebt aber im Passeier und hat seinen Freund Erich bei den anfänglichen Arbeiten am Becherhaus unterstützt. Bei der Teplitzer Hütte kehren wir ein um Flüssigkeit aufzunehmen, denn die Temperaturen haben nach wie vor kein Erbarmen mit uns - im Tal sollen heute wieder um die 37Grad herrschen. Am frühen Nachmittag erreichen wir Maiern im Ridnaun und nach einer Stärkung im schönen Plunhof (danke nochmals an Riccardo) heißt es dann sich zum zweiten Mal verabschieden - André und Riccardo fahren über den Jaufen nach Hause, uns leitet der Brenner nach Innsbruck - vollgepackt mit unzähligen grossartigen Eindrücken der letzten 2 Tage.

am Gipfel des Becher, umgeben von Gletschern und Steilwänden trotzt das Becherhaus seit 125 Jahren den Naturgewalten und mit Wirt Erich hat das Haus einen verlässlichen Freund gefunden welcher auf "sein" Haus schaut - jeder der hier herauf kommt spürt das

28.06.2019 - Maiern - Becherhaus

 

Voller Vorfreude starten wir heute bereits um 04:30Uhr über den Brenner nach Maiern im Ridnaun! Voller Vorfreude da wir in Ridnaun auf Freund André treffen, voller Vorfreude da der Anstieg von Ridnaun aus zwar einer der längsten ist, aber auch einer der schönsten und nicht zuletzt voller Vorfreude auf unser Ziel dem Becherhaus und dessen Wirt Erich mit seinem Team! So starten wir 3 "Musketiere" voll bepackt in den Tag. Die Strecke bis zur Aglsbodenalm und weiter hinauf zur Grohmannhütte vergeht im Flug denn wir haben uns natürlich nach dem Wiedersehen sehr viel zu erzählen und lassen das vergangene Jahr revue passieren. Vorbei am tosenden Gletscherbach und unzähligen Wasserfällen (heuer besonders eindrucksvoll ob der großen Schneeschmelze) erreichen wir bald 
die schöne Teplitzer Hütte (Halbzeit - was die Höhenmeter betrifft). Hier wird gefrühstückt und frohen Mutes machen wir uns danach weiter auf das noch immer in weiter Ferne scheinende Becherhaus. Am Weg dorthin sind derzeit noch steile Schneefelder zu queren - also ist gute Ausrüstung und Konzentration gefordert! Die Anstrengungen der gewanderten Kilometer und Höhenmeter lassen sich langsam spüren, das Becherhaus scheint immer noch weit entfernt und trotzdem - wir können uns bei jedem Schritt keinen schöneren Moment als den "Jetztigen" vorstellen. Die uns umgebende "erhabene" Natur ist so beeindruckend, lebt, ist sanft und abweisend zugleich - auf uns stürzen Bäche von unterschiedlichen Emotionen ein, und jeder von uns weis das er zumindest jetzt an keinem anderen Ort der Welt sein möchte. Irgendwann haben wir dann doch den Fuß des Becherfelsen erreicht, und wenn auch diese letzten 200-300Hm sehr anstrengend werden - die Gewissheit es wieder "geschafft" zu haben beflügelt! Nach dem steilen aber gut versicherten Aufstieg steht es dann aprupt vor uns - unser Wolkenschloss - Gänsehaut steigt auf! Was mir jedesmal bei diesem Anblick durch den Kopf geht und welche Gefühle dieser Anblick in mir auslöst kann ich mit Worten leider nicht beschreiben, dafür gibt es keine Superlative! Bei den derzeitigen Temperaturen werden wir von Erich und seinem Team auf der Terrasse dann versorgt als wären wir am Meer (irgendwie sind wir es ja auch -wir befinden uns oberhalb eines faszinierenden Eismeers) - es braucht weder Pullover, noch andere wärmende Bedeckung - lediglich sehr viel Sonnencreme - denn die Sonne brütet hier auf ca. 3.200m noch viel mehr als im Tal. Nach einer feinen Pause wandern wir noch etwas Richtung Wilder Freiger/Signalkopf ehe es dann zum feinen Abendessen in sehr netter Gesellschaft geht. Und obwohl eine Gruppe vom italienischen Heer mit unzähligen Bergführeraspiranten die Hütte füllt, wird von Erich und seinem Team alles perfekt organisiert abgewickelt und jeder Einzelne wird bestens versorgt. Nach einem sehr netten und lustigen Abend, einem wunderschönen Sonnenuntergang geht es in eine der schönsten Nächte des Jahres - ein Traum ist während des Tages in Erfüllung gegangen - nun folgen weitere im feinen Bett im einzigartigen Wolkenschloß - dem Becherhaus! Kaiserin Sissy hätte sich hier sicher sehr wohl gefühlt - leider durfte sie dieses Erlebnis nicht mehr erfahren!

selbst wenn es einige verhindern wollen - es wird (sofern es die Gesundheit zulässt) auch die Version 14 geben!

23.06.2019 - Innsbruck - Scharnitz #13

 

Heute ist es endlich soweit! Lange hat uns die Natur heuer warten lassen, doch nun ist der Weg auf die Arzler Scharte sichtbar schneefrei - auf diesen Moment haben wir gewartet. Kurz nach halb sechs in der Früh starten wir von der Haustüre weg in unsere tagesfüllende Wanderung. Schon die Wanderung durch das noch schlafende Innsbruck, vorbei am Rundgemälde und über den still dahin fließenden Inn erzeugt Freude! Vorbei an den frühstückenden Kühen in Mühlau geht es dann hinauf zur Arzler Alm und von dort weiter zum Einstieg in die Arzler Reisn und damit zur jährlichen Tortur im Schottergelände. Zu Beginn überkommen mich dann tatsächlich Zweifel ob ich diese 1000Hm heuer wirklich schaffen werde, denn der Weg ist voll von Schotter und es ist extrem mühsam hier im unteren Bereich voran zu kommen. Gott sei Dank ändert sich das aber nach einigen Höhenmetern und auf dem jetzt doch halbwegs begehbaren Weg gewinnen wir schnell an Höhe. Nach all den Jahren kennen wir den Weg sehr gut und so wissen wir auch die restlichen "Problemstellen" gekonnt zu umgehen. Nach gut 2 Stunden und gefühlten 3 Liter Wasserverlust durch Schweiß (oben auf der Scharte ist leider keine Waage - vielleicht sollte ich beim nächsten Mal eine mitnehmen - :-) ) kommen wir am schönsten Punkt der Wanderung an - wir stehen auf der Arzler Scharte. Das Wetter hat sich entgegen den Vorhersagen leider nicht gebessert und so wandern wir nach einer kurzen Pause hinein in die Pfeis - wir lassen die laute Welt damit hinter uns! Auf der Pfeishütte wird der Tisch gedeckt, und unser (wie üblich) luxuriöser Brunch kann beginnen. Die Wirte der Pfeishütte sind auch schon fleissig mit den Vorbereitungen zum (späten) Saisonstart beschäftigt - der außergewöhnliche Winter hat auch die Pfeishütte nicht verschont - dennoch bleibt Zeit für einen kurzen und netten Plausch! Gut gestärkt geht es dann durch das Samertal hinaus zur Möslalm. Auch hier zeigen uns die Lawinenkegel und die herumliegenden Bäume auf traurige Art welche Zerstörung der letzte Winter gebracht hat. Trauriger Höhepunkt sind dann ein ganzes Gamsrudel welches Opfer einer Lawine geworden ist und in dem Lawinenkegel im Tal gefangen, langsam ausapert - ein grausig - schreckliches Bild. Es hat jetzt zu Regnen begonnen - offenbar weint der Himmel, wir auch!! Weiter geht es zur Möslalm, dort treffen wir dann auf Stefan, welcher uns diesmal nicht nur von Scharnitz mit dem Auto abholen wollte sondern den weiten Weg vom Wiesenhof bis hierher gewandert ist - Respekt! Zu dritt geht es dann hinaus zum Wiesenhof und nach einer kleinen Stärkung mit dem Auto retour nach Innsbruck. Auch wenn heuer das Wetter nicht ganz mitspielen wollte war es wieder ein grandioses Erlebnis und nach all den Zweifeln und Verzweiflungen während der Anstrengung in der Arzler Reisn ist eines klar - sofern die Gesundheit es zulässt gibt es auch nächstes Jahr diese Tour für uns!

