BiAn
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2022

das schöne alte "Gipfelkreuz" wurde von uns wieder aufgestellt - lange halten wird's nicht - :-)

27.03.2022 - Hochwandkopf

 

Noch ein stiller, einsamer Gipfel in naher Umgebung zu Innsbruck welcher uns schon seid einiger Zeit lockt - der Hochwandkopf. Ich vermute jetzt werden einige von Euch grübeln, und dabei hat ihn sicher jeder von Euch schon oft (unbewusst) gesehen. Die Rede ist von einer unscheinbaren Erhebung oberhalb von Zirl. Hier zieht sich am Eingang des Brunntales ein "Grat" hinauf zum Kirchberger Köpfl und über diesen erreicht man auch den unscheinbaren Hochwandkopf. Während das Kirchberger Köpfl ziemlich gut besucht ist und meist von der Neuen Magdeburger Hütte aus bestiegen wird, kann man den Hochwandkopf direkt ansteuern und das noch dazu über einen wunderschönen und sehr abwechslungsreichen Steig - allerdings teilweise etwas steil/ausgesetzt, schwindelfrei sollte man schon sein. Von Zirl geht es vorerst dem Steig entlang hinauf zur Fortsstrasse ins Brunntal. Hier trifft man auf ein Bankl mit Marterl und genau hier beginnt der steile Anstieg hinauf zum Kopf. Markierung gibt es keine, dennoch ist es leicht dem Steig zu folgen. Beim "Stoanernen Stiegl" liegt noch etwas Schnee, allerdings ist der Weg versichert und somit stellt das kein Problem dar. Folgend wird es weniger steil und wir erreichen den Hochwandkopf weit ausholend von Nordosten. Nach einer feinen Rast wandern wir dem nahen Forstweg entlang, vorbei an der Kirchberger Alm hinunter zum Rasthaus Brunntal. Hier wird eingekehrt und zwei perfekte Knödel verspeist - grandios gut. Retour geht es dann weiter dem Forstweg entlang hinaus aus dem Brunntal zum Ausgangspunkt.
nicht wegzudenken als Behüter und Wächter am Eingang zum Ötztal - der Acherkogel

26.03.2022 - Rauher Kogel

 

Wieder ein Ziel welches ausgesucht wurde um bereits schneefrei wandern zu können. Ok, so ganz ist es heute nicht gelungen, aber es ist eine schöne und sehr ruhige Wanderung und mit herrlichem Blick ins vordere Ötztal. Wir parken oberhalb von Ötzerau, im Ortsteil Schlaten. Von hier wandern wir der Strasse entlang hinauf nach Stufenreich und folgen direkt beim Weiler der Beschilderung "Küthaiele Alm". Der Steig führt durch einen schönen Wald teilweise etwas steil hinauf auf den unscheinbaren Rauhen Kogel. Hier heroben lässt sich dann eine Schneeberührung nicht vermeiden, deshalb belassen wir es auch mit dem Rauhen Kogel als Zielpunkt. Wir treffen auf eine große Herde von Hirschkühen, leider konnte ich dieses schöne Erlebnis nicht mit der Kamera festhalten, sie haben natürlich sofort Schutz im dichten Wald gesucht. Retour geht es dem Aufstiegsweg entlang. Zugegeben kein Weg der viele Highlights zu bieten hat, aber dennoch alles 
bietet was wir suchen, viel Natur und die dazugehörende Stille und das findet man selbst hier zwischen den Skivergnügungsparks Ochsengarten und Hochötz.
in den Wäldern rund um Tarrenz ist der Frühling bereits angekommen

20.03.2022 - Starkenberger Panoramaweg

 

Ein herrlicher Ausflug ins Oberinntal wird das heute werden. Wir fahren über den Holzleitensattel nach Tarrenz und von dort weiter hinauf nach Obtarrenz, wo wir beim dortigen Sportplatz parken. Hier führt auch der Starkenberger Panoramaweg vorbei, und diesem wollen wir ein Stück folgen. Durch einen schönen Wald geht es erst flach und dann kurz absteigend zur eindrucksvollen Salvesenklamm, allein diese ist schon einen Besuch wert. Weiter führt uns dann der Steig zu Schloß Starkenberg - hier wird das 
gleichnamige Bier gebraut, aber keine Angst - eingekehrt sind wir nicht - :-). Also wandern wir weiter zum nahegelegenen See, und nach einer kurzen Rast geht es wieder retour zum Schloß. Von hier wandern wir noch ca. 200m dem Panoramaweg retour, um dann 
Richtung Tarrenz hinunter zu wandern. In Tarrenz überqueren wir den Bach und steigen dann wieder steil über einen schönen Steig mit vielen Serpentinen hinauf nach Obtarrenz. Eine traumhafte Rundwanderung mit wenigen Höhenmetern und bis auf den letzten Anstieg hinauf nach Obtarrenz auch für jeden machbar.
auf der Suche nach dem Frühling ...

