BiAn
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2021

der Sommer kehrt nun auch in höheren Gefilden ein und "malt" herrliche Bilder

12.06.2021 - Franz Senn Hütte

 

Die Franz Senn Hütte öffnet am 14.06.2021. Für uns ein guter Anlass noch vorher diese feine Hütte und die wunderbare Gegend in aller Stille zu besuchen. In aller Stille ist wohl die korrekte Beschreibung, denn offensichtlich herrscht im Tal ein Streit zwischen den Grundbesitzern - denn im Bereich der Stöcklen Alm bei der Brück stehen wir plötzlich  vor einem Fahrverbot - ???. Was ist mit der Oberiß Alm, mit der Franz Senn Hütte ? - Die meisten Gäste werden den langen Zustieg von Seduck sicher nicht auf sich nehmen. Wir fragen beim Hof der Stöcklen Alm nach - der freundliche Herr schüttelt nur den Kopf und sagt wir sollten doch weiter fahren. Das tun wir dann auch und parken bei der Oberiß Alm - 5€ Gebühr - diese bezahlen wir gerne!!! Es ist absolut nichts los - so wie wir erhofft hatten und nun starten wir unsere Wanderung hinauf zur Alpein Alm und von dort weiter zur Franz Senn Hütte. Die Familie Fankhauser ist bereits eifrig mit den Vorbereitungsarbeiten für die Öffnung am 14.06.2021 beschäftigt, dennoch geht sich für Thomas Fankhauser und Senior Hüttenwirt Horst Fankhauser ein nettes Gespräch mit  uns aus - für uns ein unerwartet schönes Erlebnis - vor allem mit Horst Fankhauser - einer Bergsteigerlegende - sich zu unterhalten ist aus unserer Sicht eine Ehre. Retour wandern wir über den nicht gewarteten Wintersteig wieder zum Ausganspunkt. Ein wunderbarer Tag in der erhofften Ruhe - für die Wirtsleute der Oberiß Alm und vor allem für die Familie Fankhauser auf der Franz Senn Hütte hoffen wir, dass sich die Querelen bezüglich der Zufahrt bis zur Oberiß Alm bald legen - viele Jobs hängen davon ab und auch wenn wir Massentourismus verabscheuen - wir in Tirol sind leider größtenteils davon abhängig bzw. haben uns davon abhängig gemacht. 
man muss nicht immer hoch hinauf um sich "über den Wolken" zu fühlen

05.06.2021 - Möslalmkogel

 

Heute besuchen wir seit langem wieder einmal das Unterinntal - genauer wollen wir auf den Hausberg der Wörgler - den Möslalmkogel. Wie der Name bereits andeutet ist der Kogel unweit der gleichnamigen Alm zu "erklimmen" und damit gibt es auch ein feinens Einkehrziel. Vorher müssen wir aber den weiten Weg nach Wörgl hinter uns bringen und nachdem wir nicht bei der Forststrasse von Bruckhäusl starten wollen, sondern direkt von Wörgl im Ortsteil Winkl, fragen wir uns bis zum Ausganspunkt bei einigen Einheimischen "durch". Schließlich finden wir den richtigen Ausgangspunkt aber Parkplatz gibt es hier keinen. Also wird beim Bauern um eine Parkmöglichkeit "angesucht" - die Erlaubnis wird uns auch sofort erteilt - zufälliger Weise gehört dem Hof auch die Möslalm selbst - :-) . Von Winkl geht es gleich in den Wald und schon bald ziemlich steil und fast direkt hinauf zur Alm - ein guter Test für Bini's Fuß und dessen Belastbarkeit. Wir wandern an der gut besuchten Alm vorbei noch ca. 100Hm weiter hinauf zum Kogel. Dieser bietet einen grandiosen Ausblick in Inntal und ist mit seinen 1.100m Seehöhe trotzdem nicht zu unterschätzen - von Wörgl bis hier herauf sind es fast 600 steile Höhenmeter. Am Retourweg wird bei der urigen Möslalm eingekehrt und wir erreichen dann gerade noch rechtzeitig vor dem Regen den Ausgangspunkt in Wörgl/Winkl. Eine feine Wanderung in sehr schönem Gelände - die Anfahrt und Rückreise ist allerdings bei dem nun wieder herrschenden Verkehr etwas mühsam. Dennoch - Bini's Fuß hat alles gut überstanden - :-)

