BiAn
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2021

am Morgenköpfl - nicht nur wir lieben diesen Gipfel , es gibt einige welche die Ruhe hier heroben schätzen

07.08.2021 - Morgenköpfl

 

Es ist und bleibt einer unserer "Lieblingsgipfelziele" - das Morgenköpfl. Denn hier oben bekommt man immer was man sich erwartet. Den Gipfel hat man für sich allein und damit ist es auch sehr ruhig. Die Aussicht von diesem "unscheinbaren" Platzl ist grandios und kann mit vielen "berühmteren" Gipfel locker mithalten. Für den Aufstieg haben wir uns diesmal einen alten Steig ausgesucht, welcher nicht mehr markiert ist und daher etwas schwer zu finden. Vom Parkplatz Hinterlarcher geht es kurz ein Stück der Strasse Richtung Westen und dann rechts einem Waldweg entlang aufwärts. Bald treffen wir auf den ersten Forstweg, diesem folgen wir nach Norden (ein wenig abwärts) bis zu einer Wegkreuzung und bei dieser sollte der Steig beginnen. Erkennbar ist leider nicht wirklich viel, dennoch folgen wir einem vermeindlichen Steig hinein in den Wald. Ob es anfangs der "richtige" Steig war wissen wir nicht, aber weiter oben folgen wir dann einer Spur die sichtlich schon befahren und begangen wurde. Zielgenau führt uns der Steig zur letzten Forststrasse mit Hinweisschild "Morgenköpfl". Die letzten Meter im Aufstieg sind wie immer herrlich, es geht durch einen wunderschönen Zirbenwald. Heute begrüßt uns oberhalb der Baumgrenze ein hier ebenfalls häufig anzutreffender "Bewohner" - der Föhnsturm - :-)  und so erreichen wir "im Sturm" den Gipfel. Trotzdem ist es herrlich wieder einmal hier heroben zu sein und wir genießen die Zeit und die Aussicht. Weglos wandern wir dann Richtung Norden, über feines mit vielen Flechten bedecktes Gelände, hinunter bis zu einem unscheinbaren und unmarkierten Steig (nicht schon wieder - :-) ). 
Diesem folgen wir Richtung Osten bis wir auf den gut markierten Steig der "Tälerüberschreitung" treffen. Von hier sind es dann nur mehr wenige Minuten bis zur Profeglalm. Bei dieser wird eingekehrt und nach einer köstlichen Jause geht es bequem dem Forstweg entlang retour zum Ausgangspunkt.
Bini wartet bereits kurz vor dem Angersee auf Wolfgang und mich - kein Wunder - so jung sind wir auch nicht mehr - :-)

24.07.2021 - Angersee Runde

 

Unsere heutige Wanderung führt uns zum Angersee oberhalb der Peter Anich Hütte. Um uns den langen und langweiligen Zustieg zur Hütte etwas zu verkürzen haben wir auf der Homepage der Gemeinde Rietz um eine Fahrgenehmigung bis zur Grünen Bank angesucht und auch erhalten. Von der Grünen Bank aus sind es nur mehr ca. 400Hm bis zur Hütte und so bleibt auch noch Energie und Zeit für die restlichen Höhenmeter zum See und sogar etwas weiter hinauf! Mit von der Partie ist heute unser Freund Wolfgang und damit wird die Rundwanderung natürlich von vornherein zu etwas besonderem. Vorerst wandern wir an der Hütte vorbei über einen feinen Steig hinauf zum schönen Angersee. Dort wird gerastet ehe es dann noch weiter aufwärts geht (ca. 100Hm) auf eine prächtige Hochebene (den Namen (wie die Einheimischen dazu sagen) habe ich leider vergessen).
Hier überrascht uns dann der Anblick einer Yoga Gruppe und auch der traumhafte Aus- und Tiefblick ins Inntal. Retour wandern wir über den Rauhen Kopf hinunter zur Peter Anich Hütte. Nach einer feinen Einkehr geht es dann zur Grünen Bank und von dort mit dem Auto bequem ins Tal. Eine wunderschöne Rundwanderung in einer wenig frequentierten Gegend und mit einem guten Freund mit dem man sehr viel Spass haben kann - was soll/kann man von so einem Tag mehr erwarten?
ein herrliches Ziel für eine kurze Tour in (meist) einsamer Landschaft und zurecht Naturdenkmal!!

17.07.2021 - Lorenzischarte - Schrüttenseen

 

Im Süden sollte das Wetter heute etwas besser sein als bei uns im Norden, also machen wir uns auf Richtung Brixen. In Vahrn wird fein gefrühstückt, danach geht es weit hinein ins Schalderer Tal bis zum Parkplatz Steinwend. Von hier starten wir Richtung Lorenzi Scharte. Bei (noch) schönem Wetter geht es in feiner Steigung los bis zur Abzweigung Schrotthorn-Lorenzischarte. Ab hier wird der Steig steiler und führt uns hinauf zur Kuhalm. Diese macht heute Ihrem Namen alle Ehre und wir wandern an den vielen Kühen vorbei in jetzt wieder angenehmer Steigung der Lorenzischarte entgegen. Am Himmel sind die Wolken immer dichter geworden und nördlich von uns schon ziemlich schwarz, auch Regen ist schon zu erkennen. Also entscheiden wir an der Abzweigung zu den Schrüttenseen uns die letzten 100Hm bis zur Scharte zu sparen und folgen dem schönen Steig hinunter zu den herrlichen Schrüttenseen (ein gößerer und ein kleiner See). Hier treffen wir auf eine große Gruppe - alles Mitglieder eines örtlichen Fotoclubs. Diese faszinieret besonders der gelbe Blütenstaub welcher sich an einigen Stellen im Wasser sammelt und richtige Kunstwerke formt, ähnlich einem abstrakten Ölgemälde. Die Geduld mit welcher sich diese Leute auf jedes Foto konzentrieren ist bewundernswert - ich habe sie nicht - :-) . Bald geht es für uns wieder hinunter zum Ausgangspunkt, diesmal entlang des eigentlichen Schrüttenseensteig. Somit wird die Wanderung eine schöne Rundtour in herrlich stiller Landschaft, nur das Wetter wollte heute nicht wirklich mitspielen.
nach vielen Jahren ein Besuch bei Bini's Sommerdomizil in Ihrer Kindheit