19.03.2022 - Telfeser Rundwanderung

 

Die wenige Zeit die uns für die heutige Wanderung bleibt nutzen wir um eine Runde im Bereich Telfes im Stubaital zum machen. Wir parken beim Kirchbrückenwirt und wandern der Ruetz entlang hinaus zum Gallhof. Von dort geht es hinauf zu den Telfer Wiesen 
und etwas unterhalb der Wiesen über Luimes nach Telfes. Von Telfes dann wieder hinunter zur Ruetz bzw. zum Ausganspunkt. Wir mögen diese Gegend, da sie immer sehr ruhig und wunderschön ist - im Gegensatz zu den Telfer Wiesen - dort ist meistens sehr viel los. Dieser Bereich um Telfes ist auch meist sonnig und daher im Moment auch schon sehr frühlingshaft - also genau das was wir heute gesucht haben.
Westflanke des Acherkogel - ein beeindruckendes "Bollwerk"

13.03.2022 - Habichen - Seejöchl - Piburger See Rundwanderung

 

Heute geht es zu einer wunderschönen Rundwanderung im Bereich des Piburger See. Wir beginnen die Runde in Habichen und besuchen hier vor unserer Wanderung noch die schöne Ortskirche und die kleine Grotte mit der Marienstatue von Pfarrer Josef Schmid. Danach machen wir einen Abstecher zum (derzeit trockenen) Habicher See, ehe es an die eigentliche Runde geht. Diese führt uns immer flach ansteigend über Forstwege hinauf zum Seejöchl - einem grandiosen Ausblicksplatz hoch über dem Piburger See. Nach einer kurzen Rast wandern wir dem Forstweg entlang hinunter nach Piburg und von dort weiter zum zugefrorenen See. Immer noch sind vereinzelt Eisläufer am See, lange wird der Spass aber nicht mehr dauern, die Eisdecke ist an manchen Stellen schon weggeschmolzen. An der Nordseite des See's entlang führt uns der Weg in der feinen Sonne Richtung Ötzer Ache. Nach dem Abstieg zur Ache überqueren wir diese bei der Wellerbrücke und dann geht es durch einen "verwunschenen" Märchenwald wieder retour nach Habichen. Wirklich eine traumhafte Rundwanderung ohne schwierige Passagen und mit vielen schönen Plätzen - einfach jedem zu empfehlen!
auf der Suche nach dem Kupf begegnen wir so einigen dubiosen Geschöpfen - :-)

12.03.2022 - Kupf - Rundwanderung

 

Wenn man oberhalb von Telfs im Bereich der Birkenberg Kirche eine Wanderung unternimmt findet man auf fast jedem Hinweisschild ein Ziel - den Kupf. Diesen wollen wir heute "erklimmen". Vom Parkplatz beim Tenniscafe geht es hinauf zum Pfadiheim und damit vorbei an einem Garten mit sehr eigenartigen Geschöpfen - :-). Nach kurzer Zeit wird der Steig steiler und führt uns in etlichen Serpentinen in ein kleines Zwischental.
Hier müsste irgendwo der Kupf sein, doch wo? Während sonst unzählige Schilder zum Kupf weisen suchen wir hier eines vergeblich. Wir wandern zum höchsten Punkt und wieder ins "Zwischental" hinunter - keine Anzeichen eines Kupf, allerdings wissen wir auch nicht wie ein Kupf ausschauen sollte - :-). So machen wir aus der Not eine Tugend und damit aus unserer Wanderung eine schöne Rundwanderung, indem wir das Zwischental durchwandern und an der östlichen Seite vom Kupf wieder hinunter nach Birkenberg gelangen. Selbst wenn wir heute unser Ziel nicht erreicht/gefunden haben, ist es trotzdem ein wunderbare Gegend und die kurze Wanderung sehr zu empfehlen.
bei solch freundlicher Hilfe kann man sein Ziel nicht verfehlen - :-)

05.03.2022 - Hochleitenkopf - Rundwanderung

 