 

es ist wieder soweit - Bini "stürmt" dem Gipfel entgegen, ich schnaufe hinterher - aber das mache ich gerne - :-)

03.06.2021 - Milderaun Alm

 

Wir steigern weiter sehr langsam die Belastung von Bini's Fuß. Daher machen wir uns heute auf zur Milderaun Alm - aber nicht dem Forstweg entlang, sondern dem teilweise ziemlich steilen Steig. Alles verläuft ohne Probleme, im Gegenteil - Bini bringt mich bereits wieder ins Schwitzen - und das freut uns beide!!! Auf der Alm werden wir dann von Christian und seinem Team bestens versorgt und vorbildlich - wie auch auf der Rosskogelhütte erlebt - werden auch hier alle Vorgaben bezüglich Covid-19 perfekt umgesetzt - wir haben aber von Chritian auch nichts anderes erwartet. Retour geht es dann gemütlich über den Forstweg, und irgendwie kommt langsam wieder ein Gefühl von "normalem Leben" auf - :-) - hoffen wir dass es so bleibt!!

symbolisch für die vergangenen Monate - Bini hat viele Hürden bewältigen müssen - aber wie auch diese hier alle bravourös gemeistert!!

30.05.2021 - Meissner Haus

 

Wir wollen die Belastung für Bini's Ferse und Achillessehne langsam und vorsichtig erhöhen. Daher geht es heute in einer feinen Wanderung zum Meissner Haus, jedoch mit immerhin über 500Hm! Wir starten wie üblich oberhalb von Tarzens und wandern vorbei am Kehrerhof hinauf zum Almenweg 1600. Diesem schönen Steig folgen wir dann weit hinein ins Viggartal bis zum Meissner Haus. Nach einer feinen Einkehr bei welcher wir perfekt von der Jungwirtin (ca. 6Jahre alt - :-) ) versorgt werden, geht es demselben Weg wieder retour. Die Highlights der Wanderung: die Stille im Tal, die traumhaft schöne Gegend, die freundliche Jungwirtin - :-)  und vor allem hat Bini's Fuss alles gut überstanden!

Burg Sprechenstein ist nur ein "Highlight" auf dieser kurzen aber sehr schönen Rundwanderung nahe Sterzing

29.05.2021 - Trenser Höhenweg

 

Wieder ist viel Zeit seit dem letzten Eintrag auf unserer Webseite vergangen - viel Zeit in der auch sehr viel passiert ist. Bini kämpft sich nach der zweiten Operation hervorragend zurück ins Wander- und Sportleben, und das Corona Virus scheint den Frühling nicht zu mögen - die Zahlen sinken und es gibt immer weiterreichendere Öffnungsschritte. Ein Grund für uns ENDLICH wieder über den Brenner zu fahren und im schönen Südtirol eine gemäßigte Wanderung zu machen. In Begleitung von unzähligen Deutschen - deren Ziel wohl der Gardasee oder das Meer ist - überqueren wir den Brenner und fahren nach Sterzing. Von hier geht es noch ein paar Kilometer der Staatsstrasse entlang nach Maria Trens, wir parken am großen Parkplatz bei der Wallfahrtskirche. Hier startet auch unser Rundweg, erst kurz Richtung Norden durch's Dorf wo wir bald den Wald erreichen. In leichter Steigung folgen wir einem wunderschön angelegten Steig zur Burg Sprechenstein. Die Einkehr bei der Burgschenke ist sehr empfehlenswert - extrem freundliche Bewirtung und grandiose Köstlichkeiten warten auf einen!! Weiter geht es steil über einige Serpentinen hinunter ins Tal und dort folgen wir dem Pilgerweg retour nach Trens. Eine kurze, wenig anstrengende Rundwanderung - aber in einer wunderbaren Gegend (bis auf den Autoahnlärm) und derzeit genau das Richtige für Bini's weitere Genesung!