15.07.2021 - Wurzer Alm

 

Während ihrer Kindheit durfte Bini viele Sommer auf einer kleinen Hütte in der Nähe der Wurzer Alm oberhalb von Hafling verbringen. Wir wollen heute diesen Platz mit den vielen schönen Erinnerungen besuchen und wandern dann weiter hinauf zur Wurzer Alm.
Von hier wäre es noch ein "Katzensprung" weiter zur Vöraner Alm und schlußendlich zu den Stoanernen Mandln - doch heute belassen wir es bei der ersten Alm. Natürlich ist es im Bereich von Meran nicht mehr so einsam wie in den Belluneser Dolomiten, dennoch ist es auch hier sehr schön und fein zu wandern. Nach der Einkehr auf der urigen Wurzer Alm geht es wieder retour nach Hafling und Bini ist glücklich endlich wieder einmal diesen für Sie prägenden Ort besucht zu haben.
Abschiedsfoto von der Casa nei Boschi mit Denise und Max - leider ohne Hündin Masha - die war zu aufgeregt

12.07.2021 - Valdobbiadene - Lago Santa Croce

 

Im Urlaub vergeht die Zeit leider noch schneller als sonst und daher bricht bereits der letzte Tag im schönen Valbelluna an. Wir besuchen heute die Valdobbiadene, eine traumhaft schöne Weingegend und bekannt für seinen Prosecco. Auch Bini's Lieblingsprosecco - Valdo - kommt von hier und so besuchen wir die Reben und das Weingut - :-). Nach einem Bummel in der belebten Stadt geht es vorbei an den vielen Weinhügeln nach Follina zu der beeindruckenden Abbazia St. Maria di Follina. Es folgt ein Besuch beim großen Lago St. Croce von welchem aus man die 3 Zinnen sehen kann, auch wenn Max uns das nicht glauben wollte - :-). Am Rückweg zur Casa nei Boschi folgt noch ein Abstecher zur Brent de L'Art - einer beeindruckenden Schlucht. In der Casa nei Boschi haben Denise und Max bereits das Abendessen vorbereitet und wir feiern gemeinsam unseren schönen Urlaub und die feine Zeit. In dieser herrlichen Sommernacht sitzen wir lange draußen und erzählen uns gegenseitig Erlebnisse und träumen von der Zukunft. Sogar ich (Andi) bringe dann zumindest einen italienischen Satz in die Unterhaltung mit ein - :-). Dieser ist zwar komplett falsch, aber Denise und Max sind außer sich vor Freude - :-). Am nächsten Tag heißt es dann wirklich Abschied nehmen von diesem einzigartig schönen Ort und diesen netten Menschen, aber Gott sei Dank liegt Belluno von Tirol aus leicht erreichbar und wir haben jederzeit die Möglichkeit hier wieder eine feine Zeit verbringen zu können, vielleicht auch einmal im Winter - wer weis? Bleibt nur noch eines - DANKE sagen:
Grazie Denise e Max per la vostre ospitalità - era fantastico!!!
wer Stille Einsamkeit und herrliche Flora sucht, der wird im Val Salatis fündig - ein Traumtal!

11.07.2021 - Val Salatis - Rifugio Semenza

 

Auf Empfehlung von Max und Denise besuchen wir heute das Val Salatis - laut Ihnen eines der schönsten und ruhigsten Täler in der näheren Umgebung. Max hat uns eine seiner extrem genauen Tourenkarten gezeichnet (scusa Max - :-) ) und so wird schon die Anreise zur Casera Pal eine kleine Herausforderung. Wir haben es aber dann doch gefunden und starten von dort gleich zu unserer Tour. Vorerst geht es relativ steil über einen Steig hinauf zum Eingang des Val Salatis. Ab diesem Punkt folgen wir dann der Forststrasse hinein in die Stille!! Max und Denise haben nicht zuviel versprochen - das Tal ist unglaublich schön. Wir wandern weit Richtung Osten ohne dabei viele Höhenmeter zu machen, bis zur Casera de le Stele. Hier endet der Forstweg und ein Steig führt hinein in einen schönen Wald. Es geht wieder steiler aufwärts und der Wald verwandelt sich bald zum Urwald, jeder Meter bringt neue Überraschungen und Schönheiten zu Tage - einfach ein Traum hier wandern zu dürfen. Wir erreichen das Ende des Val Salatis und auch die Flora endet damit abrupt. Ab nun wandern wir im steinigen und immer noch von Schnee bedeckten Valle Sperlonga hinauf zur Forcella Laste - die Gegensätze dieser 2 Täler könnten nicht größer sein! Von der Forcella Laste sind es wenige Meter auf der Südseite hinunter bis zum Rifugio Semenza. Allerdings ist von der Südseite der Zustieg zum Rifugio bei weitem kürzer und so herrscht hier einiges an Trubel. Also freuen wir uns schon wieder riesig auf die Stille und Einsamkeit im Val Salatis durch welches wir wieder zurück zur Casera Pal wandern. Nach einer feinen Einkehr bei der Casera geht es retour zur Casa nei Boschi wo wir mit Max die Details auf seiner Kartenzeichnung besprechen - Peter Anich wird Max keiner mehr :-) .
Nachmittagserhohlung mit tollen Ausblick - das wird für die nächsten Tage zum Ritual auf der casa nei Boschi

10.07.2021 - Belluno - Lago Mis - Val Brenton

 