Schon einmal haben wir den Hochleitenkopf besucht und daher wissen wir um seine schönen Ausblicke und den frühlingshaften Bedingungen oberhalb von Pettnau. Wir parken am östlichen Ortsrand direkt am Beginn des Forstweges. Ein freundlicher  "Geselle" weist uns hier gleich den Weg, so kann man sein Ziel nicht verfehlen - :-) . Über eine Forststrasse ziehen wir unterhalb des Kopfes einen großen Bogen. Die Strasse 
wendet sich so Richtung Norden und wird steiler. Wir erreichen ein weiteres Hinweisschild welches uns den Weiterweg über einen (derzeit vereisten) Steig weist. Oben angekommen erwartet uns ein grandioses "Inntalpanorama". Es ist wie erhofft extrem fein und wir geniessen die Sonne und die herrliche Aussicht. Für den Retourweg wandern wir dem markierten Steig entlang des Hochplateaus, bis wir wieder auf entsprechende 
Hinweisschilder treffen und von dort über einem weiteren Forstweg retour zum Ausgangspunkt gelangen. Für jeden der "unkompliziert" eine feine Rundwanderung 
mit schönen Ausblicken machen möchte sehr zu empfehlen.
schon lange haben wir uns auf diese "Unternehmung" gefreut - heute ist es soweit

25bis27.02.2022 - Gufidaun - Würzjoch - Villanderer Alm

 

Der zweite Teil unseres Urlaubs findet im Eisacktal statt. Unsere Unterkunft beziehen wir oberhalb von Klausen, in Gufidaun beim Unterwirt. Hier werden wir jeden Abend mit einem grandiosen Essen verköstigt und dazu gibt es natürlich auch den entsprechend guten Wein. Von Gufidaun aus wollen wir ein lang ersehntes Vorhaben angehen - die Langlauftour entlang der Würzjochpassstraße hinauf zum selbigen Pass. Wir haben Glück - es ist genug Schnee vorhanden und somit ist auch die Loipe bestens präpariert. Es ist schon ein einmaliges Erlebnis entlang der Fahrbahn und zwischen den Verkehrsschildern 
herum zu skaten - :-) . Am nächsten Tag geht es dann an der nördlichen Seite des Eisacktales hinauf zur Villanderer Alm. Auch hier gibt es eine traumhaft schöne Langlaufloipe mit grandiosem Dolomitenblick inklusive! Bei herrlichstem Wetter endet morgen unser Urlaub - er hätte kaum schöner werden können - Danke! 
diese Stille ist "hörbar" und die Energie der Landschaft "spürbar"

24.02.2022 - Mastaun Alm

 

Unser letzter Tag im Schnalstal führt uns noch auf eine Kurzwanderung vom Ort "Unsere Frau" hinauf zur Mastaun Alm. Wieder tauchen wir in eine unsagbar schöne Stille ein und nehmen ein letztes Mal die spürbare Energie dieser Gegend auf bevor es weiter nach Gufidaun/Klausen geht - nicht minder schön und natürlich freuen wir uns schon, aber eben auch viel "belebter" als es hier im Schnalstal ist.
ob hier wohl der Ötzi "gehaust" hat? - :-)

23.02.2022 - Tisental-Finailhöfe - Rundwanderung

 

Heute folgen wir Ötzis Spuren - ein Muss wenn man im Schnalstal Urlaub macht. Wir starten in Vernagt und wandern hinauf zu den Tisenhöfen. An diesen vorbei geht es hinein ins Tisental dessen Ende das Niederjoch darstellt, doch soweit hinauf wollen wir nicht, wir bleiben im schneefreinen Bereich. Und so steuern wir einen markanten Punkt an, welcher bei ca. 2.500m liegt - der Schneckenhütte. Dieser Steinbau führt in einer Schneckenform (oder Labyrinthform) den Besucher in das geschützte Innere der Steinhütte. Hier suchen und finden wir vor dem starken Wind Schutz und genießen diese absolute Stille in dieser herrlichen und historisch bemerkenswerten Gegend. Dann geht es retour zu einer kleinen Steinhütte/alm wo wir eine längere Rast in der feinen Sonne machen. Weiter geht es dann entlang des Panoramasteigs zu den Finailhöfen und über einen alternativen Steig durch einen wunderbaren Lärchenwald retour nach Vernagt. Eine traumhafte Rundwanderung und derzeit treiben sich hier kaum Wanderer herum - das wird im Sommer anders sein!
auch wenn es windig war - genau das haben wir heute gesucht - wandern unter der Sonne und fein Temperaturen ohne Schneeberührung

22.02.2022 - Schnalser-Stabener Waalweg - Rundwanderung

 