kaum jemand kennt denn Ort wo dieser Eingang zu finden ist, wahrscheinlich auch sehr wenige von uns dessen unrühmliche Geschichte welche dahinter steht

17.04.2021 - Burgstall Auenstein - Auerklamm - Ambergstollen

 

Bini ist nicht sehr "mobil" und deshalb konzentrieren wir uns auf unbekannte und fast vergessen Relikte in Tirol auch wenn es teilweise keine rühmlichen Zeitzeugen sind. So führt uns unser Ausflug heute nach Ötzerau um dort die beeindruckende Auerklamm zu besuchen und dieser vorgelagert die Fragmente von Burg Auenstein und eine schöne Kapelle. Das war der "schöne" Teil, weiter geht es mit dem Auto hinauf zum Weiler Schlatt. Wir besuchen hier die sehr spärlichen Reste eines Kriegsgefangenenlagers im 2. Weltkrieg. Diese hauptsächlich russischen Gefangene mussten für das Stuibenbachkraftwerkprojekt einen Tunnel (den Ambergstollen) vom Nedertal nach Haiming graben. Viel ist nicht mehr übrig von dieser unrühmlichen Geschichte, und irgendwie bekommt man den Eindruck das ist auch so gewollt. Hier, wo viele Menschen unfreiwillig Leben und arbeiten mussten findet man heute einen wunderbaren Kinderspielplatz, eine Waldschenke der Feuerwehr, aber keinen Hinweis auf die traurige Geschichte dieses Ortes - schämen wir uns alle!! Wir besuchen auch noch den Eingang zum Ambergstollen - dieser ist nicht leicht zu finden - wer sich dafür interessiert - hier die Koordinaten:

 

Nord: 47° 13.185
Ost:  10° 53.540

 

Von Schlatt fahren wir dazu Richtung Ochsengarten um bei einer Ausweiche zu parken. Dann müssen wir ca. 100m der Strasse entlang zurück Richtung Westen und gelangen somit zu einem unbeschilderten aber deutlich erkennbaren Steig der steil hinunter zum Nederbach führt. Nach ca. 20m stehen wir dann vor dem gut verborgenen aber beeindruckenden Stolleneingang. Allesamt eine sehr interessante geschichtliche Unternehmung, und wenn Bini wieder fitter ist dann wandern wir auch zum Haiminger Stollenportal.

unscheinbares Fiechter Köpfl - es ist jedoch der Weg dorthin beeindruckend schön und vor allem sehr still

11.04.2021 - Fiechter Köpfl Runde

 