Nach der ausgiebigen Wanderung zum Rifugio Boz am gestrigen Tag folgt heute ein "Erholungstag". Wir besuchen das schöne Belluno und danach machen wir einen Ausflug zum nahe gelegenen Lago Mis. Belluno liegt auf einer Anhöhe (daher kommt laut Wikipedia auch der Name aus dem keltischen) und wird vom Fluss Ardo und vom Piave an dessen Talsole "begrenzt". Wir parken beim riesigen Stadtparkplatz und fahren über 4 lange und steile Rolltreppen bequem ca. 100Hm hinauf zur Stadt. Die Altstadt ist mit vielen Märkten sehr belebt und die historischen Gebäude und ehemaligen Stadttore sind sehenswert. Nach diesem kulturellen Teil fahren wir weiter zum Lago Mis, doch nicht der See ist unser Hauptziel sondern ein kleines Seitental am hinteren Ende des See möchten wir besuchen - das Val Brenton. Dort finden man die "Cadini del Brenton" - unzählige kleine Wasserbecken in sattem grün, welche vom Bach ausgewaschen wurden und einfach zum baden einladen, was allerdings offiziell verboten ist! Auch wir finden einen freien Tümpel und plantschen darin im feinen Wasser - :-). Nach einer Einkehr am nahe gelegenen Albergo Soffia und dem Besuch der angrenzenden "Cascata Soffia"  geht es retour zur Casa nei Boschi - wieder vollgepackt mit wunderschönen und neuen Eindrücken und viel Vorfreude auf einen neuerlich feinen Abend.
 
La Casa nei Boschi - ein Juwel der Gastfreundlickeit in der Valbelluna bzw. in den Belluneser Dolomiten

09.07.2021 - Val Canzoi - Rifugio Boz

 

Wir tauschen das Meer und die Lagune mit - wie könnte es anders sein :-) - den Bergen. Unser Stützpunkt für die restlichen Urlaubstage wird die "Casa nei Boschi" im Valbelluna oberhalb von Lentiai - zwischen Feltre und Belluno gelegen. Der alte Bauernhof wurde von den Besitzern Denise und Max liebevoll in Schuß gebracht und die 3 Gästezimmer haben dadurch 4 Sterne Niveau. Da wir gerade beim Niveau sind - das Frühstück und Abendessen sind über 4 Sterne Niveau anzusiedeln, sämtliche Zutaten sind vom Hof oder von der Umgebung und Denise zaubert jeden Abend typisch bellunesische/italienische Köstlichkeiten an denen sich jeder Sternekoch die Finger verbrennen könnte! Doch wir sind nicht nur zum Essen da - :-). So geht es am nächsten Tag ins Val Canzoi und dort dem feinen Steig entlang hinauf zur Casera Alvis. Von dort wandern wir weiter - ziemlich 
steil, wobei der Weg durch viele Serpentinen flach bleibt - hinauf zum Passo Alvis. Von dort müssen wir ca. 200Hm absteigen um das Rifugio Boz zu erreichen. Hier dürfen wir uns stärken um wieder Kraft für das eigentliche Ziel zu bekommen - die Grenzsteine zwischen dem Königreich Venetien und dem Habsburger Reich aus dem Jahre 1845. Nach anfänglichen Fehlversuchen finden wir den etwas "versteckten" Weg zum Pass de Mura und am Pass selbst dann auch die historischen Steine. Die Freude ist groß, auch wenn wir an die vielen Schicksale denken müssen die hier ihren Lauf nahmen. Gott sei Dank ist das heute nicht mehr so und es gibt in Europa nur mehr Feinde wie Covid-19 gegen welchen sich alle Europäer gemeinsam stellen. Glücklich und zufrieden folgen wir dem Aufstiegsweg retour zum Auto. Die Vorfreude auf die Casa nei Boschi wächst auch schon wieder bei jedem Schritt ins Tal - :-)
 
gesucht - gefunden! - ein wunderbarer Erholungsort zum relaxen und entspannen - Union Lido - Cavallino

05bis07.07.2021 - Cavallino - Treporti - Alt Jesolo

 

Neben Wanderungen und Bergtouren oder Radtouren lieben wir auch andere Unternehmungen und Gegenden - das wissen aber viele von Euch bereits. Deshalb sollen auf unserer Webseite auch andere Beiträge Platz haben - auch welche die mit den Alpen so gar nichts zu tun haben - :-) . Unseren Urlaub beginnen wir in einem Domizil welches wir unserem Vater/"Schwiegervater" Dieter zu verdanken haben, und heuer ist es mehr denn je ein wertvoller Ankerpunkt um sich stressfrei erholen zu können und dem Arbeitsleben so langsam entkommen zu können. In unserem Luxuscamping Bereich gelingt dieses Vorhaben perfekt und die Radlfahrt in die nahe Lagune ist wie erhofft ein wahres / tierisches Highlight. Der Urlaub beginnt wie erhofft - entspannt und stressfrei - bei prächtigem Sommerwetter und inmitten italienischem Flair - Dank Dieter!
am Weg zum Schellenberg - immer wieder beeindruckend wie schön unser "kleines" Landl Tirol doch ist

26.06.2021 - Schellenberg

 