Der Nordföhn hat an Intensität gewonnen - im Schnalstal ist es so richtig ungemütlich. Also suchen wir heute im Vinschgau unser Glück. Wir wollen nach Tschars um von dort eine schöne Rundwanderung über 2 Waalwege zu machen. Schon beim Hinausfahren aus dem Schnalstal sehen wir, dass unsere Entscheidung nicht ganz falsch war denn das 
Vinschgau liegt unter einem fast wolkenlos strahlend blauen Himmel. Wir parken beim großen Parkplatz in Tschars und folgen den Schildern Richtung Schloß Juval. Bald erreichen wir den oberen Waalweg welcher uns nun flach und mit prächtigen Ausblicken auf das Vinschgau bis zum Schloß Juval führt. Hier machen wir eine kurze Rast in der feinen Sonne. Danach geht es hinunter Richtung Staben und hier folgen wir dem unteren Waalweg retour nach Tschars. Wenn auch der Nordföhn hier im Vinschgau geblasen hat so war es doch ein herrlicher Tag und eine feine Rundwanderung ohne Schneeberührung 
und bei feinen Temperaturen.
nach anfänglichen "Startschwierigkeiten" haben wir ein wunderbares Platzl und viel Sonne entdeckt

21.02.2022 - Penauder Alm

 

Unser erster Tag im Schnalstal bricht an - leider ist das Wetter nicht so gut. In der Hoffnung dass es "draußen" im Vinschgau besser ist machen wir uns auf den Weg nach Naturns. Doch auch hier beginnt es bald zu regnen und so fahren wir - nach einem Kurzbesuch bei der leider geschlossenen Prokulus Kirche - wieder hinein ins Schnalstal. Hier hat es schon leicht "angezuckert" und in Karthaus beschließen wir dann doch noch eine Wanderung zu unternehmen. Es stehen die Klosteralm oder die Penauder Alm zur Auswahl - wir entscheiden uns für die Penauder Alm. Wir folgen dem Forstweg hinein ins Penauder Tal und schon bald erreicht der Nordföhn das Schnalstal und somit weichen die Wolken einem herrlich blauen Himmel. Weit hinten auf einer Hochebene machen wir es uns bei einem kleinen Stadel "gut windgeschützt" gemütlich. Es ist herrlich den Natur- (Wind-) -gewalten bei Ihrem Schauspiel zu zusehen - der Wind tobt sich so richtig aus - nur unser kleines Platz lässt er so gut es geht aus. Nach einer feinen Rast geht es dann denselben Weg retour - zur Penauder Alm wollen wir nicht mehr weiter - denn ohne schützenden Stadel wird man jetzt ordentlich "durchgeblasen".
ob Nord-, Süd- oder Osttirol - wir leben in einem wunderschönen Land

20.02.2022 - Etschquelle - Plamort

 

Wir nehmen ein kurze Auszeit in Südtirol. Die Anreise zu unserer ersten Destination im Schnalstal erfolgt über den Reschenpass und wenn wir schon mal da sind, können wir auch gleich der Etschquelle einen Besuch abstatten - deren Einmündung in die Adria haben wir ja bereits besucht. Wir parken oberhalb von Reschen und folgen den Schildern entlang zu Quelle. Es geht vorbei an gut verborgenen Bunkern, kein Wunder denn die Grenze zu Österreich ist Nahe. Und da kommen wir auch schon zum weiteren Grund unseres Zwischenstopps - den Panzersperren auf Plamort. Über die Forststrasse und am Ende über einen Steig erreichen wir die traumhafte Hochebene Plamort. Die Panzersperren sind - wenn auch ziemlich eingeschneit - grandios, auch wenn sie eine traurige Geschichte erzählen. Weiter geht es auf den höchsten Punkt  mit Gipfelkreuz und herrlichem Ausblick zu Ortler und Gefolge. Retour wandern wir über den Aufstiegsweg, machen dann in Burgeis noch einen kurzen Abstecher zur schönen Stephans Kirche von Marienberg um dann durch das Vinschgau nach Juval und dort hinein ins enge und steile Schnalstal zu fahren - noch wissen wir es nicht - aber die Urlaubswoche wird trotz Nordföhn traumhaft schön werden.
neben Kirchdach und Habicht ist der gespaltene Stein ein weiteres natürliches Highlight im Pinnis Tal

13.02.2022 - Pinnis Alm

 