Die Idee zur heutigen Wanderrunde kam beim Besuch der St. Moritzenkapelle in Telfs. Eine "Gratüberschreitung" von Telfs nach Locherboden über das Fiechter Köpfl sollte doch schön und machbar sein. Nachdem Bini weiter den Fuß schonen muss fahre ich alleine zum Parkplatz der Kapelle von St. Moritzen. Der Parkplatz zur Kapelle ist nicht 
ganz einfach zu finden, am besten man wählt beim Kreisverkehr nach dem Tunnel die 4. Ausfahrt und fährt dann aufwärts immer Richtung Westen bis man das Ende der Strasse und damit auch den Parkplatz erreicht hat. Von hier wandere ich kurz dem  Besinnungsweg entlang bis zu einer Kreuzung wo ein Hinweisschild weiter zum Fiechter Köpfl weist. Ab nun wird die Wanderung einfach nur traumhaft schön. Über einen herrlichen Forstweg/Weg/Steig geht es absolut einsam und ruhig durch einen Föhrenwald. In leichetem auf und ab macht das Wandern so richtig Spass. Nahe dem Fiechter Köpfl und am Köpfl selbst gibt es dann prächtige Inntalblicke obendrauf! Ab dem Fiechter Köpfl führt der Weg dann abwärts, vorbei am schönen Plateaublick mit Übersicht über das Mieminger Plateau, hinunter nach Untermieming. Ab hier ist man nicht mehr alleine, Locherboden und das Mieminger Plateau lassen grüssen. Der Weiterweg zu Locherboden ist mit den einzelnen Stationen des Besinnungsweges kurzweilig, Locherboden sehr schön aber wie fast immer sehr gut besucht. Also starte ich den Rückweg über Zein, vorbei am See und treffe in Untermieming wieder auf den Besinnungsweg. Diesem folge ich nach Telfs retour, natürlich wird vorher noch ordentlich gejausnet. Ich bin mir nicht ganz sicher ob die Runde Sinn macht, denn der Besinnungsweg (man möge es mir verzeihen) ist (für mich) nicht gerade sehr beeindruckend. ich hatte mir davon mehr erwartet und vor allem sind hier sehr viele 
Menschen am Weg. Die Gratüberquerung über das Fiechter Köpfl allerdings ist grandios schön und beim nächsten mal werden Bini (hoffentlich kann Sie bald wieder wandern) und ich es so machen wie ein Paar aus Hall welches ich am Plateaublick getroffen habe. Sie sind mit dem Zug nach Stams gefahren, dort über die Brücke hinauf nach Locherboden und über das Fiechter Köpfl Weiternach Telfs. Von Telfs mit dem Zug retour - klingt 
verlockend!
unerwartet schönes Platzl - beim Kreuz der Silzer Schützenkompanie

09.04.2021 - Grünberg Runde

 

Geplant wurde diese Tour noch von Bini und mir zusammen, doch durch Ihre neuerliche Beeinträchtigung am Fuß kann Sie heute leider nicht mit wandern. Also fahre ich allein nach Silz, um bei der Kirche von Osten kommend rechts abzubiegen. Nun geht es durch das Dorf immer nach Norden bis man über eine schmale Brücke den Inn überquert und somit zum Recyclinghof (vermute ich) kommt. Jetzt noch an diesem im Rechtsbogen vorbei und über eine weitere Brücke die Autobahn überquerend zum Parkplatz. Hier findet sich auch schon der Wegweiser zu meinem ersten Ziel - dem Zwischensimmering.
Über einen schön angelegten und gut markierten Steig geht es steil aufwärts und natürlich ist Trittsicherheit gefragt - ausrutschen ist in vielen Bereichen nicht ratsam. Nur einmal (noch im unteren Teil) komme ich zu einer Abzweitung wo nicht eindeutig erkennbar ist wie der Steig weiterführt bzw. welcher der "möglichen" der richtige ist. Es ist der nach 
Osten führende und ab jetzt geht es schweißtreibend weiter nach oben. Alles ist herrlich trocken und extrem warm, das war auch das Ziel und ein Grund die Tour heute zu unternehmen. Den Tallärm durch Autobahn und Zugtrasse muss man in Kauf nehmen,
aber den haben auch die armen Gemsen, welche hier unzählig umherkraxeln, zu ertragen. Weiter oben gelange ich zum Kreuz der Schützenkompanie Silz, wirklich ein Traumplatz - da muss einfach gerastet und der Ausblick genossen werden. Der Steig führt nun durch einen lichten Wald Richtung Nordwesten und bald erreiche ich einen Forstweg welchen ich überquere und den letzten Anstieg weglos weiter Richtung Nordwesten aufsteige. Hier treffe ich (glücklicherweise punktgenau) auf den Hallersteig. Man könnte auch dem Forstweg folgen und würde so ebenfalls zum Grünberg gelangen. Ich folge nun dem Steig hinauf zum Grünberg mit seiner in die Jahre gekommenen Aussichtsplatform. Auf einer Bank darunter wird gerastet, gejausnet und die Sonne genossen. Retour folge ich dem Hallersteig Richtung Osten (leider am Grünberg nicht beschildert - man findet ihn aber gut markiert zwischen Aussichtsplatform und dem alten Lifthäuschen). In endlosen weitläufigen Serpentinen führt der Steig hinunter ins Tal. Bei der dritten Forststrasse weit unten im Tal folge ich dieser Richtung Südosten und gelange damit nach Mötz. Den Rückweg entlang des Inn's kann ich mir sparen da ich zufällig auf Freund Peter treffe,
welcher mich zum Ausgangspunkt zurück bringt. Die Runde und der Tag war unglaublich schön - perfekt war er nicht, denn ohne Bini ist eine Wanderung immer nur halb so schön.
Bini lässt sich auch durch diesen Rückschlag nicht unterkriegen - der Weg "zurück" ist bereits angetreten