beeindruckender Koloss am Talschluß vom Pfossental - die Hohe Weiße

09.06.2019 - Pfossental

 

Nach einem sehr feinen Frühstück starten wir auf eine Tour in ein lang ersehntes Wunschtal - dem Pfossental. Durch dieses Seitental vom Schnalstal führt der Meraner Höhenweg über das Eisjoch nach Pfelders im Passeiertal. Natürlich ist derzeit noch nicht an eine Überschreitung zu denken aber wir wollen das schöne Tal ohne Massen an Höhenwegwanderen erkunden. Allein die Talein- Auffahrt nach Vorderkaser lässt erahnen dass zwischen Vorstellung und Wirklichkeit oft große Unterschiede existieren. Im Kopf hatte zumindest ich mir ein sanftes und weites Tal zurecht gemeiselt, in der Realität zeigt hier die Natur seine ganze Kraft, Aggressivität und Macht in Form von Steilwänden, Lawinenhängen, wilden Gräben und und und. Beeindruckend das sich die Menschen schon vor unzähligen Jahrhunderten bzw. Jahrtausenden nicht davon abhalten haben lassen hier sesshaft zu werden.  Am Parkplatz in Vorderkaser dann die nächste Überraschung - anstatt einen leeren Parkplatz vorzufinden ist hier bereits fast alles besetzt - von wegen also keine Wanderer - auch der zweite Traum ist ab diesem Zeitpunkt geplatzt. Dennoch starten wir hinein ins Tal, vorbei an den schönen Höfen/Almen Mitterkaser und Rableid bis zum Eishof. Hier weitet sich dann das Tal und es wird 
schlussendlich doch noch ähnlich schön wie in meiner Vorstellung erträumt. Vor allem die Hohe Weiße am Ende des Talschlußes ist ein wahrer Hingucker. Wir wandern hinauf bis zur Schneegrenze welche hier ab ca. 2.200m beginnt. Am Retourweg gibt es eine feine Einkehr beim schönen Eishof, wo wir neben frischem Almkäse auch die ein oder andere Information bzgl. optimalem Zeitpunkt und Ziele in dieser Gegend mitnehmen dürfen. Wieder in Vorderkaser angekommen starten wir den Retourweg nach Partschins, vorher besuchen wir aber noch das hintere Schnalstal, denn dort sind wir 2012 zu einem wunderschönen Erlebnis Richtung Fineilspitze und Weißkugel gestartet - und an schöne Erinnerungen kann man niemals oft genug denken! 

allein das Kirchlein St. Vigil ist einen Besuch am Vigiljoch wert - dabei gibt es aber noch viele andere schöne Dinge zu entdecken!

08.06.2019 - Vigiljoch

 

Pfingsten - eines der verkehrreichsten Wochenenden des Jahres und wir haben uns genau zu diesem Zeitpunkt zu einem Kurzurlaub im Vinschgau entschieden. In Deutschland haben jetzt 24 Millionen Menschen Urlaub - das verheisst also nichts Gutes. Doch wie heißt es so optimistisch: "Der Frühe Vogel fängt den Wurm" und nach diesem Motto versuchen wir dem Massenansturm zuvor zu kommen, indem wir bereits um 06:00Uhr von Innsbruck Richtung Brenner starten. Doch wir haben die Rechnung ohne unsere deutschen Nachbarn gemacht, denn die sind offenbar schon um 04:00Uhr oder noch früher gestartet und so ist bereits ab Innsbruck Ost zäh fließender Verkehr und so geht es weiter bis nach Schönberg. Ab da geht es dann aber flott nach Sterzing und siehe da - alle wollen ans Meer, denn über den Jaufenpass fahren wir dann fasst alleine drüber. In Riffian wird gefrühstückt und bald danach treffen wir in Partschins/Rabland ein und parken am Parkplatz der Seilbahn nach Aschbach. Nach kurzer Fahrt mit der Bahn betreten wir hoch über dem Vinschgau den schönen Ort Aschbach. Von hier führt uns der Steig hinauf zum Vigiljoch und auf diesem herrlichen Hochplateau mit dem eindrucks-vollen Kirchlein wandern wir Richtung Lana/Meran zur schwarzen Lacke und zum Gasthof Seespitz. Hier wird eingekehrt und im schönen Garten am See die Sonne genossen. Danach führt uns der Steig, weit ausholend, durch einen schönen Wald wieder hinunter zum Ausgangspunkt, dabei passieren wir so manch verlockendes Gasthaus mit herrlichem Gastgarten - doch wir bleiben stark, schliesslich warten unweit von der 
Talstation Aschbach unser Domizil für die nächsten 2 Tage - ein herrliches kleines Hotel mit sehr viel Vergangenheit!

für alle die jetzt meinen ich hätte ein H vergessen - hier der Beweis - diesen Oren fehlt das H - :-)

01.06.2019 - Orenknott

 

Endlich!!! - der Sommer ist da! Lange mussten wir dieses Jahr darauf warten, dafür ist es nun aber umso schöner. In der Hoffnung auf noch mehr Sonne fahren wir früh morgens über Brenner und Jaufenpass nach Meran und von dort weiter nach Partschins. Von hier bringt uns die Texelbahn (Seilbahn) hinauf zum Giggelberg von wo aus wir unser Ziel ansteuern - den Orenknott - :-). Der Orenknott ist je nach Perspektive eine kaum erkennbare Erhebung und bei weitem nicht der höchste Gipfel dieser Gegend, aber als Aussichtsberg kann ihm wahrscheinlich keiner das Wasser reichen. Von der Bergstation geht es vorbei am Gasthof Giggelberg und dahinter gleich ordentlich in die Höhe. Wir lassen einen kleinen Teich links liegen und erreichen bald eine urige Hütte - den Adlerhorst. Der Blick auf Meran und ins Vinschgau wird mit jedem Höhenmeter grandioser und so können wir es kaum erwarten endlich am Orenknott zu stehen. Durch traumhafte Wälder und Steilwiesen geht es kuppiert hinauf zum unscheinbaren Gipfel. Oben angekommen empfängt uns dann ein unerwartet sanftes Gipfelplateau. Der Ausblick ist wie erwartet/erhofft wirklich traumhaft - da hat uns der Reiseveranstalter nicht zuviel versprochen - :-). Retour folgen wir dem Steig hinunter zur ehemaligen Jausenstation Hochforch und von dieser dann dem Meraner Höhenweg entlang wieder "hinaus" zum Giggelberg. Nach einer feinen Einkehr im Gasthaus Giggelberg geht es dann mit der Texelbahn wieder steil zum Auto retour. Neben all den schönen Erlebnissen bleibt uns heute aber eines sicher am meisten in Erinnerung - der Sommer 2019 hat sich endlich angekündigt - Danke Petrus!

nicht umsonst wurde der Steig Panoramasteig genannt - der Ausblick ins Inntal ist herrlich

30.05.2019 - Schönwieser Panoramasteig - Kronburg

 