Wir lieben das Pinnis Tal und das nicht nur weil es Bini's Tal ist - :-). Nein, auch die Landschaft mit dem imposanten Kirchdach und seiner Majestät - dem Habicht als krönender Abschluss ist einfach grandios schön. Heute machen wir uns auf zu einer Rodelpartie ins Tal, wohl wissend dass sicher sehr viel los sein wird. Von Neder geht es vorerst durch den schattigen Taleingang, bald erreichen uns aber erste Sonnenstrahlen und es wird sehr fein - die Rodelbahn selbst zeigt sich in perfektem Zustand und macht auch den Aufstieg angenehm einfach. Ab der Issenanger Alm treffen wir dann auf die erwarteten Massen welche vom Elferlift heruntergerodelt sind und sich nun bequem von 
Christian, dem Wirt der Pinnisalm - mit am Auto befestigte Schlitten - hinein zu Alm ziehen zu lassen. Bini und ich warten die Abfahrt der übervollen Schlitten noch ab um dann hinterher zuwandern. Bald kehrt wieder Ruhe ein und wir werden wieder in die Stille des Tales aufgenommen. Bei der Alm sehen wir dann von einer Einkehr ab, es ist sehr viel los - was uns für Christian freut - daher braucht es uns heute als Gäste nicht.
Etwas weiter hinten im Tal machen wir es uns fein und "sonnelen" was die Sonne halt so her gibt - und das ist schon sehr viel. Die folgende Rodelpartie wird dann genial - die Bahn ist wirklich bestens präpariert, griffig und leicht eisig zugleich - optimal für Höchstgeschwindigkeitsrekordversuche - :-).
Gipfelfoto vom Oberperfer Kögele an einem weiteren Traumtag in Tirol

12.02.2022 - Oberperfer Kögele

 

Ziel für heute war eine Wanderung auf den Patscherkofel. Ein morgendlicher Blick von unserem Balkon hinauf zum Kofel lies uns aber rasch nach einer Alternative suchen, denn das "Schneegestöber" dort oben kommt mit Sicherheit nicht von den Schneekanonen sondern schon eher von einem starken Föhnsturm. Die Alternative ist in Form der Fiegl oberhalb von Grinzens auch gleich gefunden, jedoch sehen wir bei der Anfahrt dass hier viele Bereiche des Aufstiegsweges noch im Schatten liegen -und das bei diesem Prachtwetter? - geht gar nicht!! Also spontan eine neue Destination finden - es wird das Oberperfer Kögele. Wir parken oberhalb von St. Quirin und wandern dem schönen Steig hinauf Richtung Rosskogel. Schon bald erreichen wir eine durchgängige Schneedecke und können somit die Schneeschuhe verwenden. Nach einer kurzen Rast bei der Hütte in Meils geht es dann weiter hinauf zum Kögele immer in der Sonne und vorbei am Wetterkreuz - für uns ist es das Sellrainer Wetterkreuz. Die letzten steilen Meter sind kein Problem, da sehr wenig Schnee an der Südseite übrig geblieben ist. Nach einer feinen Rast unter der schon stark wärmenden Sonne machen wir uns an den Abstieg. Wieder einmal wählen wir den direkten Südabstieg hinunter zur Forststrasse wo wir bei einem Bankl ein zweites Mal für heute ein Sonnenbad nehmen. Retour zum Ausgangspunkt gelangen wir über die Forststrasse - ein langer Hatscher - aber in dieser stillen Gegend macht selbst das Spass.
kaiserlisch krönender Abschluß dieser traumhaften Rundwanderung beim Gasthof "Alte Post" in Atzwang

05.02.2022 - Kaiserweg - Atzwand - Kollmann

 