20.03.2021bis???? - Regeneration Bi #2

 

Die neuerliche Operation ist gut verlaufen und Bini kann mit Ihrem "Mondschuh" schon kleine Runden auf Krücken drehen. Und so beginnt ein neuerlicher Anlauf in Richtung "Normalität", auch wenn wir beide wissen, das diesmal die Regeneration noch länger dauern wird. Aber wir hoffen auch jetzt wieder das Beste und lassen uns die Freude in der Natur zu sein und unser schönes Tirol zu entdecken nicht nehmen - davon hier ein paar Eindrücke!
es wird wohl einige Monate dauern bis wir wieder solche Unternehmungen durchführen können - trotzdem kann Bini immer noch lachen - und das ist auch wichtig!

07.03.2021 - Kartnall Höfe Runde

 

Ein letzter Versuch und Test bezüglich Bini's Mobilität! Diese eigentlich wunderschöne Wanderung von Neustift zu den Karnall Höfen und etwas weiter hinauf nach Farchant gibt uns (Bini) neue Erkenntnisse über den Zustand der Genesung. Und diese sehen alles andere als GUT aus. Wir genießen zwar die Wanderung, dennoch erkennen wir das Damoklesschwert über uns - ein neuerlicher Lockdown ist unausweichlich - und dieser Ausnahmsweise einmal nicht wegen Corona!! - Es heisst ab nächster Woche - "Zurück zum Start".
wo immer es geht sind wir auf der Suche nach dem Frühling - heute konnten wir ihn für kurze Zeit fühlen

06.03.2021 - Karröster Höhenweg

 

Bini hat schon wieder eine wunderbare und für uns neue Route entdeckt. Wir bewandern den Karröster Höhenweg mit Start in Karres. Vom Parkplatz des Klettersteigs wandern wir erst der Strasse folgend und dann dem Forstweg weiter hinauf zur Panoramaaussicht.
Weiter geht es dem Fostweg entlang Richtung Karrer Alm. Bei einer Abzweigung erreichen wir den Höhenweg. Dieser lässt sich bis auf wenige Meter wunderbar begehen (ein kurzer Teil scheint bald abzubrechen) und führt uns hoch über beide Dörfer (Karres und Karrösten) durch einen herrlichen Wald mit traumhaften Blick ins Pitztal. Angekommen in Karrösten besuchen wir die dortige Kirche und wandern über die herrlichen Wiesen retour nach Karres. Leider spielt der Fuß von Bini nicht mehr ganz mit und es zeigen sich Anzeichen einer Verschlechterung. Wir hoffen immer noch das Beste - aber bereiten uns auch auf Schlimmeres vor.
allein das schöne Kirchlein am Birkenberg ist schon einen Ausflug wert

28.02.2021 - Kochental Runde

 