Heute begeben wir uns in absolutes Neuland (Neuland nur für uns natürlich). Im Oberland soll das Wetter besser sein und daher fahren wir nach Starkenbach um von dort eine Rundwanderung über den Schönwieser Panoramasteig zu machen. Geparkt wird am Parkplatz vor der Bichlifelderkapelle von der wenige Meter weiter Richtung Süden "unser"  Steig beginnt. Vorerst geht es sanft einem schönen Föhrenwald hinauf, weiter oben wird es dann schroff, felsig und steil. Doch der Steig ist perfekt gewartet und so macht das Wandern hier Spass, je höher wir kommen umso prächtiger wird der Tiefblick ins Inntal - wenn..., ja wenn da nicht der Lärm der Autobahn wäre! Schade eigentlich, 
denn der Höhenweg ist wirklich empfehlenswert, aber man sollte sich zumindest beim An- und Abstieg auf einen ziemlich hohen Lärmpegel einstellen. Trotzdem macht das Wandern in dieser "unwirtlichen" Gegend Spass und der Panoramasteig seinem Namen alle Ehre. Nach dem Fallenden Bach (das Wasser fällt ca. 200m in die Tiefe) geht es dann wieder sanft hinunter nach Schönwies und von dort auf einer Nebenstrasse retour zum 
Ausgangspunkt. Da vom Panoramasteig aus die Kronburg im Westen ein richtiger Blickfang war, wollen wir auch diese noch besuchen und fahren über einen sehr engen Zufahrtsweg hinauf zum Parkplatz kurz vor Burg und Kirche. Leider ist der Weg zur Kronburg selbst heute gesperrt und so müssen wir uns mit der schönen Wallfahrtskirche und einer Einkehr in das Gasthaus Kronburg "abfinden". Doch Beide sind einen Besuch wert, und vor allem im Gasthaus Kronburg ist es ein richtiges Erlebnis, den Nonnen bei Ihrer Arbeit, welche sie sichtlich mit großer Freude machen, zu zuschauen. Am Retourweg machen wir noch einen kurzen Halt beim Kronburger Tobel - einer beeindruckend engen und tiefen Schlucht die sich hier ins Tal schlängelt - Prädikat "Sehr Sehenswert"!!!!

wer auf der Juifen Alm verköstigt werden will muss an ihm vorbei - aber keine Angst - er ist sehr freundlich

26.05.2019 - Juifen Alm - Retourweg über Kundl

 

Nach wie vor lässt das Wetter kaum längere Touren zu aber auch die Arbeit ist etwas daran Schuld. Dennoch geht sich heute wieder eine schöne Runde aus, und wir besuchen wieder einmal die Juifen Alm. Vom Parkplatz wandern wir dem wunderschönen Sommersteig entlang hinauf zur Alm. Nach einer gemütlichen Einkehr bei den freundlichen Wirten starten wir den Rückweg. Wir wollen aber nicht denselben Weg retour und so nutzen wir den Verbindungssteig nach Kundl um aus der Wanderung eine schöne Runde zu machen. Der Quersteig nach Kundl ist sehr beeindruckend, bestens gewartet und führt durch einen richtigen Märchen- und Sagenwald. Von Kundl folgen wir dann kurz der Straße talauswärts und bald wieder dem Steig Richtung Gries. Über schöne Wege treffen wir so wieder am Ausgangspunkt ein - Fazit: Wetter mies - Wanderung top!

so schön, so urig und so nah - und doch waren wir noch nie auf der Götzner Alm - bis jetzt!!

25.05.2019 - Götzner Alm

 

Kaum zu glauben, aber bei all den Wanderungen auf Hütten und Almen haben wir eine tatsächlich immer übersehen bzw. vernachlässigt - die Götzner Alm. Aber jetzt, wo die bisherigen Pächter der Naviserhütte die Götzner Alm neu übernommen haben, ist es an der Zeit diesen Fleck zu erkunden. Wir starten beim Liftstüberl in Birgitz und folgen dort dem Weg/der Rodelbahn hinauf zum Adelshof. In der Kehre oberhalb vom Adelshof verlassen wir die Rodelbahn und wandern dem Steig entlang bergan Richtung Birgitzer Alm. Beim Eisenkreuz unterhalb der Birgitzer Alm wechseln wir dann auf den Waldweg Richtung Osten. Vorbei an einem sehr schönen kleinen See geht es vorerst gemütlich weiter, ehe der Weg endet und wir nun einem Steig folgen. Das Gelände ist teilweise ziemlich steil und derzeit liegt in den Gräben noch viel Schnee, also muss man sehr vorsichtig sein und eine Begehung mit Kindern ist jetzt noch nicht anzuraten. Bald erreichen wir die schöne urige Götzner Alm und dürfen uns hier fein bewirten lassen. Unsere Runde beenden wir indem wir der Rodelbahn (diesmal der Götzner) talwärts wandern und unterhalb vom Götzner Berg wieder zum Parkplatz beim Birgitzer Liftstüberl kommen. Eine schöne Runde, ohne viel Aufwand und bei (fast) jedem Wetter zu machen - Einkehr auf der Alm sehr empfehlenswert!

kann jemand bitte dem Frühling oder dem Sommer Bescheid geben dass es Zeit wäre endlich aufzutauchen?

19.05.2019 - Rosskogelhütte über Rangger Alm

 

Schon wieder die Rosskogelhütte werden jetzt einige von Euch denken, fällt denen nichts mehr ein? Doch es würden uns viele Alternativen einfallen, aber erstens ist der Frühling derzeit nicht im Stande dem Schnee "Herr zu werden" und zweitens ist einen Einkehr in die Rosskogelhütte immer einen Besuch wert, vor allem an solchen Tagen wie heute, wo das Wetter nicht besonders ist und somit auf der Hütte kein Gedränge herrscht. Wir starten unter wolkenbedecktem Himmel beim Recyclinghof in Oberperfuss und wandern dem Forstweg/der Rodelbahn entlang aufwärts Richtung Stieglreith. Bei der dritten Kehre verlassen wir diesen Weg und folgen einem mit einer Schranke versperrten Waldweg.
Dieser führt uns weit nach Westen, und endet (wie auch auf der Karte ersichtlich war) irgendwann im "Nichts". Jetzt müssen wir uns ca. 100m quer durch steiles Gelände quälen (Steig haben wir keinen gefunden) bis wir auf einen weiteren Forstweg treffen. Diesem Weg folgen wir dann wieder. Er führt uns unterhalb des Ranggerköpfls in Richtung Inzinger Alm. Dabei quert er mehrmals den AV Steig der von Ranggen zum Köpfl hinauf führt. Es hat nun leicht zu nieseln begonnen und so nehmen wir bei nächster Gelegenheit den Steig als Abkürzung hinauf zur Rangger Alm und nach einer kurzen Pause von dort die restlichen Höhenmeter hinauf zur Rosskogelhütte. Die Einkehr und Bewirtung in der Rosskogelhütte ist (wie zu erwarten war - :-) ) wieder einmal perfekt. Trotz des "schlechten" Wetters haben sich doch einige Wanderer hier herauf gewagt - auch das zeugt von der super Bewirtschaftung der Hütte. Retour geht es dann über die Lifttrasse nach Stiglreith und von dort der Rodelbahn entlang zum Ausgangspunkt!

 

zum Strassberghaus über den Klammsteig - eine schöne Alternative zum Normalanstieg

18.05.2019 - Klammsteig - Strassberghaus

 

Heute geht es auf eine Wanderung mit zwei kleinen Prinzessinen und deren Eltern. Der Weg sollte spannend für Kinder sein aber gleichzeitig  weder ausgesetzt noch in irgendeiner Art "fordernd". Wir entscheiden uns daher für den Klammsteig bei Telfs und werden hier positiv überrascht! Gestartet wird beim hintersten Thöniwerk, dort folgen wir der Beschilderung vorbei am Werk hinein in die Klamm. Der Steig entpuppt sich als richtige Erlebniswanderung durch eine wilde Natur - die Kleinen haben ihren Spaß und Freude daran, aber HALT nicht nur die Kleinen, auch den Großen gefällt's! Es geht über schöne Steige, Treppen und einer tollen Hängebrücke stetig aufwärts und kaum haben wir uns versehen sind wir auch schon beim kleinen Unterstand im Nahebereich der Straße zum Strassberghaus. Hier wird dann auf zwei Geburtstage angestoßen und zum Glück haben die zwei Prinzessinen das kleine Hüttl zum Lebensmittelgeschäft umgebaut und so 
bekommen wir hier alles was wichtig und gesund ist :-): Prosecco, Saftln, Kecksln und natürlich viele, viele Gummibärchen! Gut gestärkt geht es dann die restlichen Höhenmeter zum Strassberghaus, bei welchem wir Einkehren und uns fein bewirten lassen. Nach vielen Grabearbeiten in der Sandkiste nehmen wir den Retourweg in Angriff und folgen dem üblichen Weg hinab zum Gasthof Lehen. Einkehr und ein Eis ist hier Pflicht, danach geht es dann quer durch den Wald auf einem Steig direkt zum Ausgangspunkt. Eine sehr schöne Runde und für Kinder perfekt geeignet, allerdings sollten sie ein paar Höhenmeter schaffen (ca. 500Hm), für unsere zwei Prinzessinen war das jedenfalls kein Problem!