Jetzt einmal ehrlich - wer von Euch kennt den Kaiserweg? und weiter: wer von Euch kann mit Orten wie Kollmann und Atzwang etwas anfangen? Bei diesen Fragen werden jetzt einige viele Fragenzeichen im Kopf haben - wir durften diese Rätsel heute für uns selbst lösen. Wie? Indem wir nach Atzwang gefahren und dem Kaiserweg bis nach Kollmann gefolgt sind. Atzwang ist ein winziger Ort der Gemeinde Ritten und kurz vor Bozen. Unscheinbar liegt der Ort an der Eisack, heute unterhalb der viel befahrenen Autobahn, doch wer den Ort besucht wird staunen - man kann die Geschichte richtig fühlen. Wir parken beim eindrucksvollen Gebäude des Dorfgasthauses von Atzwang - der "Alten Post" wo wir nachher einkehren wollen und die wunderschönen Stuben und alten Gemäuer bewundern dürfen. Vorher geht es aber dem 9er Weg entlang hinauf zum St. Andreas Kirchlein nach Antlas. Ok, 9er Weg klingt nicht spannend - wie wär's mit Kaiserweg? Denn genau dem Weg der Kaiser folgen wir indem wir den 9er Weg bewandern - denn auf diesem schönen und eindrucksvollen Weg/Steig - übrigstens der ältesten Nord-Südverbindung zwischen Brixen und Bozen - zogen die Kaiser im Mittelalter zur Kaiserkrönung nach Rom und zurück. Der Aufstieg von Atzwang nach Antlas ist steil und durch die südliche Ausrichtung wird einem schon jetzt mitten im Winter ganz schön warm - im Sommer ist dieser Weg nicht zu empfehlen. In Antlas angekommen begegnen wir einer  ganz anderen Welt - keine steilen Felswände, sanfte flache Wiesen erwarten uns und kitschiges Highlight ist das St. Andreas Kirchlein auf einer kleinen Anhöhe. Wir besuchen diesen Ort, die Kirche ist leider verschlossen (Schlüssel gibt es beim nahegelegenen Zunerhof). Beim urigen Zunerhof kehren wir dann auch für ein Glasele "Weiß'n" ein, danach folgt ein langer aber schöner Weitermarsch nach St. Verena. Auch dieses schöne Kirchlein besuchen wir um dann einen noch weiteren Marsch hinunter nach Kollmann anzugehen - in Kollmann endet dann auch der Kaiserweg. Während der gesamten Wanderung beeindruckd das Schlernmassiv im Süden und auch weitere Dolomiten lassen sich hin und wieder erblicken. Mit dem Bus geht es retour nach Atzwang wo wir uns im Dorfgasthaus noch ein Glaserl gönnen und uns so richtig kaiserlich fühlen dürfen.
 
bei einer Wanderung sollte man auf alle Situationen gut vorbereitet sein - wie BinI beim heutigen Sturm!

30.01.2022 - Krimpenbachalm Runde

 

Er ist mit Sicherheit einer unser Lieblingsanstiege geworden - der Steig von Oberperfussberg/Hinterburg hinauf zur Krimpenbachalm und weiter zur Rosskogelhütte/Ranggerköpfl. Gründe gibt es viele, aber der Hauptgrund ist die absolute 
Einsamkeit und Ruhe die man in dieser wenig besuchten Gegend erfährt - im Gegensatz zu den "Normalanstiegen". Über die Rodelbahn starten wir gemütlich hinein ins Tal und nach einer eisigen Bachüberquerung folgt der steile Anstieg im Wald hinauf zur schönen Angeralm. Wir sind ohne Schneeschuhe am Weg und ab hier wird es langsam so richtig anstrengend. Neben dem ständigen Einbrechen im teilweise jetzt tiefen Schnee wird auch der Wind stürmisch und eisig kalt - irgendwie ungemütlich und doch anspornend zugleich. Auf der Krimpenbachalm finden wir dann ein (fast) sturmfreies Platzl und freuen uns dass wir es geschafft haben hier herauf zu wandern. Weiter geht es unter stürmischen 
Bedingungen Richtung Rangger Köpfl, einen Besuch sparen wir uns heute aber. Am Weg hinunter zur Rosskogelhütte wird es dann etwas skuril, die aufsteigenden Skitourengeher nutzen die verbliebenen Schneefetzen zum Aufstieg auf's Köpfl und sehen uns verwundert an - wir zwei Wanderer passen so gar nicht in ihr Tourenprogramm - :-). Auf der Rosskogelhütte ist sehr viel los, daher lassen wir diese schöne Destination heute aus. Beim Retourweg über die Rodelbahn begegnen uns massenweise Rodler, sowohl aufsteigend als auch abfahrend - ein richtiger Trubel herrscht hier. Die gesuchte Stille erhalten wir erst wieder beim verlassen der Bahn und am Weiterweg nach Gfas. Von dort geht es dann steil hinunter nach Hinterburg. Bis auf die Massen im Bereich Rangger Köpfl/Rosskogelhütte war diese Runde heute ein richtiger Traum obwohl durch Wind und Schnee ziemlich anstrengend.
eine Seltenheit - der Lichtsee bzw. die nahegelegene Hütte gehört an diesem Traumtag nur uns allein!

