BiAn
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2020

wie heißt es so schön - ein Bild sagt mehr als tausend Worte - soviel also zu unserem heutigen Gipfel!

12.01.2020 - Zwölferköpfl

 

Traumwetter und traumhafte (auch sehr sichere) Bedingungen. Daher gewinnt heute das Verlangen auf ein feines Ziel gegenüber den Bedenken dass alles heillos "überlaufen" sein könnte. Also starten wir recht früh (für unsere Verhältnisse) hinein ins Kühtai. Die vollen Parkbereiche am Eingang ins Tal zu Rietzer Grieskogel und Kollegen verheißen allerdings nichts Gutes! Dennoch fahren wir über das Kühtai weiter bis zur Brücke kurz vor Mareil. Auch hier ist bereits sehr viel los - kein Wunder, wollen doch alle "Normal-"Tourengeher auf das Wetterkreuz. Es gibt aber dank der neugeschaffenen Parkmöglichkeiten (für uns zumindest neu), genügend freie Plätze. Ein eigenartiges Verhalten findet man aber überall 
in diesen Bereichen: da steigen die "Sportler" kraftvoll hinauf auf ihr Gipfelziel, aber zu Beginn möchte anscheinend keiner unnötig Energie Verbrauchen und möchte am liebsten direkt auf der Aufstiegsspur parken - auch heute waren wieder einige dabei - was ist so problematisch 20m vorher der Strasse zu folgen? Egal, mit vielen Wetterkreuzaspiranten 
bewältigen wir die ersten Höhenmeter bis zum Flachstück beim Pochersee um kurz vorher dann in eine fast unberührt verschneite Kitschlandschaft abzubiegen - hier verlassen wir den regen Verkehr Richtung Wetterkreuz um den Ostgrat des Zwölferköpfl anzusteuern. Durch ein Märchenlandschaft geht es Richtung Gipfel, am Schluß sehr steil (nicht nur ziemlich - :-) ) doch bei den heutigen Verhältnissen absolut kein Problem. Nach einigem "Geschnaufe" und "Gestapfe" stehen wir dann am Zwölferköpfl mit herrlichen Rundblick - UND ALLEIN -  und in vollkommener Stille. Wir rasten in der feinen Sonne und beobachten das Treiben auf Wetterkreuz, Karlesspitzen und Pirchkogel und noch immer kommt aus dem Tal "Nachschub" wie wir beim Blick ins Tal erkennen. Nach einem ausgiebigen Sonnenbad treten wir den Rückweg an, aber nicht am Aufstiegsweg (dem Ostgrat) sondern Richtung Westen, über wieder steiles aber heute auch sicheres Gelände hinunter in ein herrliche Mulde. Von dieser geht es dann durch die tief verschneite "Steinwüste" hinunter ins Tal und auf der "Wetterkreuzautobahn" schnellen Schrittes zum Parkplatz - schnellen Schrittes deshalb da auf Autobahnen ja eine Mindestgeschwindigkeit vorgeschrieben ist - :-) .

Prosit 2020! - wir wünschen Euch allen ein gesundes und glückliches Neues Jahr mit vielen schönen Touren

06.01.2020 - Signalkopf

 

Das Jahr 2020 begrüsst uns wirklich mit einem Traumwetter, vor allem an diesem herrlichen Dreikönigstag. Nachdem im Radio bereits die Staumeldungen kein Ende mehr nehmen entscheiden wir uns auf eine womöglich einsame Tour auf den Signalkopf, und diese sollte es dann auch werden. Wir fahren zum Parkplatz zur Profeglalm in Oberellbögen und wandern im Licht- / Schattenwechsel über den Forstweg hinein zur Profegl Alm. Kurz davor ist es dann Zeit die Schneeschuhe anzulegen. Ab der Profegl Alm wandern wir entlang dem Weg zur Kleinen Tälerüberschreitung vorerst durch lichten Wald aufwärts Richtung Überfallgründl/Morgenkogel. Nach der Baumgrenze, und ab jetzt immer in der wärmenden Sonne, ziehen wir langsam nach links um uns dem felsigen 
Aufbau des Signalgipfels zu nähern (wir glauben zumindest dass dies der Signalkopf ist).
So ganz sicher sind wir uns aber dann doch nicht wo der Gipfel zu finden ist (ja,ja - auch uns kann das passieren - :-) ) uns so wandern wir Richtung Morgenkogel weiter. Bei einem schönen Platz bei ca. 2.400m machen wir dann Rast und geniessen die extrem fein wärmende Sonne. Der Ausblick von hier ist auch ohne direkt am Signalkopf zu stehen grandios. Retour geht es dann über wechselnd feinen Pulver und hart gepresstem Schnee hinunter zur Profegl Alm. Diese ist nun ebenfalls in der Sonne und daher wird auch hier noch eine kurze Pause gemacht. Der Weg retour zum Auto ist dann noch lang, aber in dieser herrlichen Gegend ebenfalls purer Genuss.