Diese Rundwanderung garantiert Stille und ein herrlich einsames Naturerlebnis. In Verbindung mit einer Einkehr auf der Almind Alm dazu noch einen genußvollen Abschluß - :-). Wir parken beim Gasthof Bergheim - diese hat leider nicht (oder wieder einmal - nicht mehr) geöffnet. Wir folgen dem Fotscherbach an der rechten Seite ein kurzes Stück hinein ins Tal. Bald treffen wir auf das Hinweisschild für den Steig hinauf zur Almind Alm. Im Schatten der Bäume lässte es sich auch bei diesen Temperaturen gut wandern und wir gewinnen schnell an Höhe. Unterhalb der Almind Alm wandern wir vorbei an der kleinen Bergrettungshütte und betreten gleich darauf ein kleines Tal (ich nenne es einmal aus Unwissenheit Almindtal) welches derzeit unglaublich schön ist, alles blüht, und von den umliegenden Hängen rauschen kleine Bächlein ins Tal wie auch der Almindbach welcher vom Roten Kogel kommend derzeit sehr viel Wasser führt. Über einen schönen Steig führt uns der Weg über mehrere Steilstufen hinauf zur Abzweigung - "Roter Kogel - Potsdamer Hütte". Kurz davor steuern wir aber den Wiesengrat südöstlich vom Steig an und diesem dann weglos etwas absteigend nach Norden folgend hinaus zum Schellenberg. Das Kreuz an diesem herrlichen Aussichstberg war immer schon sehr ramponiert, bei unserer Ankunft ist aber nur mehr der Stamm vorhanden und selbst dieser droht bald umzustürzen. Also betätigen Bini und ich uns kurzerhand als "Gipfelkreuztischler" - der Stamm wird aufgerichtet und auch den "Querbalken" finden wir und können diesen provisorisch wieder befestigen - zumindest bis zum Gipfelfoto sollte es halten. Nach einer feinen Rast geht es dann einem alten Steig folgend (nicht sehr ratsam) steil Richtung Norden hinunter zur Almind Alm. Die Einkehr ist Pflicht und es ist wie immer sehr ruhig auf dieser Alm - ein richtiger "Geheimtipp" in Zeiten wo man nur mehr überfüllte Hütten und Almen vorfindet. Gut gestärkt geht es dann wieder retour zum Bergheim. 
nana - die Hitze ist zwar kaum zu ertragen, das ist aber dennoch kein Grund um so grantig drein zu schauen!

19.06.2021 - Profegl Alm

 

Es herrschen unsichere Wetterverhältnisse. Bei dieser Hitze wird es wahrscheinlich nicht lange dauern bis der erste Regenschauer Tirol erreicht hat. Wir wählen daher eine kurze Tour zur Profegl Alm. Über den sehr gut markierten Steig geht es flott hinauf zur netten und immer ruhigen Alm. Hier erfahren wir, dass es neue Pächter gibt - die Familie Gruber aus Kematen hat nun das Ruder übernommen und während Elmar Gruber das Almvieh 
betreut übernimmt seine Frau die Versorgung der Gäste - und das in perfekter Manier, wie wir selbst feststellen durften - der Speckknödel war so richtig gut! Montag ist Ruhetag, aber den Rest der Woche kann man sich hier "verwöhnen" lassen. Nach dieser erfreulichen "Entdeckung" wandern wir über den Forstweg wieder retour zum Ausgangspunkt. Der weitere Tag verläuft trotz sengender Hitze ohne großartige Unwetter - unsere Sorge war also unbegründet!
der Sommer kehrt nun auch in höheren Gefilden ein und "malt" herrliche Bilder

12.06.2021 - Franz Senn Hütte

 

Die Franz Senn Hütte öffnet am 14.06.2021. Für uns ein guter Anlass noch vorher diese feine Hütte und die wunderbare Gegend in aller Stille zu besuchen. In aller Stille ist wohl die korrekte Beschreibung, denn offensichtlich herrscht im Tal ein Streit zwischen den Grundbesitzern - denn im Bereich der Stöcklen Alm bei der Brück stehen wir plötzlich  vor einem Fahrverbot - ???. Was ist mit der Oberiß Alm, mit der Franz Senn Hütte ? - Die meisten Gäste werden den langen Zustieg von Seduck sicher nicht auf sich nehmen. Wir fragen beim Hof der Stöcklen Alm nach - der freundliche Herr schüttelt nur den Kopf und sagt wir sollten doch weiter fahren. Das tun wir dann auch und parken bei der Oberiß Alm - 5€ Gebühr - diese bezahlen wir gerne!!! Es ist absolut nichts los - so wie wir erhofft hatten und nun starten wir unsere Wanderung hinauf zur Alpein Alm und von dort weiter zur Franz Senn Hütte. Die Familie Fankhauser ist bereits eifrig mit den Vorbereitungsarbeiten für die Öffnung am 14.06.2021 beschäftigt, dennoch geht sich für Thomas Fankhauser und Senior Hüttenwirt Horst Fankhauser ein nettes Gespräch mit  uns aus - für uns ein unerwartet schönes Erlebnis - vor allem mit Horst Fankhauser - einer Bergsteigerlegende - sich zu unterhalten ist aus unserer Sicht eine Ehre. Retour wandern wir über den nicht gewarteten Wintersteig wieder zum Ausganspunkt. Ein wunderbarer Tag in der erhofften Ruhe - für die Wirtsleute der Oberiß Alm und vor allem für die Familie Fankhauser auf der Franz Senn Hütte hoffen wir, dass sich die Querelen bezüglich der Zufahrt bis zur Oberiß Alm bald legen - viele Jobs hängen davon ab und auch wenn wir Massentourismus verabscheuen - wir in Tirol sind leider größtenteils davon abhängig bzw. haben uns davon abhängig gemacht. 
man muss nicht immer hoch hinauf um sich "über den Wolken" zu fühlen

05.06.2021 - Möslalmkogel

 

Heute besuchen wir seit langem wieder einmal das Unterinntal - genauer wollen wir auf den Hausberg der Wörgler - den Möslalmkogel. Wie der Name bereits andeutet ist der Kogel unweit der gleichnamigen Alm zu "erklimmen" und damit gibt es auch ein feinens Einkehrziel. Vorher müssen wir aber den weiten Weg nach Wörgl hinter uns bringen und nachdem wir nicht bei der Forststrasse von Bruckhäusl starten wollen, sondern direkt von Wörgl im Ortsteil Winkl, fragen wir uns bis zum Ausganspunkt bei einigen Einheimischen "durch". Schließlich finden wir den richtigen Ausgangspunkt aber Parkplatz gibt es hier keinen. Also wird beim Bauern um eine Parkmöglichkeit "angesucht" - die Erlaubnis wird uns auch sofort erteilt - zufälliger Weise gehört dem Hof auch die Möslalm selbst - :-) . Von Winkl geht es gleich in den Wald und schon bald ziemlich steil und fast direkt hinauf zur Alm - ein guter Test für Bini's Fuß und dessen Belastbarkeit. Wir wandern an der gut besuchten Alm vorbei noch ca. 100Hm weiter hinauf zum Kogel. Dieser bietet einen grandiosen Ausblick in Inntal und ist mit seinen 1.100m Seehöhe trotzdem nicht zu unterschätzen - von Wörgl bis hier herauf sind es fast 600 steile Höhenmeter. Am Retourweg wird bei der urigen Möslalm eingekehrt und wir erreichen dann gerade noch rechtzeitig vor dem Regen den Ausgangspunkt in Wörgl/Winkl. Eine feine Wanderung in sehr schönem Gelände - die Anfahrt und Rückreise ist allerdings bei dem nun wieder herrschenden Verkehr etwas mühsam. Dennoch - Bini's Fuß hat alles gut überstanden - :-)