23.01.2022 - Lichtsee

 

Und wieder suchen wir eine Destination um "Schneefrei" wandern zu können. Unser heutiges Ziel soll der Lichtsee werden - Ausgangspunkt ist Obernberg. Wir parken wie üblich direkt beim Gemeindehaus, denn von hier führt ein Steig direkt hinauf zum See. Heute nehmen wir aber bald die Schneeschuhe zu Hilfe, sie am Rucksack weit nach oben zu tragen wäre irgendwie idiotisch und auch die Schneemenge ist unerwartet viel. Durch einen schönen Wald geht es vorbei an unzähligen Almen hinauf Richtung See. Wir machen es uns an der Hütte beim See fein  und geniessen die herrliche Aussicht und die Ruhe - nicht sebstverständlich für diesen gern besuchten Ort. Nach einer ausgiebigen Rast geht es dem Aufstiegsweg wieder retour ins Tal. Wieder ein schöner Wintertag in unserem herrlichen Tirol - und alles ist für uns, die wir hier leben so unkompliziert zu erreichen - das ist schon sehr viel Lebensqualität, von denen viele andere nur Träumen können oder dafür Ihren Urlaub "opfern" müssen.
Gipfelfoto von der Weissen Wand - einem sehr einsamen Gipfel im Gegensatz zu seinen beiden Nachbarn - der Serles und dem Blaser

16.01.2022 - Weisse Wand

 

Schnee vermeiden so gut es geht heisst weiterhin unsere Devise - :-). Daher fällt die Wahl unseres heutigen Ziels auf die Weisse Wand oberhalb von Matrei. Wir parken beim Sportplatz und wandern dort ein Stück Richtung Norden. Bald treffen wir auf das Hinweisschild nach Maria Waldrast. Wir folgen dem Fahrweg, unterqueren die Autobahn und lassen diese bald links liegen - :-). Es geht hinauf zu wunderschönen Höfen, einer davon ist der Kuglerhof mit einer schönen Geschichte und einem bemerkenswerten Altbauern. Wir wandern weiter zur Antoniuskapelle. Der Heilige Antonius mit Bart sieht zwar eher aus wie der Heilige Franziskus - das ist aber nur unser Eindruck. Ab jetzt geht es steil einer Waldschneise entlang aufwärts, aber immer noch schneefrei. Erst ab dem Götterblick kommen wir dann in teilweise tiefen Schnee, die Decke ist aber gut gesetzt und trägt selbst mein Gewicht problemlos. Es wird eisig und rutschig und daher sind unsere Spikes sehr hilfreich um die letzten Meter am schönen Grat locker bewältigen und genießen zu können. Der Gipfel bietet dann herrliche Ausblicke in alle Richtungen und im Gegensatz zu den umliegenden Massenzielen sind wir allein hier heroben. Retour geht es dann wieder dem Aufstiegsweg hinunter nach Matrei, und mit vielen neuen Ideen! 
 
Saiges Alm - zumindest im Winter ist es hier sehr ruhig und daher für uns immer einen Besuch wert

15.01.2022 - Saiges Alm

 

Wieder lockt das Fotschertal. Trotz der wenigen Parkmöglichkeiten an der Eisbrücke durch den Kraftwerksbau finden wir leicht einen Platz. Viele zieht es derzeit nicht in diese Gegend, einerseits liegt wenig Schnee, andererseits ist der Weg hinein zum Bergheim 
nicht sehr "ansprechend". Wir folgen dem Weg nur bis zur Abzweigung Saiges Alm, um dann weiter hinauf zur Alm zu wandern. Es ist sehr ruhig und fein dennoch treffen wir auf ein paar unverfrorene Skitourengeher, welche dem Forstweg entlang über Sand und Stein ins Tal "gleiten" - :-). Wir haben die Schneeschuhe absichtlich im Auto gelassen, und das war nicht ganz falsch, erst kurz vor der Alm wird der Schnee tiefer und das Stapfen anstrengender. Doch wir erreichen auch so die Alm und geniessen die Ruhe in der feinen Sonne. Retour geht es dann wie auch schon beim Aufstieg in flotten Tempo, denn wir sind am Abend eingeladen und müssen vorher noch einkaufen - Stress pur also - :-).
nicht nur Kinder erfeuen sich am Schnee, auch wir und vor allem dann wenn es noch dazu so herrlich ruhig ist

07.01.2022 - Sattelalm

 