Schneetreiben und tiefverschneite Milderaun Alm - schön im Winter - aber jetzt?

05.05.2019 - Milderaun Alm

 

Eigentlich haben wir geglaubt (und auch erhofft) bei unserer Wanderung ins Halltal in der Vorwoche das letzte Aufbäumen des Winters zu sehen - doch wir man heute sieht scheint dieser den Kampf gegen den Frühling gewonnen zu haben. Obwohl wir keinen Schnee mehr sehen wollen/können - was bleibt uns anderes über wenn wir einen feine Wanderung machen wollen? Also packen wir die Wintermontur wieder aus und fahren nach Milders im Stubaital. Von dort wandern wir im Schnee und bei frostigen Temperaturen hinauf zur Milderaunalm. Die Rodelbahn entpuppt sich weiter oben in bestem Zustand - :-). Wenn es nicht so traurig wäre das dieser Schneefall im Mai passiert, könnten wir uns darüber richtig freuen! Wirt Christian von der Milderaunalm hat auch 
schon in aller Vorfreude auf den Frühling/Sommer geöffnet, aber bei diesen Verhältnissen lassen sich natürlich nur wenige Gäste blicken. Dafür hat er aber für die wenigen die gekommen sind viel Zeit zum plaudern und so verbringen wir wie üblich eine sehr angenehme Zeit auf der Alm. Irgendwann heißt es dann wieder hinaus in die Kälte und retour zum Auto. Was ist nur los mit Petrus? - hat er uns und den Frühling vergessen?

keine Anzeichen von der Strasse ins Halltal - diese ist unter dem Lawinenkegel begraben

28.04.2019 - St. Magdalena - Halltal

 

Nach dem gestrigen Frühlingstag im Bozner Unterland bleiben wir heute in Nordtirol und begeben uns damit ungewollt in den Winter zurück! Das Wetter ist nicht besonders, trotzdem wollen wir eine feine Wanderung unternehmen und so entscheiden wir uns für das Halltal. Am Eingang des Tales wirkt alles noch halbwegs "normal" doch weiter hinten überraschen uns dann doch die "Verwüstungen" des vergangenen Winters, wobei "vergangen" wohl nicht das richtige Wort ist, denn der Winter kämpft derzeit noch kräftig gegen die Ankunft der ersehnten Wärme! Über riesige Lawinenkegel stapfen wir weglos (denn dieser ist oft nicht mehr zu sehen) Richtung St. Magdalena. Kurz vor der Einkehr beginnt es dann zu allem Überfluss zu schneien - im Winter schön - aber jetzt? Egal, die Einkehr bei Werner ist immer fein und nach einer sehr feinen Stärkung geht es dann dem Fluchtsteig (schneefrei) wieder hinaus zum Ausgangspunkt! Jedenfalls haben wir heute einen kleinen Eindruck bekommen was der Schnee im vergangenen Winter so alles angerichtet hat - keine guten Vorzeichen für unsere geplante Innsbruck - Scharnitz Wanderung!

Peterskapelle oberhalb von Leifers - für uns heute nur eine kurze "Zusatzaufgabe" - aber allein wegen dem grandiosen Ausblick jedenfalls immer einen Besuch wert!

27.04.2019 - Leiferer Höhenweg - Süd

 

In Innsbruck ist, wie vorhergesagt, der Winter zurückgekehrt - na ja - zumindest fast! Daher sind wir schon zeitig am Weg Richtung Bozen! Nach einem Abstecher beim Unterganznerhof in Karneid und dem obligatorischen Kaffee im Rathaus Cafe von Karneid geht es weiter nach Leifers, denn wir wollen heute den Leiferer Höhenweg erkunden - zumindest dessen südlichen Abschnitt. Das Wetter ist wie erhofft traumhaft schön und so starten wir vom großen Parkplatz beim Friedhof,  durchqueren Leifers und erreichen so den Eingang der Brantentalschlucht. Hier sticht uns das kleine Peterskirchlein ins Auge, welches am gleichnamigen Köfele hoch über Leifers thront. Also machen wir einen kurzen aber sehr lohnenden Umweg dorthin ehe wir unseren Weiterweg in die Schlucht fortsetzen. Allein die Brantentalschlucht  an sich ist beeindruckend, erheben sich doch links und rechts von uns mächtige senkrechte Porphyrfelsen. Beim Gasthaus Schwabhof steigen wir dann in den Leiferer Höhenweg ein, welcher unerwartet schön und sehr gekonnt durch die steilen Hänge und Felsen wieder talauswärts führt - wirklich ein "lässiges" Steiglein. Nach einer Stunde abwechslungsreichem Wanderns erreichen wir wieder die "Zivilisation" und folgen dem 11er Steig hinunter zum Ausganspunkt nach Leifers. Nach einem feinen Glas Weisswein geht es dann wieder retour in das inzwischen doch wieder "ertragbare" Nordtirol. Fazit: Traumhafte Höhenwanderung in wunderschöner, derzeit einsamer Landschaft bei frühlingshaften Temperaturen, und das Beste - wir haben wieder viele neue Ideen für mögliche weitere Unternehmungen entdeckt!

der Tag beschert uns eine weitere Frühlingswanderung bei feinen Temperaturen - auch die "kleinen" Geschöpfe freut das!

31.03.2019 - EggerGrub Alm

 

Der dritte Tag im schönen Passeiertal beschert uns neuerlich traumhaftes Frühlingswetter. Wir starten heute wieder direkt vom Hotel, diesmal aber Richtung Norden hinauf bis zur ersten Kehre der Jaufenstrasse. Hier folgen wir dem Europäischen Weitwanderweg E5 in Richtung Stuls. In der angenehmen Morgensonne führt uns der Weg durch herrliche Wiesen und Wälder immer weiter aufwärts und so erreichen wir kurz vor Mittag Stuls. Bereits von hier heroben ergeben sich herrliche Blick auf die großen Ötztaler, angeführt von Hochwilde und Seelenkogel. Da unser Ziel die Eggergrubalm ist wandern wir noch weiter aufwärts bis zur Morx Puite und an dieser vorbei. Ab ca. 2.000m müssen wir dann die restlichen Kilometer auf Teilstücken über Eis- und Schnee bewältigen - noch hat sich der Winter hier heroben selbst bei intensiver Sonneneinstrahlung nicht gänzlich zurückgezogen. Auf der Eggergrubalm ist dann überraschender Weise gar nicht viel los und so ergattern wir einen schönen Platz auf der Terrasse. Nach einer feinen Stärkung geht es retour nach Stuls. Dort nimmt uns der Kleinbus mit nach Moos und von hier dessen "großer Bruder" retour nach St. Leonhard. Mit dem Auto dann über den Jaufenpass und den Brenner nach Innsbruck endet ein Wahnsinns Wochenende für uns, welches nach vielen, vielen Wiederholungen schreit!!

eine "Meranerin" am Meraner Höhenweg - wir spielen: Kennst Du Deine Heimat - :-)

30.03.2019 - Meraner Höhenweg - St. Leonhard - Riffian

 

Das Auto bleibt heute in der Garage! Direkt vom Hotel geht es hinunter zur Passer und über die Brücke und vorbei am Brückernwirt südlich hinauf zum Norrensteig. Von dort weiter über herrliche Wiesen aufwärts bis zum Christlhof. Hier erreichen wir den Meraner Höhenweg, welchem wir Richtung Meran folgen, Ziel haben wir keines, wir wollen einfach diesen wunderbaren Höhenweg "erkunden", und sobald wir keine Lust mehr haben, absteigen ins Tal und mit dem Bus retour nach St. Leonhard fahren. Und so geht es in vielen Auf und Ab's und mittels Querung etlicher kleiner Seitentäler endlos weit Meran entgegen. Das Klammental fordert uns dann ziemlich, denn hier muss man weit ins Tal hinein um dann auf der anderen Seite wieder hinaus wandern zu "dürfen". Trotzdem halten wir bis Vernuer durch, denn die Aussicht ist einfach herrlich und der Weg bis auf die Strassenkilometer ebenfalls wunderschön! Beim Weiler Vernuer steigen wir dann nach Riffian ab und nach einer Erfrischung in einer Bar geht es gemütlich mit dem Bus retour zum Hotel. So einsam und ruhig wie heute wird man den Meraner Höhenweg selten antreffen, bis auf zwei entgegenkommenden Wanderer haben wir keine Menschenseele getroffen. Unser erster Teil vom Meraner Höhenweg ist damit Gesichte, weitere werden folgen!

jetzt ist der Frühling endgültig da - das wissen auch die Blumen!