 

es ist wieder soweit - Bini "stürmt" dem Gipfel entgegen, ich schnaufe hinterher - aber das mache ich gerne - :-)

03.06.2021 - Milderaun Alm

 

Wir steigern weiter sehr langsam die Belastung von Bini's Fuß. Daher machen wir uns heute auf zur Milderaun Alm - aber nicht dem Forstweg entlang, sondern dem teilweise ziemlich steilen Steig. Alles verläuft ohne Probleme, im Gegenteil - Bini bringt mich bereits wieder ins Schwitzen - und das freut uns beide!!! Auf der Alm werden wir dann von Christian und seinem Team bestens versorgt und vorbildlich - wie auch auf der Rosskogelhütte erlebt - werden auch hier alle Vorgaben bezüglich Covid-19 perfekt umgesetzt - wir haben aber von Chritian auch nichts anderes erwartet. Retour geht es dann gemütlich über den Forstweg, und irgendwie kommt langsam wieder ein Gefühl von "normalem Leben" auf - :-) - hoffen wir dass es so bleibt!!

symbolisch für die vergangenen Monate - Bini hat viele Hürden bewältigen müssen - aber wie auch diese hier alle bravourös gemeistert!!

30.05.2021 - Meissner Haus

 

Wir wollen die Belastung für Bini's Ferse und Achillessehne langsam und vorsichtig erhöhen. Daher geht es heute in einer feinen Wanderung zum Meissner Haus, jedoch mit immerhin über 500Hm! Wir starten wie üblich oberhalb von Tarzens und wandern vorbei am Kehrerhof hinauf zum Almenweg 1600. Diesem schönen Steig folgen wir dann weit hinein ins Viggartal bis zum Meissner Haus. Nach einer feinen Einkehr bei welcher wir perfekt von der Jungwirtin (ca. 6Jahre alt - :-) ) versorgt werden, geht es demselben Weg wieder retour. Die Highlights der Wanderung: die Stille im Tal, die traumhaft schöne Gegend, die freundliche Jungwirtin - :-)  und vor allem hat Bini's Fuss alles gut überstanden!

Burg Sprechenstein ist nur ein "Highlight" auf dieser kurzen aber sehr schönen Rundwanderung nahe Sterzing

29.05.2021 - Trenser Höhenweg

 

Wieder ist viel Zeit seit dem letzten Eintrag auf unserer Webseite vergangen - viel Zeit in der auch sehr viel passiert ist. Bini kämpft sich nach der zweiten Operation hervorragend zurück ins Wander- und Sportleben, und das Corona Virus scheint den Frühling nicht zu mögen - die Zahlen sinken und es gibt immer weiterreichendere Öffnungsschritte. Ein Grund für uns ENDLICH wieder über den Brenner zu fahren und im schönen Südtirol eine gemäßigte Wanderung zu machen. In Begleitung von unzähligen Deutschen - deren Ziel wohl der Gardasee oder das Meer ist - überqueren wir den Brenner und fahren nach Sterzing. Von hier geht es noch ein paar Kilometer der Staatsstrasse entlang nach Maria Trens, wir parken am großen Parkplatz bei der Wallfahrtskirche. Hier startet auch unser Rundweg, erst kurz Richtung Norden durch's Dorf wo wir bald den Wald erreichen. In leichter Steigung folgen wir einem wunderschön angelegten Steig zur Burg Sprechenstein. Die Einkehr bei der Burgschenke ist sehr empfehlenswert - extrem freundliche Bewirtung und grandiose Köstlichkeiten warten auf einen!! Weiter geht es steil über einige Serpentinen hinunter ins Tal und dort folgen wir dem Pilgerweg retour nach Trens. Eine kurze, wenig anstrengende Rundwanderung - aber in einer wunderbaren Gegend (bis auf den Autoahnlärm) und derzeit genau das Richtige für Bini's weitere Genesung!

kaum jemand kennt denn Ort wo dieser Eingang zu finden ist, wahrscheinlich auch sehr wenige von uns dessen unrühmliche Geschichte welche dahinter steht

17.04.2021 - Burgstall Auenstein - Auerklamm - Ambergstollen

 

Bini ist nicht sehr "mobil" und deshalb konzentrieren wir uns auf unbekannte und fast vergessen Relikte in Tirol auch wenn es teilweise keine rühmlichen Zeitzeugen sind. So führt uns unser Ausflug heute nach Ötzerau um dort die beeindruckende Auerklamm zu besuchen und dieser vorgelagert die Fragmente von Burg Auenstein und eine schöne Kapelle. Das war der "schöne" Teil, weiter geht es mit dem Auto hinauf zum Weiler Schlatt. Wir besuchen hier die sehr spärlichen Reste eines Kriegsgefangenenlagers im 2. Weltkrieg. Diese hauptsächlich russischen Gefangene mussten für das Stuibenbachkraftwerkprojekt einen Tunnel (den Ambergstollen) vom Nedertal nach Haiming graben. Viel ist nicht mehr übrig von dieser unrühmlichen Geschichte, und irgendwie bekommt man den Eindruck das ist auch so gewollt. Hier, wo viele Menschen unfreiwillig Leben und arbeiten mussten findet man heute einen wunderbaren Kinderspielplatz, eine Waldschenke der Feuerwehr, aber keinen Hinweis auf die traurige Geschichte dieses Ortes - schämen wir uns alle!! Wir besuchen auch noch den Eingang zum Ambergstollen - dieser ist nicht leicht zu finden - wer sich dafür interessiert - hier die Koordinaten:

 

Nord: 47° 13.185
Ost:  10° 53.540

 

Von Schlatt fahren wir dazu Richtung Ochsengarten um bei einer Ausweiche zu parken. Dann müssen wir ca. 100m der Strasse entlang zurück Richtung Westen und gelangen somit zu einem unbeschilderten aber deutlich erkennbaren Steig der steil hinunter zum Nederbach führt. Nach ca. 20m stehen wir dann vor dem gut verborgenen aber beeindruckenden Stolleneingang. Allesamt eine sehr interessante geschichtliche Unternehmung, und wenn Bini wieder fitter ist dann wandern wir auch zum Haiminger Stollenportal.

unscheinbares Fiechter Köpfl - es ist jedoch der Weg dorthin beeindruckend schön und vor allem sehr still

11.04.2021 - Fiechter Köpfl Runde

 

Die Idee zur heutigen Wanderrunde kam beim Besuch der St. Moritzenkapelle in Telfs. Eine "Gratüberschreitung" von Telfs nach Locherboden über das Fiechter Köpfl sollte doch schön und machbar sein. Nachdem Bini weiter den Fuß schonen muss fahre ich alleine zum Parkplatz der Kapelle von St. Moritzen. Der Parkplatz zur Kapelle ist nicht 
ganz einfach zu finden, am besten man wählt beim Kreisverkehr nach dem Tunnel die 4. Ausfahrt und fährt dann aufwärts immer Richtung Westen bis man das Ende der Strasse und damit auch den Parkplatz erreicht hat. Von hier wandere ich kurz dem  Besinnungsweg entlang bis zu einer Kreuzung wo ein Hinweisschild weiter zum Fiechter Köpfl weist. Ab nun wird die Wanderung einfach nur traumhaft schön. Über einen herrlichen Forstweg/Weg/Steig geht es absolut einsam und ruhig durch einen Föhrenwald. In leichetem auf und ab macht das Wandern so richtig Spass. Nahe dem Fiechter Köpfl und am Köpfl selbst gibt es dann prächtige Inntalblicke obendrauf! Ab dem Fiechter Köpfl führt der Weg dann abwärts, vorbei am schönen Plateaublick mit Übersicht über das Mieminger Plateau, hinunter nach Untermieming. Ab hier ist man nicht mehr alleine, Locherboden und das Mieminger Plateau lassen grüssen. Der Weiterweg zu Locherboden ist mit den einzelnen Stationen des Besinnungsweges kurzweilig, Locherboden sehr schön aber wie fast immer sehr gut besucht. Also starte ich den Rückweg über Zein, vorbei am See und treffe in Untermieming wieder auf den Besinnungsweg. Diesem folge ich nach Telfs retour, natürlich wird vorher noch ordentlich gejausnet. Ich bin mir nicht ganz sicher ob die Runde Sinn macht, denn der Besinnungsweg (man möge es mir verzeihen) ist (für mich) nicht gerade sehr beeindruckend. ich hatte mir davon mehr erwartet und vor allem sind hier sehr viele 
Menschen am Weg. Die Gratüberquerung über das Fiechter Köpfl allerdings ist grandios schön und beim nächsten mal werden Bini (hoffentlich kann Sie bald wieder wandern) und ich es so machen wie ein Paar aus Hall welches ich am Plateaublick getroffen habe. Sie sind mit dem Zug nach Stams gefahren, dort über die Brücke hinauf nach Locherboden und über das Fiechter Köpfl Weiternach Telfs. Von Telfs mit dem Zug retour - klingt 
verlockend!
unerwartet schönes Platzl - beim Kreuz der Silzer Schützenkompanie

09.04.2021 - Grünberg Runde

 

Geplant wurde diese Tour noch von Bini und mir zusammen, doch durch Ihre neuerliche Beeinträchtigung am Fuß kann Sie heute leider nicht mit wandern. Also fahre ich allein nach Silz, um bei der Kirche von Osten kommend rechts abzubiegen. Nun geht es durch das Dorf immer nach Norden bis man über eine schmale Brücke den Inn überquert und somit zum Recyclinghof (vermute ich) kommt. Jetzt noch an diesem im Rechtsbogen vorbei und über eine weitere Brücke die Autobahn überquerend zum Parkplatz. Hier findet sich auch schon der Wegweiser zu meinem ersten Ziel - dem Zwischensimmering.
Über einen schön angelegten und gut markierten Steig geht es steil aufwärts und natürlich ist Trittsicherheit gefragt - ausrutschen ist in vielen Bereichen nicht ratsam. Nur einmal (noch im unteren Teil) komme ich zu einer Abzweitung wo nicht eindeutig erkennbar ist wie der Steig weiterführt bzw. welcher der "möglichen" der richtige ist. Es ist der nach 
Osten führende und ab jetzt geht es schweißtreibend weiter nach oben. Alles ist herrlich trocken und extrem warm, das war auch das Ziel und ein Grund die Tour heute zu unternehmen. Den Tallärm durch Autobahn und Zugtrasse muss man in Kauf nehmen,
aber den haben auch die armen Gemsen, welche hier unzählig umherkraxeln, zu ertragen. Weiter oben gelange ich zum Kreuz der Schützenkompanie Silz, wirklich ein Traumplatz - da muss einfach gerastet und der Ausblick genossen werden. Der Steig führt nun durch einen lichten Wald Richtung Nordwesten und bald erreiche ich einen Forstweg welchen ich überquere und den letzten Anstieg weglos weiter Richtung Nordwesten aufsteige. Hier treffe ich (glücklicherweise punktgenau) auf den Hallersteig. Man könnte auch dem Forstweg folgen und würde so ebenfalls zum Grünberg gelangen. Ich folge nun dem Steig hinauf zum Grünberg mit seiner in die Jahre gekommenen Aussichtsplatform. Auf einer Bank darunter wird gerastet, gejausnet und die Sonne genossen. Retour folge ich dem Hallersteig Richtung Osten (leider am Grünberg nicht beschildert - man findet ihn aber gut markiert zwischen Aussichtsplatform und dem alten Lifthäuschen). In endlosen weitläufigen Serpentinen führt der Steig hinunter ins Tal. Bei der dritten Forststrasse weit unten im Tal folge ich dieser Richtung Südosten und gelange damit nach Mötz. Den Rückweg entlang des Inn's kann ich mir sparen da ich zufällig auf Freund Peter treffe,
welcher mich zum Ausgangspunkt zurück bringt. Die Runde und der Tag war unglaublich schön - perfekt war er nicht, denn ohne Bini ist eine Wanderung immer nur halb so schön.
Bini lässt sich auch durch diesen Rückschlag nicht unterkriegen - der Weg "zurück" ist bereits angetreten