Eigentlich wollten wir zur Hühnerspielhütte aber der Parkplatz war breits voll und auch die Sonne kam nicht wirklich zu diesem schattigen Startpunkt. Also suchten wir gleich nach Alternativen und da wir nicht weit fahren wollten entschieden wir uns für den 
Aufstieg vom Brenner zur Sattelalm - wohlgemerkt Sattelalm NICHT Sattelbergalm! Wir parken am südlichen Ortsende vom Brenner beim Umspannwerk. Von hier führt ein schmaler Forstweg in unzähligen Serpentinen steil hinauf auf das grandiose Hochplateau der Steinalmen. Wir wandern ständig in der Sonne und damit werden die derzeit tiefen Temperaturen erträglich. Bei den Steinalmen geht es dann ein Stück wieder hinunter 
zur Eisacküberquerung und weiter bis zur Abzweigung Sattelbergalm/Sattelalm. Wir entscheiden uns heute für die Ruhe und wählen die Sattelalm. Diese ist bald erreicht und wir können Ruhe, den herrlichen Ausblick und die Wärme der Sonne so richtig geniessen! Es fällt schwer diesen Ort wieder zu verlassen, doch es muss sein. Am Retourweg machen wir noch einen kurzen Umweg zu den Oberen Steinalmen um dann den Serpentinen
entlang wieder hinunter ins Wipptal zu wandern. Ein Traumtag in einer ebenso traumhaften Gegend und vor allem ohne Rummel!
die verdiente Belohnung für den langen Marsch hinein ins Viggartal - eine Einkehr im Meissner Haus

06.01.2022 - Meissner Haus

 

Eine stille und schöne Wanderung wird das heute. Eigentlich wollten wir durch das Mühltal hinauf zum Meissner Haus, aber am dortigen Parkplatz ist kein Platz frei, also fahren wir hinauf Richtung Hinterlarcher um beim Holschnitzellager zu parken. Hier folgen wir dem flachen Forstweg weit hinein ins Viggartal bis zum Meissner Haus. Dort herrscht einiges an Betrieb, viele deutsche Urlauber geniessen diesen stillen Ort und die tollen Skitourenmöglichkeiten. Nach einer feinen Einkehr geht es dann wieder dem Aufstiegsweg retour, zwar wieder ein gefühlt ewig langer Marsch, aber trotzdem ist es schön in dieser Gegend und in dieser Stille durch den Schnee zu stapfen.
"Gipfelfoto" von der Schweinfurter Hütte - mit sehr interessantem zweisprachig beschriftetem Kreuz

02.01.2022 - Schweinfurter Hütte

 

Der nächste Ausflug im Ötztal folgt, diesmal wollen wir von Niederthai durch das Horlachtal hinein zur Schweinfurter Hütte. Der Parkplatz ist schon gut gefüllt, so voll wie vor kurzem in Gries ist er aber nicht. Wir "sprinten" vorbei an der Larstig Alm hinauf zur Schweinfurter Hütte, was einen Skitourengeher ziemlich nervt, denn Bini lässt nicht abreissen - :-). Kurz vor der Hütte hat sie dann doch erbarmen mit dem "Kämpfer" und wartet auf mich. So erreichen wir gemeinsam die übervolle Hütte. Die Wirtin und Ihr Team haben aber alles unter Kontrolle und finden für jeden Gast einen Platz, selbst ein Wartebereich vor der Hütte wurde eingerichtet sollte einmal für längere Zeit in der Hütte kein Platz verfügbar sein. Nach dieser feinen Einkehr geht es dann über die gut  präparierte Rodelbahn teilweise sehr flott hinaus nach Niederthai. Die derzeitig extrem warmen Temperaturen haben der Schneedecke hier offensichtlich noch nichts anhaben können.
Milderaun Alm - wer hier einkehrt wird mit Sicherheit nicht enttäuscht - dafür sorgen Christian und sein Team!!!

01.01.2022 - Milderaun Alm

 

Willkommen im Jahr 2022!
Wir wünschen Euch allen ein gesundes und glückliches neues Jahr mit vielen schönen Touren, Reisen, Wanderungen oder sonstigen Freizeitaktivitäten. Nach der gestrigen Wanderung zur Potsdamer Hütte folgt heute eine im Stubaital, hinauf zur Milderaunalm.
Auch hier ist die Schneelage zu Beginn der Rodelbahn in Milders "bedenklich" gering, daher starten wir auch heute wieder  ohne unsere Raketen. In gewohnt flottem Tempo zieht mich Bini hinauf zur Alm :-). Die dortige Einkehr ist wie üblich ein Traum, Christian und sein Team sind einfach genial: freundlich, perfekt organisiert und trotz viel Betrieb bleibt immer noch Zeit zu einem kurzen Plausch. Die Kartoffelsuppe wahr einfach nur grandios gut! Retour geht es dann mit Leihrodeln denn der obere Teil der Rodelbahn ist entgegen unserer Erwartung perfekt präpariert. Erst weiter unten müssen wir uns dann übers Eis kämpfen aber selbst das funktioniert fast bis zum Ende der Rodelbahn. Das Jahr 2022 hat perfekt begonnen - so darf es gerne weitergehen.