29.03.2019 - Pfandler Alm - Lazinser Alm

 

Das derzeit schöne Wochenendwetter schreit geradezu nach einem Kurzurlaub. Und nachdem die Arbeitswochen ziemlich intesiv sind, packen wir die Gelegenheit beim Schopf und quartieren uns kurzer Hand in St. Leonhard, im großartigen Hotel Bad Fallenbach ein! Bereits bei der Anfahrt haben wir ein Ziel - die "berühmte" Pfandler Alm - der letzte Zufluchtsort vom Tiroler Nationalhelden - Andreas Hofer. Von St. Martin im Passeier fahren wir hinauf zum Pfandler Hof. Kurz davor parken wir auf einer großen Fläche bei einer Kehre. Von hier aus geht es vorerst sehr steil aufwärts bis wir den - von uns umbenannten - "Andreas-Hofer-Kreuzweg" erreichen. Kreuzweg ist vielleicht etwas übertrieben, aber irgendwie scheint uns die Inszenierung hier sehr nahe am Leidensweg Jesu orientiert - aber das muss jeder für sich selbst beurteilen - informativ ist es allemal! Auf der idyllisch gelegenen Pfandler Alm angekommen, entscheiden wir uns unsere Wanderung bergwärts fortzusetzen,  ziellos  dem Europäischen Weitwanderweg E5 Richtung Hirzerhütte folgend. Die Schneedecke ist inzwischen geschlossen und aufgrund einer Wegsperre im Bereich der Rifflspitze wählen wir den Felsenweg als Alternative. Nach einer feinen und flachen Querung folgt ein eisiger schneebedeckter Steig. Das Gelände fällt an dieser Stelle teilweise ziemlich steil ab. Trotz dieser "Warnungen" muss man(n) (=Andi ;-)) vom Ehrgeiz gepackt weiter - gekommen bin ich aber nicht weit, denn bei einer Aussichtsplattform und dem eigentlichen Felsenweg ist dann auch für mich Schluss. Also geht es wieder retour zum Auto und Bini, und nachdem wir das traumhafte Wetter einfach in der Natur genießen möchten, wechseln wir nach Pfelders, denn auch dieser Fleck im Passeier Tal fehlt noch auf unserer Destinationsliste. Von Pfelders geht es, umgeben von prächtigen Gipfeln wie Seelenkogel und Hochwilde, zur Lazinser Alm bei welcher wir einkehren. Nach einem feinen Päuschen  beziehen wir unser feines Domizil oberhalb von St. Leonhard und  genießen auf unserer Zimmerterrasse den herrlichen Sonnenuntergang!

ein unerwarteter Anblick bietet sich einem beim Besuch des Rutzkraftwerkes - das Gebäude könnte auch als "Herrensitz" einer Adelsfamilie durchgehen

23.03.2019 - Innsbruck-Telfes (Radlrunde)

 

Bei diesen Frühlingstemperaturen bietet sich ein erster Ausflug mit dem Radl geradezu an, aber diese Tour sollte sich nicht allzu in die Höhe "strecken" denn weiter oben liegt noch Schnee. Also fahren wir von Pradl über den Bergisel nach Natters und von dort weiter nach Mutters. Diesen Weg befahren/belaufen/bewandern wir sehr oft, denn er führt wunderschön terrassiert hinauf ins Mittelgebirge und man touchiert immer nur ganz kurz viel frequentierte Bereich, die meiste Zeit befindent man sich im Wald auf schönen Wegen und Steigen. Nicht umsonst ist hier auch Bischof Stecher auf "seinem" Quo Vadis Weg immer wieder nach Maria Waldrast gepilgert! Ab Mutters folgen wir der Straße bis nach Kreith um dort am Ende des Dorfes auf den Forstweg zu den Telferwiesen ab zu biegen. Die schattigen Bereiche sind teilweise noch von eisigem Untergrund bedeckt und da ist vorsichtiges Fahren oder Schieben sehr ratsam. Ab den Telfer Wiesen jedoch hat die Sonne perfekte Arbeit geleistet und über trockenes Gelände durchradeln wir die bereits frühlingshaften Wiesen. In Telfes suchen wir dann nach dem Weg hinunter in das "Zwischental" bei der Ruetz bzw. zum Gasthof Kirchenbrücke und finden diesen auch, da der Weg sinnvoller Weise als Kirchenbrückenweg bezeichnet wurde! Unten bei der Brücke angekommen folgen wir dem flachen Tal der Rutze entlang hinaus Richtung Stefansbrücke. Nach einem kurzen Aufschwung zum Gallhof und von dort noch etwas weiter hinauf, erreichen wir eine Abzweigung. Hier könnten wir wieder hinauf zu den Telfer Wiesen, wir aber wollen zur Stefansbrücke. Über einen Weg und zum Schluß steilen Steig (in teilweise schlechtem Zustand) erreichen wir wieder die Talsohle beim beeindruckenden Gebäude des Ruetzkraftwerks. Jetzt noch nach Unterberg und von dort weiter zur Stefansbrücke. Der Brennerstrße entlang geht es dann zum Sonnenburgerhof und von dort wieder retour zum Ausgangspunkt. Das war heute eine traumhafte Frühlingsradltour mit - für uns - so mancher Überraschung bzw. Entdeckung!

Bini versucht sich heute als Hüttenwirtin - :-)

16.03.2019 - Altfasstal

 

Auch heute möchten wir dem Winter entkommen und fahren deshalb wieder Richtung Süden! Doch diesmal schlägt der Versuch fehl denn unser Ziel - das Altfasstal hat noch einigen Schnee konserviert, das Wissen wir aber zum Glück vorher nicht! Also fahren wir nach Brixen und von dort hinein ins Pustertal bis nach Mühlbach, dort hinauf nach Meransen und zum Parkplatz am Eingang zum Altfasstal. Hier wird schon klar dass es 
ohne Schnee heute keine Wanderung geben wird und so müssen wir uns einfach damit abfinden, und wandern dem Weg entlang hinein zur Grossberghütte. Nachdem der Weg sehr gut gespurt ist und auch weiter ins Tal schon ein breiter Steig in den Schnee gestapft wurde, wandern wir an diesem herrlichen Tag einfach weiter - fast bis zum Talschluss. Hier - bei der (fast) letzten Hütte machen wir dann ein Sonnenbad und hören voller Genuss dem Schnee beim Schmelzen zu - so ist's richtig und fein!! Retour geht es dann unspektakulär durch dieses lange Tal wieder hinaus zum Parkplatz. Heute waren wir im hinteren Talbereich komplett allein, das ist im Sommer leider nicht so, denn dann ist dieses Tal - wie auch das parallele Valsertal komplett überfüllt! Doch lange wird es bis zum ausapern nicht mehr dauern (ausser es kommt noch viel Schnee dazu) und dann haben wir vor wieder zu kommen, denn es gibt vom Tal aus unzählige Gipfel, Seen und andere Ziele zu erreichen - und diese für uns noch unbekannte Gegend wollen wir natürlich "erforschen"!

unsere Suche nach dem Frühling hat uns nach Bozen geführt - gefunden haben wir dort allerdings den Sommer (zumindest fast!)