Jedesmal wenn wir von Telfs Richtung Buchen/Mösern die Kehre im Ortsteil Sagl erreichen und dabei die "schiachen" Kräne und das ebenso hässliche Werk sehen, frage ich mich ob denn das Tal genauso schiach ist? Die Frage stellt sich nun nicht mehr, denn ab jetzt weis ich erstens den Namen des Tales - Kochental, und zweitens ist es alles andere als "schiach", es ist rauh aber eigentlich sehr beeindruckend und schön. Aufgrund von Bini's weiterhin bestehenden "Einschränkungen" suchen wir nach relativ kurzen Touren und stoßen dabei auf eben solche "geheime" Schätze. Der Start unserer Wanderung beginnt nicht am Eingang zum Kochental, sondern in Telfs/Birkenberg, genauer am Parkplatz bei 
den Tennisplätzen. Von hier geht es vorerst zur wunderschön gelegenen Birkenberg Kirche mit herrlichen Ausblick auf Telfs und das Inntal. Der Weg führt über eine Forststrasse sanft hinein hoch über dem Kocheltal. Am Ende führt ein Steig unterhalb der "drohenden" und mächtigen Hohen Munde bis zum Ende des Tales, wo wir auch dessen Talgrund erstmalig erreichen. Östlich führt uns ein (derzeit noch vereistes) Steiglein 
hinauf zur Ropfner Stube unterhalb der Buchener Höhe. Hier nehmen wir das Take Away Angebot gerne in Anspruch und lassen es uns in den Liegen auf  der Terrasse bei Kaffee und Weizen wieder einmal so richtig gut gehen. Retour folgen wir dann dem Steig ins Kochental wie beim Anstieg, zum Ausgangspunkt gelangen wir indem wir am Talgrund der Forststrasse dem Tal entlang hinauswandern ehe es kurz vor besagtem "schaichen Kränen und Werk" rechts über einen Steig ca. 50Hm aufwärts geht und wir damit wieder zur Birkenberg Kirche und weiter zum Ausganspunkt der Tour gelangen. Es bleiben herrliche Eindrücke der Tour im Kopf und die Erkenntnis das es noch unzählige Bereiche in nächster Nähe gibt, welche entdeckt werden wollen!
alter Hof im herrlich stillen Ruetztal

27.02.2021 - Telfer Runde

 

Wer von Euch kennt den Vogelpark in Telfes bzw. war jemals dort? Wir jedenfalls noch nicht und schon lange haben wir die Absicht dieses Pflegeheim für Vögel einmal zu besuchen. Wir wissen natürlich dass erst später im Frühjahr "geöffnet" wird, dennoch hat uns die Lage dieser lobenswwerten Einrichtung interessiert und gleichzeitig lässt sich das auch mit einer herrlichen Rundwanderung über die Telfer Wiesen und retour über das Ruetztal verbinden. Allesamt eine Wanderung wie es derzeit für Bini's Fuß passt!
wir betreiben derzeit Genusswandern bei sommerlichen Temperaturen - :-)

21.02.2021 - Leiblfing - Leithen - Raststätte Zirlerberg Runde

 

Die Beschreibung der Route in der Überschrift mag nicht sonderlich beeindrucken, dennoch ist diese Wanderung sehr empfehlenswert. Wir starten direkt bei der Kirche in Leiblfing (besser wäre es allerdings am östlichen Ortsrand zu beginnen - hier gibt es einige wenige Parkplätze) und folgen dem Wegweiser nach Reith/Leithen. Einem Forstweg 
entlang geht es relativ flach durch einen schönen Wald, vorbei an einem Wasserschloß. Nach einer Kreuzung folgt dann ein steiler aber kurzer Anstieg hinauf Richtung Leithen. Das Hochplataeu ist bald erreicht und wir wandern noch aus dem Wald auf die schönen weiten Felder unterhalb vom Ort, um hier auf einer Bank die Sonne zu genießen. Nach einer Weile wandern wir retour zum Wald und dort dem Forstweg entlang ca. 100m bis zur Abzweigung mit Hinweis auf die Raststätte Zirlerberg. Über einen schönen, teilweise etwas schmalen Steig queren wir das steile felsdurchsetzte Gelände bis wir die Kehre beim Zirlerberg erreichen. Durch die Ausrichtung ist es ungemein warm und überraschend schön in dieser vermeindlich abweisenden Gegend. Von der Raststätte folgen wir dann einem Steig Richtung Westen hinunter nach Eigenhofen. Weiter geht es meist am Waldrand entlang über einen herrlichen Wanderweg nach Dirschenbach und zurück nach Leiblfing. Bini's Fuß hat die Wanderung ebenfalls genossen, doch so ganz will er sich noch nicht zu "Größerem" überreden lassen.
endlich gibt's wieder einmal ein gemeinsames "Gipfelfoto"