20.03.2021bis???? - Regeneration Bi #2

 

Die neuerliche Operation ist gut verlaufen und Bini kann mit Ihrem "Mondschuh" schon kleine Runden auf Krücken drehen. Und so beginnt ein neuerlicher Anlauf in Richtung "Normalität", auch wenn wir beide wissen, das diesmal die Regeneration noch länger dauern wird. Aber wir hoffen auch jetzt wieder das Beste und lassen uns die Freude in der Natur zu sein und unser schönes Tirol zu entdecken nicht nehmen - davon hier ein paar Eindrücke!
es wird wohl einige Monate dauern bis wir wieder solche Unternehmungen durchführen können - trotzdem kann Bini immer noch lachen - und das ist auch wichtig!

07.03.2021 - Kartnall Höfe Runde

 

Ein letzter Versuch und Test bezüglich Bini's Mobilität! Diese eigentlich wunderschöne Wanderung von Neustift zu den Karnall Höfen und etwas weiter hinauf nach Farchant gibt uns (Bini) neue Erkenntnisse über den Zustand der Genesung. Und diese sehen alles andere als GUT aus. Wir genießen zwar die Wanderung, dennoch erkennen wir das Damoklesschwert über uns - ein neuerlicher Lockdown ist unausweichlich - und dieser Ausnahmsweise einmal nicht wegen Corona!! - Es heisst ab nächster Woche - "Zurück zum Start".
wo immer es geht sind wir auf der Suche nach dem Frühling - heute konnten wir ihn für kurze Zeit fühlen

06.03.2021 - Karröster Höhenweg

 

Bini hat schon wieder eine wunderbare und für uns neue Route entdeckt. Wir bewandern den Karröster Höhenweg mit Start in Karres. Vom Parkplatz des Klettersteigs wandern wir erst der Strasse folgend und dann dem Forstweg weiter hinauf zur Panoramaaussicht.
Weiter geht es dem Fostweg entlang Richtung Karrer Alm. Bei einer Abzweigung erreichen wir den Höhenweg. Dieser lässt sich bis auf wenige Meter wunderbar begehen (ein kurzer Teil scheint bald abzubrechen) und führt uns hoch über beide Dörfer (Karres und Karrösten) durch einen herrlichen Wald mit traumhaften Blick ins Pitztal. Angekommen in Karrösten besuchen wir die dortige Kirche und wandern über die herrlichen Wiesen retour nach Karres. Leider spielt der Fuß von Bini nicht mehr ganz mit und es zeigen sich Anzeichen einer Verschlechterung. Wir hoffen immer noch das Beste - aber bereiten uns auch auf Schlimmeres vor.
allein das schöne Kirchlein am Birkenberg ist schon einen Ausflug wert

28.02.2021 - Kochental Runde

 

Jedesmal wenn wir von Telfs Richtung Buchen/Mösern die Kehre im Ortsteil Sagl erreichen und dabei die "schiachen" Kräne und das ebenso hässliche Werk sehen, frage ich mich ob denn das Tal genauso schiach ist? Die Frage stellt sich nun nicht mehr, denn ab jetzt weis ich erstens den Namen des Tales - Kochental, und zweitens ist es alles andere als "schiach", es ist rauh aber eigentlich sehr beeindruckend und schön. Aufgrund von Bini's weiterhin bestehenden "Einschränkungen" suchen wir nach relativ kurzen Touren und stoßen dabei auf eben solche "geheime" Schätze. Der Start unserer Wanderung beginnt nicht am Eingang zum Kochental, sondern in Telfs/Birkenberg, genauer am Parkplatz bei 
den Tennisplätzen. Von hier geht es vorerst zur wunderschön gelegenen Birkenberg Kirche mit herrlichen Ausblick auf Telfs und das Inntal. Der Weg führt über eine Forststrasse sanft hinein hoch über dem Kocheltal. Am Ende führt ein Steig unterhalb der "drohenden" und mächtigen Hohen Munde bis zum Ende des Tales, wo wir auch dessen Talgrund erstmalig erreichen. Östlich führt uns ein (derzeit noch vereistes) Steiglein 
hinauf zur Ropfner Stube unterhalb der Buchener Höhe. Hier nehmen wir das Take Away Angebot gerne in Anspruch und lassen es uns in den Liegen auf  der Terrasse bei Kaffee und Weizen wieder einmal so richtig gut gehen. Retour folgen wir dann dem Steig ins Kochental wie beim Anstieg, zum Ausgangspunkt gelangen wir indem wir am Talgrund der Forststrasse dem Tal entlang hinauswandern ehe es kurz vor besagtem "schaichen Kränen und Werk" rechts über einen Steig ca. 50Hm aufwärts geht und wir damit wieder zur Birkenberg Kirche und weiter zum Ausganspunkt der Tour gelangen. Es bleiben herrliche Eindrücke der Tour im Kopf und die Erkenntnis das es noch unzählige Bereiche in nächster Nähe gibt, welche entdeckt werden wollen!
alter Hof im herrlich stillen Ruetztal

27.02.2021 - Telfer Runde

 