10.03.2019 - Schloss Raf(v)enstein

 

So sehr wir uns jedes Jahr bzw. jeden Sommer auf den Schnee und den Winter freuen, Ende Februar/ Anfang März ist es für uns dann aber genug der kalten und feuchtnassen Substanz, unter uns gesagt: Wir können keinen Schnee mehr sehen!!! Bei uns in Nordtirol ist das derzeit aber nicht ganz einfach und so fahren wir nach Bozen unschlüssig wohin genau, aber das ist auch egal, hauptsache kein Schnee! Während der Fahrt finden wir dann auch ein feines Ziel - es wird eine schöne Rundwanderung im Bereich von Schloss Rafenstein (auch Ravenstein) am Eingang zum Sarntal. Wir parken direkt bei der Talstation vom netten "Bahnele" (original südtirolerisch - :-) - zu deutsch: Seilbahn) nach Jenesien und wandern dem markierten Weg hinauf zum hoch über uns liegenden Schloß.
Der Weg ist extrem steil, wenn auch asphaltiert und für eine Wanderung mit z.B. Kinderwagen kaum geeignet. Jedenfalls kommen wir bis zum Schloß ganz schön ins Schwitzen wovei die Sonne ihren Teil dazu beiträgt. Also lassen wir uns vom Schlosswirt verlocken und genehmigen uns auf der Sonneterasse eine "weiselige" Erfrischung. Nach der Besichtigung vom Schloß (frei zugänglich) wandern wir flach weiter zum Ort St. Georgen mit dem kitschigen Kirchlein auch einem kleinen Hügel. In der Mittagsonne ist die Wanderung jetzt von einer Frühlings- ind eine fast Sommerwanderung umgeschlagen - uns soll's recht sein! Von St. Georgen führt der Weg (leider wieder extrem Steil) hinunter zum Ausgangspunkt. Unser Fazit: wunderschöne Wanderung, leider durch die steilen Wege nur begrenzt für eine Familienwanderung geeignet - und wir haben den Frühling gesucht aber den Sommer gefunden!

durch Glück wandern wir heute auf diesen einsamen Gipfel - nicht selbstverständlich wie uns die Bilder der umliegenden Nachbargipfel zeigen

03.03.2019 - Padauner Kogel

 

Der Padauner Kogel - Gott wie langweilig!! - werden jetzt viele von Euch sagen. Stimmt vielleicht auch, doch es war eine traumhafte Tour und die Vorgeschichte, wie es dazu kam, zeigt das Alternativen nicht immer "zweitrangig" sein sollten/müssen. Denn unser Ziel war heute eigentlich der Niedererberg, ein unscheinbarer und kaum besuchter Gipfel gleich hinter dem Sattelberg (bei letzterem hatten wir zurecht schon eine gute Vorahnung bezüglich "Überfüllung"). Angekommen in Vinaders mussten wir feststellen, dass der Parkplatz oberhalb der Kirche bereits voll war, und auch die unzähligen geparkten Autos links und rechts der Hauptstrasse gaben nicht viel Grund zur Hoffnung auf einen Platz zum Parken. Auch der zusätzliche Parkplatz am Ende des Ortes war , diesmal schon von uns erwartet, voll! Was tun? Jedenfalls hinaus nach Gries und dann wird uns schon etwas einfallen. und wie wir so beim hinausfahren nach Gries sind und über mögliche Alternativziele diskutieren und dabei immer wieder auf den Padauner Kogel blicken - Halt, ja genau der Padauner Kogel - den wollten wir doch immer schon von der Grieser Seite aus "erklimmen" - bravo, unser Gipfel ist gefunden. Vorher gilt es aber noch den Weg zum Bahnhof zu finden (ist aber gut beschildert, sowohl am nördlichen und südlichen Ortsende). Nach der kurzen Auffahrt parken wir komplett allein auf dem kleinen Parkplatz oberhalb vom Gries und hier startet auch der gut beschilderte Weg zum Padauner Kogel. Erst führt uns der Weg durch die Bahnunterführung, und dann weiter vorbei an einer kleinen Siedlung bis zum Beginn eines Fortstweges, welchem wir weiter folgen. Ab einer Wildfütterung sind dann die Schneeschuhe "angesagt" und der Weg führt ab nun steil durch teilweise dichtem Wald hinauf Richtung Kogel. Verkürzt wird der Aufstieg durch kleine Schilder welche an den Bäumen angebracht sind und so manch "weisen" Spruch von sich geben oder auch einfach nur lustig sind. Weiter oben lichtet sich der Wald und wir betreten herrliches Almgelände. Und damit sind wir auch dem Grat zum Padauner Kogel schon sehr nahe und münden ein in den Normalanstieg welcher vom Padauner Sattel hier herauf führt. Eigentlich haben wir mit "Massen" an Wanderen ab diesem Punkt gerechnet, zu unserem Erstaunen lassen sich aber im leicht angezuckerten Schnee keine frischen Spuren erkennen, und dies heute, bei eigentlich perfektem Wetter! Uns soll das nur recht sein, denn so kommen wir zur seltenen "Gelegenheit" den Padauner Kogel nur für uns allein zu haben! Diese seltene Glück kosten wir dann auch ausgiebig aus und auch beim Retourweg treffen wir auf keinen aufsteigenden Wanderer, offensichtlich sind heute alle auf der Vennspitze versammelt - die Bilder deuten jedenfalls darauf hin! Über dieselben Almwiesen wie beim Aufstieg geht es retour zum Ausgangspunkt und wir beide sind glücklich nach einer anfangs frustrierenden Parkplatzsuche eine so schöne Wanderung gefunden zu haben und dass wir ein lang gehegtes Vorhaben dabei endlich durchziehen konnten!

 

für viele Wanderer/Rodler ist bei der Larstig Alm Schluß - dadurch wird es ab hier für uns eine ruhige Weiterwanderung bis zur Schweinfurter Hütte

24.02.2019 - Schweinfurter Hütte

 

Nachdem wir letzten Herbst vom Gleirschtaler Rosskogel auf die Schweinfurter Hütte hinunter geblickt haben, wollen wir heute diese mit unseren "Raketen" besuchen. Vom unerwartet gut gefüllten Parkplatz in Niederthai folgen wir der Rodelbahn flach hinein 
bis zur Larstig Alm. Hatten wir bis hierher regen Verkehr und viel zu tun beim Überholen ( :-) ), so sind wir nun - bis auf wenige Skitourengeher - allein. Links und rechts des Weges haben sich die steilen Hänge bereits von den Schneemassen mittels Lawinenabgängen 
entladen und so kommen wir auch sicher zur Schweinfurter Hütte. In der kleinen Hütte ist dann extrem viel los, aber wir finden ein feines Platzl und die freundlichen Wirte lassen sich von dem Andrang einfach nicht aus der Ruhe bringen und jeder wird perfekt bedient!
Retour geht es dann fein mit unseren Rodeln, bis zur Kleinhorlachalm sogar ziemlich rasant!

Lüsens - es ist und bleibt eines unserer Lieblingstäler

17.02.2019 - Lüsens

 

Heute können wir Euch zeigen was wir im Winter so machen, wenn Ihr keine Bilder vom Wochenende von uns auf der Webseite findet! Das sind wir mit hoher Wahrscheinlichkeit im Lüsens Tal beim Langlaufen. Und da ich (Andi) aus gesundheitlichen Gründen derzeit etwas leiser treten muss bleibt mir die Möglichkeit diese Unternehmung bei Prachtwetter zu dokumentieren. Bini hat die Gelegenheit genutzt und ist (ohne mich) natürlich viel
länger und weiter gelaufen als es mit mir als Begleitung möglich wäre - :-)!

von Norden führt kein Blick vorbei an diesem beindruckenden Dolomit - dem Peitler Kofel!