20.02.2021 - Sellrainer Wetterkreuz

 

Heute kommen nach langem erstmals wieder die Schneeschuhe zum Einsatz. Wir wollen von St. Quirin hinauf zum Sellrainer Wetterkreuz, falls es der Zustand von Bini's Fuß zulässt. Ein Steig führt uns durch den Wald hinauf zu den freien Almflächen wo wir auf den "Sellrainer Hubert" treffen - :-). Seinen richtigen Namen kennen wir nicht, aber wie der Hubert auf der Sonnbergalm ist auch hier immer wieder ein ruhe suchender Einheimischer anzutreffen mit dem es sich fein plaudern lässt. Nach einer feinen Rast in der Sonne wandern wir noch die wenigen Höhenmeter weiter hinauf zum Wetterkreuz. Retour geht es dann entlang dem Aufstiegsweg und Bini merkt, das diese Unternehmungen für den Fuß noch fasst zuviel "des Guten" sind. Somit war dies die erste und zugleich letzte Schneeschuhtour für Winter 2020/2021. Ab jetzt suchen wir wieder schneefreies Gelände!
selbst ohne Schneeschuhe lässt es sich auf die Sonnbergalm gut wandern - Danke an die Skitourengeher!!

14.02.2021 - Sonnbergalm

 

Für Bini's derzeitige Möglichkeiten bietet sich die Sonnbergalm geradzu an - vor allem auch bei diesem herrlichen Wetter. Wir Parken oberhalb von St. Sigmund und wandern dem Forstweg entlang hinauf zur Alm. Am Weg liegt einiges an Schnee aber dieser ist fest und so kommen wir auch ohne Schneeschuhe gut weiter. Dennoch bleibt Bini über -vorsichtig um ja keinen Rückschlag zu erleiden oder den Fuß unnötig zu stressen. Oben auf der Alm treffen wir dann (wie erhofft) auf Hubert - den Wirt der Alm. Nach einem ausgiebigen Plausch in der feinen Sonne geht es dann denselben Weg retour zum Auto. Wer wenig Zeit hat, oder nur eine kurze Wanderung machen möchte, ist mit der Sonnbergalm bestens beraten - Sonne wird bei schönem Wetter hier garantiert und für Getränke ist im Kühlschrank neben dem Stall ebenfalls immer gesorgt.

ob im Sommer oder im Winter - wir sind immer sehr gerne in diesem ruhigen Tal mit seinen schroffen Bergen

30.01.2021 - Pinnistal

 

Der erste Test für Bini's Fuß im "alpinen" Gelände führt uns heute in das schöne Pinnistal (für uns ist es Bini's Tal). Von Neustift Neder wandern wir entlang der bestens präparierten Rodelbahn entlang hinauf zur Issenanger Alm und noch ein Stück weiter taleinwärts Richtung Pinnis Alm. Bini ist mit Spikes ausgestattet und kann damit die Wanderung auf rutschigem Untergrund bestens "überstehen" - das gibt Mut und Zuversicht für die weitere Zukunft!

es geht wieder aufwärts - langsam aber doch - wir glauben an ein schönes Jahr 2021 und wünschen Euch allen natürlich dasselbe - :-)

01.01bis24.01.2021 - Regeneration Bi

 

Bini ist am Weg zu "alter" Form - doch das dauert. Vorsichtig aber stetig erweitert Sie ihren "Wanderradius" in nächster Umgebung und eigentlich sieht alles "nach Plan" aus. Ich habe hier ein paar Bilder von unseren Miniwanderungen zusammen gestellt. Die Wanderung vom Parkplatz bei Locherboden zum See in Mieming ist im Winter herrlich und jedem zu empfehlen.