Wer von Euch kennt den Vogelpark in Telfes bzw. war jemals dort? Wir jedenfalls noch nicht und schon lange haben wir die Absicht dieses Pflegeheim für Vögel einmal zu besuchen. Wir wissen natürlich dass erst später im Frühjahr "geöffnet" wird, dennoch hat uns die Lage dieser lobenswwerten Einrichtung interessiert und gleichzeitig lässt sich das auch mit einer herrlichen Rundwanderung über die Telfer Wiesen und retour über das Ruetztal verbinden. Allesamt eine Wanderung wie es derzeit für Bini's Fuß passt!
wir betreiben derzeit Genusswandern bei sommerlichen Temperaturen - :-)

21.02.2021 - Leiblfing - Leithen - Raststätte Zirlerberg Runde

 

Die Beschreibung der Route in der Überschrift mag nicht sonderlich beeindrucken, dennoch ist diese Wanderung sehr empfehlenswert. Wir starten direkt bei der Kirche in Leiblfing (besser wäre es allerdings am östlichen Ortsrand zu beginnen - hier gibt es einige wenige Parkplätze) und folgen dem Wegweiser nach Reith/Leithen. Einem Forstweg 
entlang geht es relativ flach durch einen schönen Wald, vorbei an einem Wasserschloß. Nach einer Kreuzung folgt dann ein steiler aber kurzer Anstieg hinauf Richtung Leithen. Das Hochplataeu ist bald erreicht und wir wandern noch aus dem Wald auf die schönen weiten Felder unterhalb vom Ort, um hier auf einer Bank die Sonne zu genießen. Nach einer Weile wandern wir retour zum Wald und dort dem Forstweg entlang ca. 100m bis zur Abzweigung mit Hinweis auf die Raststätte Zirlerberg. Über einen schönen, teilweise etwas schmalen Steig queren wir das steile felsdurchsetzte Gelände bis wir die Kehre beim Zirlerberg erreichen. Durch die Ausrichtung ist es ungemein warm und überraschend schön in dieser vermeindlich abweisenden Gegend. Von der Raststätte folgen wir dann einem Steig Richtung Westen hinunter nach Eigenhofen. Weiter geht es meist am Waldrand entlang über einen herrlichen Wanderweg nach Dirschenbach und zurück nach Leiblfing. Bini's Fuß hat die Wanderung ebenfalls genossen, doch so ganz will er sich noch nicht zu "Größerem" überreden lassen.
endlich gibt's wieder einmal ein gemeinsames "Gipfelfoto"

20.02.2021 - Sellrainer Wetterkreuz

 

Heute kommen nach langem erstmals wieder die Schneeschuhe zum Einsatz. Wir wollen von St. Quirin hinauf zum Sellrainer Wetterkreuz, falls es der Zustand von Bini's Fuß zulässt. Ein Steig führt uns durch den Wald hinauf zu den freien Almflächen wo wir auf den "Sellrainer Hubert" treffen - :-). Seinen richtigen Namen kennen wir nicht, aber wie der Hubert auf der Sonnbergalm ist auch hier immer wieder ein ruhe suchender Einheimischer anzutreffen mit dem es sich fein plaudern lässt. Nach einer feinen Rast in der Sonne wandern wir noch die wenigen Höhenmeter weiter hinauf zum Wetterkreuz. Retour geht es dann entlang dem Aufstiegsweg und Bini merkt, das diese Unternehmungen für den Fuß noch fasst zuviel "des Guten" sind. Somit war dies die erste und zugleich letzte Schneeschuhtour für Winter 2020/2021. Ab jetzt suchen wir wieder schneefreies Gelände!
selbst ohne Schneeschuhe lässt es sich auf die Sonnbergalm gut wandern - Danke an die Skitourengeher!!

14.02.2021 - Sonnbergalm

 

Für Bini's derzeitige Möglichkeiten bietet sich die Sonnbergalm geradzu an - vor allem auch bei diesem herrlichen Wetter. Wir Parken oberhalb von St. Sigmund und wandern dem Forstweg entlang hinauf zur Alm. Am Weg liegt einiges an Schnee aber dieser ist fest und so kommen wir auch ohne Schneeschuhe gut weiter. Dennoch bleibt Bini über -vorsichtig um ja keinen Rückschlag zu erleiden oder den Fuß unnötig zu stressen. Oben auf der Alm treffen wir dann (wie erhofft) auf Hubert - den Wirt der Alm. Nach einem ausgiebigen Plausch in der feinen Sonne geht es dann denselben Weg retour zum Auto. Wer wenig Zeit hat, oder nur eine kurze Wanderung machen möchte, ist mit der Sonnbergalm bestens beraten - Sonne wird bei schönem Wetter hier garantiert und für Getränke ist im Kühlschrank neben dem Stall ebenfalls immer gesorgt.

ob im Sommer oder im Winter - wir sind immer sehr gerne in diesem ruhigen Tal mit seinen schroffen Bergen

30.01.2021 - Pinnistal

 

Der erste Test für Bini's Fuß im "alpinen" Gelände führt uns heute in das schöne Pinnistal (für uns ist es Bini's Tal). Von Neustift Neder wandern wir entlang der bestens präparierten Rodelbahn entlang hinauf zur Issenanger Alm und noch ein Stück weiter taleinwärts Richtung Pinnis Alm. Bini ist mit Spikes ausgestattet und kann damit die Wanderung auf rutschigem Untergrund bestens "überstehen" - das gibt Mut und Zuversicht für die weitere Zukunft!

es geht wieder aufwärts - langsam aber doch - wir glauben an ein schönes Jahr 2021 und wünschen Euch allen natürlich dasselbe - :-)

01.01bis24.01.2021 - Regeneration Bi

 

Bini ist am Weg zu "alter" Form - doch das dauert. Vorsichtig aber stetig erweitert Sie ihren "Wanderradius" in nächster Umgebung und eigentlich sieht alles "nach Plan" aus. Ich habe hier ein paar Bilder von unseren Miniwanderungen zusammen gestellt. Die Wanderung vom Parkplatz bei Locherboden zum See in Mieming ist im Winter herrlich und jedem zu empfehlen.