09.02.2019 - Maurerberg

 

Das Würzjoch ist für gewöhnlich ein Bereich den wir meiden - zuviel Trubel ist an diesem viel befahrenen Pass - normalerweise!! Denn im Winter ist der Übergang geschlossen und man erreicht die Passhöhe nur  von St. Martin in Thurn aus. Also wollen wir uns heute den Peitler Kofel einmal vom Norden aus ansehen und starten so vom Parkplatz kurz unterhalb vom Würzjoch Richtung Maurerberg. Bei Traumwetter folgen wir dem flachen Forstweg hinauf zur Maurerberghütte und haben dabei immer ein "Ungetüm" names Peitler Kofel im Rücken - der Anblick ist herrlich!! Flach, aber endlos lang geht es dann weiter zum Gipfelkreuz vom Maurerberg. Von hier lässt sich fast das komplette Pustertal überblicken und im Norden erheben sich die Großen Zillertaler. Wir saugen die An- und Ausblicke bei einer ausgiebigen Rast tief in uns auf, schließlich heißt es morgen wieder abreisen - der Kurzurlaub ist leider schon wieder zu Ende! Am Retourweg wählen wir dann den Steig welcher uns über mehrere Almen hinunter zum Ausgangspunkt bringt. Beim Gasthaus am Würzjoch lassen wir uns dann noch "verwöhnen" und entdecken dort auch den eigentlichen Grund für die Wintersperre am Würzjoch. Die Passstraße wird auf  Brixner Seite nämlich als Langlaufloipe (ähnlich wie am Stallersattel) genutzt - eine super Idee und ein Highlight das wir in der nächsten Wintersaison unbedingt ausprobieren wollen!

wir betreten heute eine faszinierende Welt - und dürfen diese in aller Stille erleben - keine Selbstverständlichkeit in den Dolomiten!

08.02.2019 - Medalges Alm - Kreuzjoch

 

Wir hatten uns schon erhofft hier in Campill eine ruhige und schöne Zeit inmitten prächtiger Dolomitenlandschaft zu bekommen, aber das was uns hier geboten wird übertrifft unsere Erwartungen um ein vielfaches. Gut ausgeschlafen geht es heute bei prächtigstem Wetter vom Parkplatz Pares die bestens präparierte Rodelbahn entlang hinauf Richtung Medalges Alm. Vorerst noch im Schatten und damit ziemlich frostig, sind wir dann auch froh den Punkt zu erreichen ab dem uns die Sonne "wieder lieb hat". Aber eigentlich ist es egal ob Sonne und warm, oder Schatten und damit entsprechend kalt, die Landschaft ist unbeschreiblich und die Bilder können das leider nur zum Teil wieder geben. Wer anfangs glaubt, dass hier der Peitler Kofel die dominierende Gestalt sein würde der irrt. Es ist die Gesamtheit, die Einzigartigkeit jedes einzelnen Gipfels und die dennoch vorherrschende Verbundenheit welche die Dolomitenwelt so außergewöhnlich macht. Hier, in diesem doch engen Tal bekommt man das hautnah und sehr intensiv zu spüren! Aber genug des Schwärmens über die schöne Landschaft, unser Weg führt uns bis zur Ütia Ciampciôs, wo wir eine kurze Pause in der feinen Sonne machen. Bald geht es aber mit den Schneeschuhen weiter hinauf zur Medalges Alm und von dort die wenigen Meter hinauf zum Kreuzjoch - dem Übergang ins Villnössertal. Die Blicke in alle Richtungen entschädigen für die beinahe NICHT vorhandenen Mühen des Aufstiegs - :-). Wir wären bei diesem Traumwetter auch gerne ein zweites Mal heraufgestapft falls es hätte sein müssen. Nach einer Weile wandern wir dann retour zur Ütia Ciampciôs wo wir unsere Raketen "satteln" und überraschend rasant hinunter ins Tal gleiten! Ein traumhafter Tag darf aber nicht so abrupt enden und so fahren wir noch nach St. Martin in Thurn um dort das Ladinische Museum im Schloss zu besuchen - diesen Einblick in die Geschichte und Kultur der Ladiner sollte man sich ebenfalls nicht entgehen lassen!

wir sind im Bergsteigerdorf Campill - Ruhe und traumhafte Bergwelt findet man hier garantiert

07.02.2019 - Campill - Mühlental

 

Nach einer kurzweiligen Autofahrt quer durch Südtirol erreichen wir unser "stilles Örtchen" -:) - Campill, genauer und etwas weiter oben im Viles Seres unsere Unterkunft in der feinen Pension Odles. Nach einem kurzen Check-In geht es voller Neugier auf zur ersten Erkundung und wir stellen bald fest: Es wird sehr sehr ruhig in diesem Seitental vom Gadertal und die Bergkulisse ist einfach nur grandios. Im Norden wird dieses schöne Tal vom Peitler Kofel "bewacht", im Süden und Westen zieht der Kamm der Puez-Geisler Gruppe seine Linie und im Osten buhlen die senkrechten Wände der Heiligkreuzkofel Gruppe um unsere Blicke - eines ist fix: wir befinden uns inmitten der faszinierenden "Dolomitenwelt", denn so "kitschig" kann sonst kaum eine Landschaft auftreten!

den Gipfel haben wir nicht ganz erreicht - aber es war auch so ein herrliches Erlebnis und ein traumhafter Tag!

06.02.2019 - Äußerer Schafkopf

 

Der dritte und letzte Tag im Langtauferer Tal führt uns direkt vom Hotel Richtung Norden hinauf zum Äußeren Schafkopf, wobei wir aber weiter oben, in sehr steilem Gelände aufgrund der Lawinenstufe 3 umkehren. Direkt hinter unserem Hotel beginnt die Tour zum viel frequentierten Glockhäuser. Auch wir folgen anfangs dieser Route bis zur Hochebene "Auf Melag". Hier zweigen wir vom "Normalweg" ab und steigen weglos bergwärts - vorerst bis zur Äußeren Schäferhütte. Von dieser geht es dann in mehreren Steilstufen aufwärts. Nachdem wir die Gegend nicht sehr gut kennen und auch die Lawinensituation nicht optimal ist beenden wir bei ca. 2.500m unsere Abenteuerwanderung Richtung Schafkopf und kehren um. Die steilen Hänge geht es retour hinunter zur Schäferhütte und diese lädt geradezu ein, bei diesem Traumwetter auf der Liege die Sonne zu genießen. Das tun wir auch ausgiebig! Nach einer feinen Rast wandern wir wieder retour nach Melag und von dort weiter dem schönen Winterweg entlang hinein zur Melager Alm. Nach einer feinen Stärkung in der Alm geht es wieder retour zum Hotel und es heißt für uns leider schon wieder alles zusammenpacken, denn morgen "übersiedeln" wir in eine komplett konträre Landschaft - es geht in die Dolomiten, genauer ins Gadertal und dort in ein unscheinbares Seitental - nach Campill! Langtaufers wird uns aber im Sommer wiedersehen, denn wir haben hier sehr viele Touren und Gipfel gesehen, welche beradelt und begangen wollen werden!

Stille ist im (versteckten) Planeiltal garantiert - Wanderziele und Tourenmöglichkeiten gibt es viele!

05.02.2019 - Planeil Alm

 

Das Wetter ist heute traumhaft und so entscheiden wir uns für eine Wanderung auf die Planeiler Alm. Wir fahren dazu aus dem Langtauferer Tal hinaus zum Reschensee und von dort nach Mals. Kurz vor der Ortseinfahrt führt dann eine Straße hinauf zum kleine Ort Planeil. Aus Platzgründen gibt es hier nur einen kleine Parkplatz vor dem Ort - heute ist es kein Problem einen Platz zu finden, an Wochenenden kann das sicher schwieriger sein! Quer durch den urigen Ort gelangen wir zum Weg Richtung Planeil Alm. Leider kommt die Sonne derzeit noch nicht über den Berggrat im Süden und so wandern wir eine zeitlang im schattigen Gelände hinein in dieses ungemein lange Tal. Irgendwann treten aber auch wir in die feinen sonnenbeschienenen Bereiche und nach einer kurzen Rast bei einer kleinen Hütte, geht es dann die letzten Höhenmeter hinauf Richtung Alm. Dieser letzte Abschnitt hat es aber in sich, denn wir müssen alles selbst spuren und der Schnee ist großteils feinster Pulver und so sinkt man schon hin und wieder hüfthoh ein. Aber zum Jammern haben wir keine Zeit und Lust - es ist einfach zu schön heute und ein Privileg an so einem Tag frei haben zu können und in dieser Gegend unterwegs sein zu dürfen. Bald ist die Alm erreicht, das heißt fast - denn die Hangquerung wenige Meter vor der Alm treiben Sorgenfalten auf die Stirn. Wir belassen es mit einem Blick zur Alm und unweit davon mit einer Rast und herrlichen Ausblicken auf die umliegende Bergwelt. Retour geht es dann teilweise abkürzend querfeldein zu besagter kleinen Hütte. Nach einer neuerlichen Minirast starten wir den Heimweg nach Planeil, dort ist der Gasthof "Gemse" leider geschlossen und so kehren wir zu unserem Hotel im Langtauferer Tal zurück um auf diese "erfolgreiche" und wunderschöne Wanderung mit einem Glas Prosecco anzustoßen!

 

Urlaub ist immer etwas Schönes - wenn aber Landschaft, Wetter und Unterkunft so wie hier im Langtauferer Tal sind wird's gleich doppelt schön!

03-04.02.2019 - Ochsnerberg Alm - Melag

 

Unseren Winterkurzurlaub dürfen wir heuer wieder im schönen Langtauferer Tal verbringen - zumindest die erste Hälfte der Woche. Bei der gemütlichen und kurzen Anreise machen wir kurz vor Melag einen Abstecher zur Ochsnerberg Alm und merken uns diese gleich für den Sommer vor - sie liegt in einem versteckten Hochtal - traumhaft schön. Von Kapron starten wir der frisch gespurten Rodelbahn hinauf zum Hochtal und zur Alm - leider spielt das Wetter noch nicht mit und vieles lassen die Wolken nicht zum Vorschein kommen, hin und wieder gibt es aber doch einen Blick auf die Bergwelt und so können wir erahnen in welch schönem Gebiet wir uns befinden. Nach einem Besuch in der kleinen Kapelle bei der Ochsnerberg Alm geht es dann mit den Rodeln retour zum Ausgangspunkt und von dort mit dem Auto weiter in unsere Unterkunft im schönen Hotel Alpenjuwel in Melag. Am nächsten Tag geht es dann bei prächtigem Wetter auf die Langlaufloipe und nach ein paar Runden noch mit den Schneeschuhen dem Hang hinterm Hotel hinauf in die feine Nachmittagssonne. Bald lockt dann das Suppenbuffet und das feine Abendessen - zubereitet von Herrn Köllemann und seiner Tochter. Der Urlaub hat schon einmal fein und entspannt begonnen  - es kann und soll in dieser Tonart weitergehen!

lustig und farbenfroh war's auf der Pinnisalm - immer ein feines Platzl für Familien und für Kinder gibt es viel zu erkunden!

27.01.2019 - Pinnisalm

 

Schon wieder Pinnisalm werden jetzt einige von Euch denken! Und JA - das stimmt auch, aber wir haben zumindest 3 gute Gründe dafür: Erstens scheint diese Rodelpartie mit guten Freunden zu einer Art Tradition zu werden (zumindes solange es den beiden Mädels Spaß macht), zweitens sind Wirt Christian und seine Mama immer einen Besuch wert und drittens ist das Tal einfach einzigartig schön! Wir starten am Beginn der Rodelbahn 
im Ortsteil Neder (Neustift) zusammen mit Brüderchen Stefan, der der "Verlockung" Elferlift widerstanden und sich entschlossen hat mit Bini und mir den Weg bis zur Issanger Alm zu Fuß zu bewältigen - bravo!! Und so wandern wir zu dritt der perfekt präparierten Rodelbahn hinauf zur Issanger Alm wo dann bald unsere Freunde - von der Elferhütte herunter rodelnd - zu uns stoßen. Und auch Wirt Christian steht  schon mit seinen Schlitten bereit um uns die restlichen Kilometer mit dem Auto, bequem auf den großen Schlitten sitzend, hinein zu Pinnisalm zu ziehen - jedesmal eine Riesenhetz für Groß und vor allem Klein! Auf der Alm werden wir dann vom Hüttenteam perfekt und freundlichst umsorgt (Vielen Dank nochmals!!) und so geht es dann gut gestärkt in die umliegende Gegend und die Mädels können sich im Tiefschnee so richtig austoben - ok - nicht nur die Mädels, auch die alten Herren hatten Ihre Gaudi dabei - :-)! Auf der perfekten und derzeit wirklich rasanten Rodelbahn (va im unteren Teil) geht es dann retour zum Ausgangspunkt - wir freuen uns schon auf die nächste  gemeinsame Unternehmung - spätestens im nächsten Jahr!!

am Weg zur Juifenalm - nicht mehr lange und wir treten aus der Nebelsuppe in den Sonnenschein

26.01.2019 - Juifenalm

 

In Innsbruck schneit es heute was das Zeug hält und das gibt uns die Hoffnung das wir heute die Juifenalm erreichen können ohne dort oben Massen an Skifahrern und Rodlern zu begegnen. Also starten wir Richtung Lüsens und siehe da, ab Gries wird es zunehmend schöner und hier hat es auch kaum geschneit - wieder einmal ein Nordstau, so wie es aussieht! Und so starten wir vom Parkplatz zur Alm über die frisch verschneite Rodelbahn (ca. 2cm) hinauf zur Juifenalm. Je höher wir steigen umso besser wird das Wetter und 
kurz vor der Alm treten wir dann aus der Wolkensuppe hinein in strahlenden Sonneschein - einfach herrlich! Auf der Alm ist dann doch einiges los, aber die Wirtsleute verstehen Ihr Handwerk und so bekommt jede/r ihren/seinen Platz und ihre/seine Stärkung. Besonders freut es uns auf die ehemalige Wirtin der Pfarrachalm (Irmgard Strieder) hier heroben zu treffen, sie hilft Ihren Verwandten beim Service aus - von hier aus nochmals schöne Grüße an Sie und vielen Dank für gute Bewirtung über all die Jahre auf der Pfarrachalm. Nach einer feinen Stärkung werden wir noch vom Hüttenhund verabschiedet, ehe es - durch den frischen Neuschnee ziemlich gemäßigt - wieder hinunter ins Tal geht, natürlich mit unseren Raketen!

man muß nicht immer weit fahren um schöne, einsame Plätze zu erreichen - vor allem nicht bei uns in Tirol

19.01.2019 - Raitiser Alm

 

Das neue Jahr hat uns bereits wieder fest im Griff und nach viel Arbeitsstress kommt auch langsam wieder die Lust und Zeit um Fotos von unseren Unternehmungen zu machen und diese wieder ins Album zu stellen. Am heutigen Traumtag beschließen wir eine sicher und einsame Tour auf die Raitiser Alm zu unternehmen. Wir parken beim Feuerwehrhaus in Kreith und wandern direkt von dort mit den Schneeschuhen hinauf, über herrliche Wiesen vorbei an mehreren Höfen bis wir die Waldgrenze erreichten. Hier geht es dann bald hinein in den tief verschneiten Wald - eine solch grandiose Landschaft wird man wohl selten erleben, ausser man ist nach einem großen Schneefall sehr früh am Weg. Bald erreichen wir die (leider nicht mehr bewirtschafete) Raitiser Alm und - wie erwartet - haben wir die Hütte für uns allein. In aller Stille tanken wir so viel Kraft in der schon wärmenden Sonne ehe es einem Forstweg entlang wieder hinunter zu den Pulverscheewiesen geht und dort retour zum Ausgangspunkt. Eine kurze Tour, aber bei der derzeitigen Lawinensituation und dem trauhaft schönen Wetter eine sichere und gleichzeitig einsame Tour zu einem schönen Platz in der Nähe von Innsbruck!